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09.11.2016

Wenig Resonanz zu Info-Abend „Bürgerhaushalt“

» » » Kronkorken-Aktion seit 31. November abgeschlossen

Nur knapp 50 Freibergerinnen und Freiberger kamen zum Bürger-Info-Abend zum ersten Freiberger Bürgerhaushalt. Foto: PS

Es ging um viele Millionen Euro, doch nur weniger Freiberger hat das interessiert. Knapp 50 waren der Einladung zum Bürger-Info-Abend (am 8. November) in die Nikolaikirche gefolgt, wo Oberbürgermeister Sven Krüger gemeinsam mit Bürgermeister Holger Reuter und Kämmerin Viola Schönherr die Ergebnisse des ersten Freiberger Bürgerhaushaltes vorstellte. Knapp 1.000 Freiberger hatten sich hieran beteiligt und mehr als 100 eigene Vorschläge eingereicht. Diese hatte die Verwaltung aufgenommen und untersucht. Welche davon umgesetzt werden, welche nicht in die Zuständigkeit der Stadt fallen oder nicht umgesetzt werden können, erklärte das Stadtoberhaupt ausführlich. Die detaillierte Auswertung des Bürgerhaushaltes ist ab kommender Woche unter buergerhaushalt-freiberg.de nachzulesen und wird im Dezember-Amtsblatt abgedruckt.


06.10.2016

Bürger-Info-Abend zum ersten Freiberger Bürgerhaushalt:


am 8. November in der Nikiolaikirche

Zu den Vorhaben, die ins Mittelfristige Investitionspropgramm (MIP) aufgenommen werden sollen, konnten die Freiberger erstmals mitreden. Entsprechend der Beschlussfassung 7-16/2016 vom 07.01.2016 ist für den Doppelhaushalt 2017/2018 der Freiberger Bürgerhaushalt installiert worden. Auf der Plattform buergerhaushalt-freiberg.de hatten alle Bürger die Möglichkeit, sich intensiv mit den Vorhaben der nächsten Jahre auseinanderzusetzen und selbst Prioritäten zu setzen. Fast 1.000 haben dieses Angebot wahrgenommen und abgestimmt – auf elektronischem Weg, aber auch „offline“ (Abdruck im Amtsblatt, Auslage im Bürgerhaus).

Ihr Votum fand Einzug in den MIP: Für die Stadträte war hier nun erstmals die Spalte „Bürgerhaushalt“ zu finden, die Auskunft gab, wie viele „Gefällt mir“- bzw. „Gefällt mir nicht“-Stimmen die Vorhaben erhielten. So konnten die Räte in ihren Beratungen des Ausschusses für Haushalt und strategische Finanzplanung diese Voten berücksichtigen.

Wie dies im Einzelnen aussieht, darüber will die Verwaltung zu einem Bürgerabend informieren: am 8. November, 19 Uhr in der Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche. Hier werden auch die über 100 eingereichten Bürgervorschläge ebenso Thema sein, wie Veränderungen für den nächsten Bürgerhaushalt. „Die Premiere war zwar gut, lässt sich aber noch ausbauen. Wir haben da konkrete Vorstellungen“, verrät Krüger.

Das MIP soll im Stadtrat am 3. November beschlossen werden. Alle dort enthaltenen Maßnahmen können dann voraussichtlich, so keine Änderungen vorgenommen werden müssen, ab 4. November unter www.freiberg.de nachgelesen werden.



01.09.2016

Auswertung läuft - Ergebnisse werden veröffentlicht


Den ersten Freiberger Bürgerhaushalt hat Freiberg Ende vergangenen Monats abgeschlossen: 15.382 Stimmen haben 828 Freiberger Bürgerinnen und Bürger zum ersten Freiberger Bürgerhaushalt abgeben, und so das Angebot von Oberbürgermeister Sven Krüger angenommen, sich aktiv in die Geschicke der Stadt einzubringen. Er dankt allen Freibergern, „die sich die Zeit für unseren ersten Bürgerhaushalt genommen haben.“
Immerhin ging es hier um rund 15 Millionen Euro, die die Stadt Freiberg in den kommenden fünf Jahren investieren möchte. Die Freiberger konnten hierbei signalisieren, welche Vorhaben ihrer Meinung nach endgültig in das Mittelfristige Investitionsprogramm (MIP) aufgenommen werden sollten, und welche nicht.

