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Baumschutzsatzung und Modalitäten zum Fällantrag


Beachtenswertes zur Fällbeantragung und im Falle der Genehmigung, Hinweise zum Durchführungszeitraum:

  1. Beantragungsvoraussetzung: Vorliegen und Angabe eines sachlichen Grundes (z. B. vom Baum ausgehende Gefährdung, Erkrankungen und damit verbundene Vitalitätseinschränkungen, Konfliktsituationen im unmittelbaren Baumumfeld
  2. Laubbäume mit einem Stammumfang von 50 cm und mehr und Nadelbäume mit einem Stammumfang von 80 cm und mehr (gemessen in 100 cm Höhe über dem Boden) müssen beantragt werden
  3. Durchführbarkeit von Gehölzentnahmen jeweils vom 1. Oktober bis Ende des Monats Februar
  4. Für Fällungen außerhalb dieses Zeitraumes bedarf es nur in begründeten Ausnahmefällen einer zusätzlichen Genehmigung durch das Landratsamt
Rechtliche Grundlage: Baumschutzsatzung der Stadt Freiberg
» Baumschutzssatzung


Beantragung

    Ein formloser Antrag ist an das Sachgebiet Grünanlagen mit folgendem Inhalt zu richten:

  1. Absender mit Telefonnummer oder Angabe einer anderen Kontaktmöglichkeit (exakte Ortsangabe zum Baum, wenn diese mit dem Absender nicht identisch sein sollte)
  2. Benennung der Baumart und des Fällungsgrundes
  3. Standortangabe des Baumes innerhalb des betreffenden Grundstückes als Orientierungshilfe

Adresse:

    Universitätsstadt Freiberg

    SG Grünanlagen

    Frau Rathmann

    Brückenstraße 8

    09599 Freiberg



Genehmigungsverfahren

Vitale Ungarische Eiche (Quercus frainetto) erfolgreiche Pflanzung auf dem Lomonossow-Platz
  1. Der Antragsteller erhält nach einer fachlich qualifizierten Prüfung vor Ort durch die Baumsachverständige einen Bescheid. Eine positive Bescheidung im Sinne der Antragstellung ist mit einer zu leistenden Ersatzpflanzung verbunden.
  2. Kosten: Mit der Verabschiedung der Gesetzesnovellierung zur Vereinfachung des Landesumweltrechtes ist das Genehmigungsverfahren betreffend der Antragstellung zum Fällen von Bäumen kostenfrei. Die bislang kostenpflichtige Bescheiderstellung entfällt mit der Beschlussfassung durch den Sächsischen Landtag vom 1. September 2010. Die Regelungen sind im Sächsischen Naturschutzgesetz (SächsNatSchG), im Artikel 2 zur Änderung des Säschischen Naturschutzgesetzes enthalten.
  3. In Abhängigkeit von der Anzahl der eingereichten Anträge wird eine zügige Bearbeitung zugesichert.
  4. Die im öffentlichen Grün befindlichen 9.500 Bäume sind in einem Kataster erfasst und werden entsprechend nach den Vorgaben der Baumkontrollrichtlinie auf die Gewährleistung der Verkehrssicherheit und ihrer Vitalität überprüft.