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Stadt Freiberg | Energie und Klimaschutz | Kommunale Liegenschaften

Kommunale Liegenschaften

Wenn über den Energiebedarf der kommunalen Liegenschaften gesprochen wird, dann sind dies nur 3 Prozent des Endenergiebedarfes der Stadt Freiberg. Dessen ungeachtet sind ein effizienter Energieeinsatz und die Erschließung von Nutzungsmöglichkeiten für erneuerbare Energien Schwerpunktthemen bei der Sanierung kommunaler Liegenschaften. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von intelligenter Steuerungstechnik. Um den Energieverbrauch zu senken, wurde u.a. in neun kommunalen Gebäuden der Europäische-Installationsbus eingebaut.

Zum Gebäudepool Freibergs gehören 114 Liegenschaften. Die größten Energieverbraucher sind

  1. 4 Verwaltungsgebäude
  2. 18 Kindertagesstätten
  3. 15 Schulgebäude - zum Teil mit Sporthallen
  4. 7 Versammlungs- und Veranstaltungsgebäude
  5. 4 Sporthallen
  6. 1 Museum und das
  7. Schloss Freudenstein.
Um die Energieverbräuche zu bewerten, nutzt die Stadt Freiberg die Datenbasis der ages-Verbrauchskennwerte 2005. Als Vergleichsbasis dienen 25.000 Datensätze von Nichtwohngebäuden. Im Wärmeverbrauch liegen 70 Prozent der Gebäude zum Teil deutlich unter dem angegebenen Mittelwert. Bei Strom unterschreitet die Hälfte der Gebäude den Mittelwert.

Im Maßnahmenkatalog des kommunalen Klimaschutz- und Energiekonzeptes der Stadt Freiberg ist der Bezug von „Grünem Strom“ zur Objektversorgung der kommunalen Liegenschaften vorgesehen. Seit dem 1. Januar 2008 bietet die Freiberger Stadtwerke AG ihre Stromprodukte FSGplus und FSGspezial ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien an. Der Strom ist nach RECS zertifiziert. Die Überwachung läuft entsprechend der EU-Richtlinie 2001/77/EG. Aktuell werden 227 kommunale Abnahmestellen mit „Grünem Strom“ versorgt. Der Strombezug 2009 lag bei rund 2,67 GWh. Die Stadtverwaltung Freiberg und das kommunale Unternehmen Freiberger Stadtwerke AG setzen auf „Grünen Strom“ und hoffen, dass viele Bürger Freibergs diese Angebote annehmen.

Für 25 kommunale Gebäude wurden 2009 verbrauchsabhängige Energiepässe erstellt.