Im Rathaus laufen nun die Auswertungen auf Hochtouren, damit den Stadträten das detaillierte Ergebnis vorgelegt werden kann. Abgestimmt werden konnte über Maßnahmen in vielen Bereichen – von Bildung über Kultur, Straßenbau bis Brandschutz. Schon auf den ersten Blick zeigt sich klar, dass manche Maßnahmen eine größere Gruppe ansprechen, manche nahezu unbeachtet blieben. Am meisten „Gefällt mir“ erhielten u.a. der Spielplatz im Albertpark (182), die Ersatzbeschaffung eines Großtanklöschfahrzeuges (237) und die Sanierung der Grundschule „Georgius Agricola“ (230). Hingegen erhielten die Maßnahmen zum Erneuern der Kunststofflaufbahn der Sportstätte „Platz der Einheit“ mit 141 „Gefällt mir nicht“ zu 80 „Gefällt mir“-Stimmen und der Lückenschluss am Dom 1A mit 125 „Gefällt mir nicht“ zu 64 „Gefällt mir“-Stimmen deutlichen Gegenwind.

Klar ist zu erkennen: Alles was Kinder betrifft, seien es Spielplätze oder Kitas - da haben die Freiberger ein großes Herz. So erhielt u.a. der Vorschlag aus der Verwaltung zum Neubau der Kita Kurt-Handwerk-Straße 194-mal „Gefällt mir“.

Und auch die Freiberger haben viele Ideen, wie die Universitätsstadt noch attraktiver werden könnte: 104 Bürgervorschläge für nahezu alle Bereiche sind eingereicht worden. Und auch hier reicht der Bogen wieder von „kaum bemerkt“ bis „heftig diskutiert“. So bekamen beispielsweise die Bürgervorschläge Baumbepflanzung in der Altstadt lediglich 3 „Gefällt mir“ und kein „Gefällt mir nicht“ sowie der Vorschlag eines Spielplatzes auf dem Seilerberg gerade mal 5 „Gefällt mir“ und ein „Gefällt mir nicht“. Deutlich höher lagen die Abstimmungszahlen bei den Bürgervorschlägen für den Bau einer Jugendherberge mit 166 „Gefällt mir“ und 30 „Gefällt mir nicht“ sowie der Bau eines Rad-/Fußweges Berthelsdorfer Straße zwischen Freiberg und Zug mit 128 „Gefällt mir“ und 20 „Gefällt mir nicht“.

Oberbürgermeister Krüger ist sich sicher, dass der Bürgerhaushalt ein wichtiger Schritt für eine transparentere Verwaltung ist. „Viele Vorgänge werden für unsere Bürger damit leichter greifbar und nachvollziehbar.“ Ziel des Bürgerhaushaltes ist neben der Transparenz des Haushaltes und seiner Prozesse auch die Stärkung des Dialoges zwischen Bürgern und Verwaltung. „Er ist ein Weg, wie sich Bürger aktiv einbringen können.“ Dass das von den Freibergern angenommen wurde, zeigt das Ergebnis“ freut sich Krüger. „Ich möchte, dass der Bürgerwille künftig deutlich mehr die Geschicke unserer Stadt mitbestimmt.“

Dass das Ergebnis nicht repräsentativ sein kann, ist dem Stadtoberhaupt klar. Jedoch „hat jeder Freiberger die Möglichkeit gehabt, sich einzubringen.“

Nun dienen die Ergebnisse den Stadträten als Grundlage für ihren Beschluss zum Mittelfristigen Investitionsprogramm (MIP). Das Ergebnis wird im IV. Quartal unter Bürgerhaushalt-Freiberg.de veröffentlicht.

Abstimmen konnten ausschließlich in Freiberg gemeldete Bürgerinnen und Bürger sowie in Freiberg Steuerpflichtige. Dazu waren bei der online-Abstimmung neben einem öffentlichen Benutzernamen Vor- und Nachname sowie komplette Anschrift und E-Mail-Adresse anzugeben. Damit sollte eine Mehrfachabstimmung durch einzelne ausgeschlossen werden.

