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17.10.2012

Ehrenmedaille an Freiberger Mäzenin verliehen

Dr. Erika Pohl-Ströher erhält Ehrung durch Oberbürgermeister und Prorektor in ihrem Schweizer Wohnort

Ihr verdankt die Universitätsstadt Freiberg viel: Dr. Erika Pohl-Ströher.
Für ihre besonderen Verdienste um die Entwicklung der Stadt und das Wohl ihrer Bürger ist Dr. Erika Pohl-Ströher, Naturwissenschaftlerin und Mäzenin, heute in ihrem Schweizer Wohnort die Ehrenmedaille der Universitätsstadt verliehen worden.
Dazu waren Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm und Prof. Dirk Meyer, Prorektor für Bildung der TU Bergakademie Freiberg, in die Schweiz gereist.

„ ...es freut mich ganz besonders, dass wir Sie, Frau Dr. Pohl mit dieser Medaille ehren, weil Sie sich nachhaltig im besten Sinn um die Profilierung des Universitätsstandortes Freiberg verdient gemacht haben“, betonte Oberbürgermeister bei der Verleihung. „Ich danke Ihnen im Namen der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.“

Freiberg würdigt mit dieser Ehrung das bedeutende Engagement zugunsten der Technischen Universität Bergakademie und der Universitätsstadt Freiberg: Mit dem Abschluss eines Dauerleihvertrages hat die Stifterin der Bergakademie eine einzigartige Mineralienkollektion überlassen. Sie leistet damit Wesentliches für Wissenschaft und Lehre sowie die Identität Freibergs als renommiertem Geowissenschaftsstandort. Für die kulturelle und touristische Attraktivität der Stadt als auch ihre nationale und internationale Bekanntheit ist die terra mineralia von unschätzbarem Wert.

Dr. Erika Pohl-Ströher ist eine engagierte und erfolgreiche Sammlerin von Mineralien. Nach einer mehr als 50-jährigen Sammeltätigkeit besitzt sie eine Kollektion, die in Fachkreisen als eine der bedeutendsten und wertvollsten der Welt gilt. 2004 überließ sie ihre einzigartige Sammlung, die aus circa 80.000 Stufen besteht, der TU Bergakademie Freiberg als Dauerleihgabe. Dafür wurde ihr bereits ein Jahr später zur Festveranstaltung „240 Jahre Bergakademie“ die Ehrensenatorwürde verliehen sowie vom damaligen sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt der Sächsische Verdienstorden, die höchste Auszeichnung der Sächsischen Staatsregierung.

Die Pohl-Ströher-Sammlung und der Bestand der renommierten Geowissenschaftlichen Sammlungen der Bergakademie bilden als terra mineralia eine einzigartige und eine der weltweit größten Ausstellungen mineralogischer Exponate, seit Anfang dieses Monats ergänzt um die Exopsition deutscher Mineralien im zum Schlossensemble gehörenden Krügerhaus. Diese ist seit 2008 im Freiberger Schloss Freudenstein für die Öffentlichkeit zu sehen.

Erika Pohl-Ströher wurde am 18. Januar 1919 in Wurzen geboren, wuchs in Rothenkirchen im Vogtland auf, studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Biologie, promovierte mit dem Thema „Beiträge zur Zytodynamik des Wachstums: Quantitativ-statistische Untersuchungen an den Larven von Drosophila melanogaster Meigen.“ am 1. November 1944 an der Jenaer Universität zum Dr. rer. nat. Seit dieser Zeit sammelte Dr. Pohl-Ströher Minerale. Als Mitinhaberin der Wella-Gruppe war sie in der Lage, Minerale von herausragender Qualität aus allen Erdteilen zu sammeln bzw. zu erwerben. Ihr Interesse galt dabei der Perfektion und Ästhetik, die die Natur hervorbringt. Die Exponate stammen aus weltweit bedeutenden Fundorten.
Mit der Ehrenmedaille der Stadt Freiberg sollen Personen gewürdigt werden, die sich durch besondere Aktivitäten um die Entwicklung der Stadt Freiberg oder das Wohl ihrer Bürger verdient gemacht haben. Bisher ist die Ehrenmedaille zwei Mal verliehen worden: 2011 an Kirchenmusikdirektor i.R. Dietrich Wagler und 2012 an Erika Krüger, Vorstandsvorsitzende der „Dr. Erich Krüger-Stiftung“.

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