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07.03.2018

Gemeinsame Presseerklärung der Stadtverwaltung Freiberg und des Landratsamtes Mittelsachsen

Nach intensiven Gesprächen haben sich Mittelsachsens Landrat Matthias Damm und Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger auf eine einheitliche Lesart der Asylbewerber- und Flüchtlingszahlen in der Kreisstadt Freiberg geeinigt. Die mehrfach in den Medien zitierten 900 Asylbewerber beziehungsweise Flüchtlinge ergeben sich aus einem Infobrief des Landkreises, der in regelmäßigen Abständen den Bürgermeistern als Darstellung der aktuellen Flüchtlingssituation im Landkreis bereitgestellt wird. Die im Infobrief des Landkreises Nr. 4/2017 ausgewiesenen rund 900 Personen in Freiberg setzen sich aus rund 720 Asylbewerbern und Geduldeten zusammen, für die der Landkreis als Unterbringungsbehörde zuständig ist, sowie aus etwa 170 anerkannten Flüchtlingen, die noch in Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen leben, die vom Landkreis vorgehalten werden.

Die Statistik des Landkreises zeigt, dass rund 1.400 Personen aus humanitären Gründen in Freiberg wohnen. Dazu zählen – neben den Asylbewerbern und Geduldeten – unter anderem auch Asylberechtigte, anerkannte Flüchtlinge, subsidiär Schutzberechtigte und Personen, bei denen ein Abschiebeverbot besteht, die sich selbstständig Wohnungen in Freiberg gesucht haben. Diese Gruppe mit Fluchthintergrund macht 49 Prozent der im Landkreis lebenden Personen aus. Von ihnen sind rund 40 Prozent Kinder und Jugendliche im Alter bis 17 Jahre, bei denen Betreuungs- und Schulpflicht greift.

Insgesamt leben in Freiberg rund 5.200 Personen, bei denen nach der Definition des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ein Migrationshintergrund vorliegt. Von diesen haben etwa 4.000 die alleinige ausländische Staatsbürgerschaft, unter ihnen sind wiederum zirka 2.000 Personen, deren Nationalität zu einer Region gehört, die zu den Hauptherkunftsstaaten zählt (z.B. Naher Osten insbesondere Syrien, Nord- und Zentralafrika sowie Vorderasien) – bei ihnen ist davon auszugehen, dass sie längere Zeit in Freiberg bleiben und hier auch ein Studium oder eine Ausbildung beginnen, bestenfalls eine Arbeit aufnehmen – so wie es einigen Wenigen bereits gelungen ist. „Für mich zeigen diese Zahlen eindeutig, dass in unserer Stadt ein derzeitiger akuter Integrationsbedarf für mindestens 2.000 Menschen besteht“, betont Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger.

Mittelsachsens Landrat Matthias Damm ergänzt: „Da Freiberg nachweislich die Hauptlast im Landkreis trägt, ist das gemeinsame Ziel, für Freiberg Lösungen zu finden.“ So wird der Landkreis seinen bereits vor Monaten begonnenen Kurs der schwerpunktmäßigen Verteilung von Asylbewerbern und Geduldeten außerhalb der Kreisstadt fortsetzen.

Der Landrat und der Oberbürgermeister haben vereinbart, dass die weitere Entwicklung und Umsetzung der angesprochenen Maßnahmen durch eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadt und des Landkreises begleitet wird und dies in enger Zusammenarbeit mit dem Städte- und Gemeindetag und weiteren Institutionen transparent erfolgt.

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