Weiter abgestimmt werden kann noch zum Pilotprojekt des Bürgerhaushaltes, der Kronkorkenaktion. Hier haben sich seit Mai dieses Jahres 380 Bürger beteiligt und zudem über 220 auf postalischem Weg, wobei hier der Großteil mit mehr als 200 Stimmen auf den "Kinderzoo im Zoo" entfällt. Elektronisch hat der Kinderzoo weitere 192 Stimmern erhalten, die Gestaltung des Umfeldes des Lutherbrunnens erhielt hier bis heute 89 Stimmen, die Uni im Grünen 99.
Für die Kronkorkenaktion, bei der es um die Verteilung der 10.000 Euro von der Freiberger Brauerei auf die drei Projekte geht, kann noch bis Ende November abgestimmt werden.




19.08.2016

Countdown läuft - Noch bis 31. August kann abgestimmt werden


Noch bis Ende des Montas kann abgestimmt werden beim ersten Freiberger Bürgerhaushalt. Über 9.000 Stimmen haben bis heute 556 Freiberger unter Bürgerhaushalt-Freiberg.de abgegeben. Damit haben sich gegenüber der Vorwoche nochmal mehr als 60 Bürger hier registriert (493 Bürger). Stark angestiegen ist erneut die Anzahl der Bürgervorschläge: Insgesamt liegen 73 vor, das sind nochmal 15 mehr als noch vor einer Woche. Zu den neu eingereichten Vorschlägen zählen u.a. ein Bolzplatz, eine Multifunktionshalle, eine neue Rutsche im Albertpark für Kleinkinder oder die Begrünung von Straßenzügen.

Für Bürger, die nicht über einen Internetanschluss verfügen, ist der Bürgerhaushalt zum Mittelfristigen Investitionsprogramm (MIP) auch im aktuellen Amtsblatt abgedruckt und liegt im Bürgerhaus aus. Diesen Weg haben bisher etwa 70 Freiberger gewählt

Rund 15 Millionen Euro wird die Stadt Freiberg in den kommenden fünf Jahren für eine noch lebens- und liebenswertere Stadt investieren. Welche Vorhaben dafür endgültig in das MIP aufgenommen werden, dabei können erstmals alle Freiberger mitreden.

Auch beim Pilotprojekt zum Bürgerhaushalt, der Kronkorkenaktion, wird weiter abgestimmt. Hier haben sich bisher auf der Internetplattform 310 Bürger beteiligt und zudem fast 200 auf postalischem Weg, wobei hier der Großteil mit mehr als 150 Stimmen auf den "Kinderzoo im Zoo" entfällt. Elektronisch hat der Kinderzoo weitere 166 Stimmern erhalten, die Gestaltung des Umfeldes des Lutherbrunnens erhielt hier bis heute 77 Stimmen, die Uni im Grünen 67.
Für die Kronkorkenaktion, bei der es um die Verteilung der 10.000 Euro von der Freiberger Brauerei auf die drei Projekte geht, kann noch bis Ende November abgestimmt werden.

Oberbürgermeister Sven Krüger weiß, dass diese Art der Beteiligung nicht repräsentativ ist. „Das ist hier auch nicht das Ziel. Vielmehr wollen wir unseren Bürgern die Möglichkeit einräumen, sich zu beteiligen und sie in die Entwicklung unserer Stadt einbeziehen“, erklärt er. Denn „leider hat sich eine Mentalität entwickelt, dass sich viele Bürger kaum einbringen. Das hoffe ich, mit dem neuen Angebot zu verändern.“

Und er weiß auch heute schon, was beim nächsten Bürgerhaushalt verbessert werden kann. „Wir werden beispielsweise ganz sicher beim nächsten Bürgerhaushalt die einzelnen Vorschläge besser untermauern“, verspricht er. „Auch haben wir uns vorgenommen, es künftig beim Bürgerhaushalt nicht nur bei einer Informationsveranstaltung zum Haushalt zu belassen. Der Dialog muss noch mehr im Vordergrund stehen.“

Die Abstimmungsergebnisse des Bürgerhaushaltes dienen den Stadträten als Grundlage für ihren Beschluss zum MIP. Das Ergebnis wird im IV. Quartal unter Bürgerhaushalt-Freiberg.de veröffentlicht.


