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Wirtschaftsförderung

Freiberg - als Standort der Halbleiterindustrie gut aufgestellt

„Elektronikwerkstoffe aus Freiberg“ – das hat Tradition in der Universitätsstadt. Mit dem 1957 gegründeten VEB Spurenmetalle Freiberg begann die Erfolgsgeschichte und so steht Freiberg seit 60 Jahren für Fachkompetenz und Erfahrung im Bereich der Halbleitermaterialien.
Doch was wird das "Silber der Zukunft" für Freiberg? In dem gleichnamigen Projekt gehen Schüler und Halbleiter-Unternehmen dieser Frage nach. Mittels Patenschaften wird ab August 2017 zu diesem Thema gemeinsam geforscht und eigene Visionen für die Zukunft entwickelt. Erste Ergebnisse sollen im Dezember 2017 vorgestellt werden.
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Nr. 1 auf dem Weltmarkt ist »Freiberger Compound Materials (FCM) GmbH als Spezialist für Verbindungshalbleiter aus Galliumarsenid. Undenkbar wäre die mobile Informationsgesellschaft ohne ihre GaAs-Substrate - zu finden in Mobiltelefonen, Wifi-Funktionen in PCs, Notebooks und Tablets. Zudem sind diese optoelektronischen Bauelemente notwendig für Laser, LEDs und Kfz-Elektronik.
Zur Erforschung der weiteren Potentiale von Galliumnitrid für die Leistungs- und Optoelektronik wurde das Labor des » Galliumnitrid Zentrums Sachsen in Freiberg eröffnet. Gemeinsam arbeiten daran die Dresdner NaMLab gGmbH, die FCM GmbH und die TU Bergakademie Freiberg.
Für sein Engagement, durch das sich die FCM GmbH zu einem hochmodernen High-Tech-Unternehmen entwickelt hat, wurde Herr Michael Federmann das Ehrenbürgerrecht als höchste Auszeichnung der Universitätsstadt Freiberg im Januar 2014 verliehen.

Die » Siltronic AG ist einer der Weltmarkführer für Wafer aus Reinstsilizium. Am Standort Freiberg werden Siliziumeinkristallen bis 300 mm Durchmesser und 300-mm-Siliziumwafer für die Chipindustrie entwickelt und produziert. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA.
Im September 2016 weihte Siltronic eine neue Kristallziehhalle mit hochmodernen Anlagen ein. Mit einer Grundfläche von 1.500 Quadratmetern umfasst der Neubau beinahe die Fläche von zwei Handballfeldern. Dort wird Siltronic Einkristalle, sogenannte Ingots, ziehen, aus denen anschließend 300 mm-Wafer hergestellt werden.
Seit der Übernahme der Freiberger Elektronikwerkstoffe GmbH durch Siltronic im Jahr 1995 hat das Unternehmen bereits über 800 Millionen Euro in die Erneuerung und den Ausbau des Standorts investiert. Mit der aktuellen Investition bekennt sich Siltronic klar zum Standort in Sachsen.

Die SolarWorld AG - der deutsche Solarkonzern mit integriertem solaren Wertschöpfungsprozess (vom Rohstoff über den Wafer, die Zelle, das Modul bis hin zur fertigen, hochwertigen Solarstromanlage) wird nach der Insolvenz weitergführt. Die neu gegründete » SolarWorld Industries GmbH übernimmt insbesondere die deutschen Fertigungsstätten der SolarWorld AG. In Freiberg bleiben rund 285 Arbeitsplätze in Produktion und Forschung erhalten. Der Fokus liegt nun auf der Herstellung von Premiumprodukten auf der Basis monokristalliner PERC-Solarzellen (Glas-Glas-Module mit beidseitiger Energiegewinnung).

Das hiesige» Fraunhofer Technologiezentrum Halbleitermaterialien (THM) beschäftigt sich mit der Herstellung von kristallinen Werkstoffen sowie der Vereinzelung des hergestellten Grundmaterials. Dabei unterstützt es Firmen im Rahmen von Industrieaufträgen und öffentlich geförderten Projekten auf den Gebieten der Materialpräparation, -bearbeitung und -charakterisierung einschließlich Kristallzüchtung, Scheibenherstellung sowie Epitaxie und Hilfsstofffragen. Das Fraunhofer THM wird seit 2005 als gemeinsame Abteilung der beiden Fraunhofer-Institute IISB und ISE betrieben.

Wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung von innovativer Messtechnik für Nischenmärkte sind Schwerpunkte der » Freiberg Instruments GmbH. Das in 2005 aus der TU Bergakademie Freiberg ausgegründete Unternehmen wurde im Juni 2010 für sein neuartiges Verfahren zur Qualitätsbestimmung von Silizium-Wafern mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ausgezeichnet. Zudem wurde den Gründern, Dr. Kay Dornich und Prof. Dr. J. R. Niklas, im Juli 2011 der Innovationspreis des Freistaates Sachsen verliehen. Für seine beachtliche Gesamtentwicklung, Innovationskraft und Engagement in der Region ist das Unternehmen im September 2016 als Finalist des "Großen Preis des Mittelstandes" ausgezeichnet worden.

Wirtschaftsförderung

Anschrift Dezernat
Verwaltung und Finanzen

Amt für Betriebswirtschaft
und Recht
Obermarkt 24, 09599 Freiberg

Kontakt Bettina Keller
Telefon: 03731 273 322
Fax: 03731 273 73 322
E-Mail: Bettina Keller

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Donnerstag
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