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Laudatio für den Bürgerpreisträger 2006 - Gottfried von Herder

„Immer für die Menschen da - ob alt oder jung“



Sehr verehrte Frau Oberbürgermeisterin Dr. Rensch,
sehr geehrte Damen und Herren,


würde man die Bürger unserer Stadt nach den Namen von Herder fragen, so würden viele über den Oberberghauptmann von Herder sprechen. Jenen Mann, der ab 1826 das höchste Amt eines Bergbeamten in Sachsen ausübte, der als der geistige Urvater des später errichteten Rotschönberger Stollns in die Bergbaugeschichte einging und in einer Reihe mit den großen Persönlichkeiten unserer Berg - und Universitätsstadt steht. Meine Damen und Herren, wir ehren heute dessen Ururneffen, Herrn Gottfried von Herder. Viele der Befragten würden aber auch unseren künftigen Bürgerpreisträger nennen, jenen Mann, der uneigennützig und engagiert die Interessen der Bürger seiner Heimatstadt vertritt. Ich wage zu behaupten, dass sein berühmter Vorfahr die Wahl seines Berufes mit beeinflusst hat.

Seine berufliche Leistung, seine lebenslange Beziehung zum Bergbau, besonders zu den ehemaligen Bergleuten, das hat er sich selbst erarbeitet. Gottfried von Herder trägt seinen Namen mit berechtigtem Stolz. Sein gesamtes Verhalten ist geprägt von größter Bescheidenheit. Ich erlaube mir über sein Wirken sowohl im Namen des Vorstandes und der Mitglieder der Volkssolidarität als auch für den Seniorenverband BRH zu sprechen. Beide Verbände hat er entscheidend mit zu dem geformt, was sie heute sind. Interessante, vielseitige Veranstaltungen werden von Mitgliedern angenommen und gut besucht. Geschichte und Gegenwart seiner Heimatstadt Freiberg liegen ihm dabei immer besonders am Herzen. Es vergeht wohl kein Tag, und davon kann seine liebe Frau Annemarie ein Lied singen, wo er nicht in dieser oder jener Weise in seinen Ehrenämtern tätig wird. Er sucht das Gespräch mit den Mitgliedern, hat für ihre Sorgen immer ein offenes Ohr und hilft, wo es nur geht. Er freut sich mit uns allen bei freudigen Ereignissen und nimmt rührend Anteil am Schicksal unserer Mitglieder – auch bei traurigen Anlässen. So geniest er in beiden Verbänden ein sehr hohes Ansehen. Wer da glaubt, dass er nur für die Rechte der älteren Generationen kämpft, der irrt.

Mit großem Interesse verfolgt er die Entwicklung und das Leben der Generationen unserer Kinder, die heute gestaltend im Arbeitsleben stehen, aber auch das Schicksal der Arbeitslosen. Sein großer Schatz an Arbeits- und Lebenserfahrung wird auch erkennbar, wenn wir uns mit ihm über Schule und Ausbildung unterhalten. In seinem solidarischen Denken wird oft das Bedauern erkennbar, nicht noch wirksamer helfen zu können. Meine Damen und Herren, ich hatte vor Jahren die Gelegenheit, mich mit dem Leben und Wirken seines Urururgroßvaters Johann Gottfried von Herder zu befassen. Der Bogen zu unserem Gottfried von Herder war schnell gefunden. Dieser Klassiker der deutschen Philosophie und Literatur war ein dem Menschen und dem Leben zugewandter großer Humanist. „DIE FREIHEIT WÄCHST IM WERT; JE MEHR SIE FEHLT.“ Dieses Credo Ihres großen Vorfahren hat Sie wohl auf Ihrem Lebensweg immer begleitet. Human zu sein, immer für die Menschen da zu sein, Recht und Gerechtigkeit in Übereinstimmung zu bringen, das ist Ihr Leben, lieber Gottfried von Herder, das Sie bisher mit aufrechtem Gang gelebt haben. So wünschen wir Ihnen weiterhin viel Gesundheit, Kraft und Freude in Ihrer Familie und bei Ihrer für die Gesellschaft so wichtigen Arbeit.

Gerolf Bellmann
Stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Ruhestandsbeamten
hielt die Laudatio für den Bürgerpreisträger 2006 - Gottfried von Herder

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