12.08.2016

Knapp 500 Freiberger haben sich bislang beteiligt


Jetzt ist fast die 500er-Marke erreicht: Bis heute haben sich nun bereits 493 Bürger der Stadt auf Bürgerhaushalt-Freiberg.de registriert und insgesamt 7.633 Stimmen abgegeben, vor einer Woche waren es noch 5.558 Stimmen. Auch weitere Bürgervorschläge sind eingereicht worden: Insgesamt liegen 58 vor (Vorwoche 41). Vorgeschlagen worden sind u. a. Projekte im Bereich Radwege- und Straßenbau, Einrichtung einer Jugendherberge, Sport- und Spielangebote und der Wiederaufbau des Hornbrunnens.

Damit alle Bürger abstimmen können, auch jene, die nicht über einen Internetanschluss verfügen, ist der Bürgerhaushalt zum Mittelfristigen Investitionsprogramm (MIP) auch im aktuellen Amtsblatt abgedruckt und liegt im Bürgerhaus aus, das ab Montag nach einer Softwareumstellung wieder geöffnet hat.

Rund 15 Millionen Euro wird die Stadt Freiberg in den kommenden fünf Jahren für eine noch lebens- und liebenswertere Stadt investieren. Welche Vorhaben dafür endgültig in das MIP aufgenommen werden, dabei können erstmals alle Freiberger mitreden. Bis Ende dieses Monats ist dafür Zeit.

Auch beim Pilotprojekt zum Bürgerhaushalt, der Kronkorkenaktion, wird weiter abgestimmt. Hier haben sich bisher auf der Internetplattform 290 Bürger beteiligt und zudem fast 200 auf postalischem Weg, wobei hier der Großteil mit mehr als 150 Stimmen auf den "Kinderzoo im Zoo" entfällt. Elektronisch hat der Kinderzoo weitere 157 Stimmern erhalten, die Gestaltung des Umfeldes des Lutherbrunnens erhielt hier bis heute 73 Stimmen, die Uni im Grünen 60.
Für die Kronkorkenaktion, bei der es um die Verteilung der 10.000 Euro von der Freiberger Brauerei auf die drei Projekte geht, kann noch bis Ende November abgestimmt werden.


05.08.2016

Über 400 Freiberger/innen haben sich bislang beteiligt


Bis heute haben sich bereits 422 Bürger unserer Stadt auf Bürgerhaushalt-Freiberg.de registriert und
insgesamt 5.558 Stimmen abgegeben sowie 41 Bürgervorschläge eingereicht. Damit alle Bürger abstimmen können, auch jene, die nicht über einen Internetanschluss verfügen, ist der Bürgerhaushalt zum Mittelfristige Investitionsprogramm (MIP) im aktuellen Amtsblatt abgedruckt und liegt im Bürgerhaus aus.


15.07.2016

Nach Pilotprojekt bestimmen Freiberger bei Investitionen in Millionenhöhe mit


Rund 15 Millionen Euro wird die Stadt Freiberg in den kommenden fünf Jahren für eine noch lebens- und liebenswertere Stadt investieren. Welche Vorhaben dafür endgültig in das Mittelfristige Investitionsprogramm (MIP) aufgenommen werden, dabei reden ab sofort alle Freiberger mit: Am morgigen Sonnabend wird unter Bürgerhaushalt-Freiberg.de, wo bislang die Kronkorken-Aktion läuft, auch das MIP zum Abstimmen freigeschaltet.

„Das MIP enthält Maßnahmen in allen Bereichen – von Bildung über Kultur, Straßenbau bis Brandschutz“, erklärt Oberbürgermeister Sven Krüger, der den ersten Freiberger Bürgerhaushalt eingeführt hat. „Alle Freibergerinnen und Freiberg sind nun aufgefordert, bei der Entwicklung unserer Stadt aktiv mitzuwirken und beim MIP Prioritäten zu setzen“, ruft er zum Abstimmen auf.

