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Freiberg von um 1160 bis um 1300



Chronologie zur frühen Geschichte
Zeit Geschichte
1156–62 Besiedlung des Gebietes zwischen Großer Striegis und Freiberger Mulde; Beginn der Rodung von 800 Hufen Landes und Anlegung von Dörfern (u. a. Christiansdorf) durch Markgraf Otto von Wettin
1162 Stiftung des Klosters Altzelle durch Markgraf Otto von Wettin
1168/69 Entdeckung silberhaltiger Erze auf Christiansdorfer Flur, Beginn des Bergbaus
1168/75 Entstehung der Stadt Freiberg mit den Stadtvierteln um die Pfarrkirchen St. Jakobi, St. Marien und St. Nikolai; Christiansdorf mit der Donatikirche besteht als Vorstadt teilweise weiter
1170/75 Anlegung der Burg Freiberg an der Stelle des heutigen Schlosses Freudenstein
1180/85 Beginn der Stadterweiterung mit planmäßiger Anlage der Oberstadt um die Petrikirche, die bis 1480 Hauptpfarrkirche der Stadt war (Holzstraßen 1183/85 in der Weingasse und in der Heubnerstraße sowie 1189 in der Petersstraße)
1185 Grenzurkunde des Klosters Altzelle mit letztmaliger Nennung von Christiansdorf (dabei wird ein Vorgang beschrieben, der fast zwei Jahrzehnte zuvor unter dem im Jahre 1170 verstorbenen Meißner Bischof Gerung stattgefunden hat)
1218 Erstmalige urkundliche Erwähnung des Namens „Freiberg“; zugleich wird erstmals ein Pfarrer der Petrikirche genannt
1223 Erstmalige urkundliche Erwähnung des Freiberger Stadtrates; 1227 wird dessen Anzahl mit 24 Personen überliefert
1224 Bestätigung des kurz zuvor gegründeten Armenhospitals (als Johannishospital im Jahre 1230 urkundlich belegt)
1225 Erstmalige urkundliche Erwähnung aller fünf Freiberger Pfarrkirchen
1227 Stadtwappen von Freiberg in noch heute gültiger Form erstmals überliefert
1230/40 Gründung des Franziskaner-, des Dominikaner- und des Jungfrauenklosters (urkundliche Ersterwähnungen 1369, 1243 und 1248)
1233 Erste urkundliche Erwähnung der Stadtmauer
1241 Einmalige Erwähnung der im Jakobiviertel zu lokalisierenden „Sächsstadt“
1244 Erstmalige urkundliche Erwähnung einer Münzstätte
um 1250 Gründung des Fernesiechen(Bartholomäus-)hospitals (erste Erwähnung in einer nicht datierten Urkunde aus der Mitte des 13. Jh.)
1255 Dem Rat wurden die Rechte der Stadt und der Bergleute sowie die Geltung des Stadtrechts in Freiberg und im dazu gehörenden Bergbaudistrikt bestätigt
1263 Bestätigung des Jahrmarktprivilegs durch Markgraf Heinrich den Erlauchten
1291 Erstmalige urkundliche Erwähnung des Bürgermeisters
1294 Markgraf Friedrich der Freidige beurkundet eine mit dem Freiberger Rat getroffene Einigung über dessen Befugnisse und seine Stellung zum Landesherrn (dabei weitreichende Zugeständnisse umfassender städtischer Selbstverwaltung)
1296 Eroberung der Mark Meißen durch König Adolf von Nassau; dabei auch Einnahme der Stadt und der Burg Freiberg; Freiberg wird eine dem Römischen König unterstehende Reichsstadt
1296/1305 Aufzeichnung des Stadtrechtes mit weitgehender Selbstverwaltung Freibergs