Der Freiberger Bürgerhaushalt ist bereits seit Mai dieses Jahres online. Gestartet wurde der zunächst mit dem Pilotprojekt „Freiberger Kronkorken-Aktion“. Mehr als 150 Bürger haben sich hier seitdem beteiligt und bestimmen so mit, wie die 10.000 Euro aus der Kronkorken-Aktion unter den drei Projekten „Kinderzoo im Zoo“ für den Tierpark, ein schöneres Umfeld für den Lutherbrunnen oder „Gärtnern macht Schule, denn Natur verbindet …“ aufgeteilt werden.

Um deutlich mehr Geld geht es aber nun beim MIP. Für die hier vorgeschlagenen 55 Projekte schlagen rund 30 Millionen zu Buche, wobei Maßnahmen wie Ausstattung für Schule und Kitas nicht zur Diskussion stehen, sie sind ein Muss.
Im Bürgerhaushalt sind die vorgeschlagenen Projekte aufgelistet mit anfallenden Kosten und einer kurzen Begründung. Über jedes einzelne Projekt können die Freiberger abstimmen.

Während für die Kronkorken-Aktion noch bis Ende November abgestimmt werden kann, steht das MIP bereits im Herbst auf der Tagesordnung der Stadträte, die hier das letzte Wort haben. Die Abstimmung der Freiberger ist ihnen dafür Grundlage. „Der Bürgerwille soll künftig deutlich mehr die Geschicke unserer Stadt mitbestimmen“, verspricht OB Krüger. „Bitte lesen Sie die vielen Maßnahmen und entscheiden Sie über ´gefällt mir´ oder ´gefällt mir nicht´. Auch eigene Vorschläge können Sie anfügen“. Bis Ende August ist dafür Zeit.

Abstimmen können ausschließlich in Freiberg gemeldete Bürgerinnen und Bürger sowie in Freiberg Steuerpflichtige. Dazu sind bei der online-Abstimmung neben einem öffentlichen Benutzernamen Vor- und Nachname sowie komplette Anschrift und E-Mail-Adresse anzugeben. Damit wird eine Mehrfachabstimmung durch einzelne ausgeschlossen.

Die Abstimmungsergebnisse des Bürgerhaushaltes werden ebenfalls auf www.Buergerhaushalt-Freiberg.de veröffentlicht. Hier wird auch nach dem Beschluss des Haushaltes darüber Rechenschaft abgelegt, welche Vorschläge aufgenommen werden konnten bzw. welche nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt realisierbar sind.

Um allen Bürgern eine Beteiligung zu ermöglichen, auch jenen, die keinen Internetzugang haben – wird der MIP-Bürgerhaushalt neben dem Abdruck im Amtsblatt auch ab Erscheinen des Amtsblattes am 29. Juli zum Mitnehmen im Bürgerbüro ausgelegt.

„Mit unserer Bürgerbeteiligung wird unsere Verwaltung nochmals deutlich transparenter“, weiß Krüger. Denn viele Vorgänge werden für unsere Bürger damit leichter greifbar und nachvollziehbar.“ Krüger hofft, dass möglichst viele Freiberger dieses Angebot der Mitbestimmung auch nutzen und somit „ein Stück weit die Geschicke unserer Stadt mit lenken.“ Denn Ziel des Bürgerhaushaltes ist neben der Transparenz des Haushaltes und seiner Prozesse auch die Stärkung des Dialoges zwischen Bürgern und Verwaltung. Er ist ein Weg, wie sich Bürger aktiv einbringen können.



01.07.2016

Bürgerhaushalt: Abstimmen auch auf Bogen im Amtsblatt


Der Freiberger Bürgerhaushalt ist seit Mai dieses Jahres online. Gestartet wurde der mit dem Pilotprojekt „Freiberger Kronkorken-Aktion“. Mehr als 120 Bürger haben sich seitdem daran beteiligt und bestimmen so mit, wie die 10.000 Euro aus der Kronkorken-Aktion unter den drei Projekten „Kinderzoo im Zoo“ für den Tierpark, ein schöneres Umfeld für den Lutherbrunnen oder „Gärtnern macht Schule, denn Natur verbindet …“ aufgeteilt werden.
Um allen Bürgern eine Beteiligung zu ermöglichen, auch jenen, die keinen Internetzugang haben – ist ein Bogen zur Abstimmung im aktuellen Amtsblatt Nr. 7 vom 01.07.2016 abgedruckt.
Abstimmen können ausschließlich in Freiberg gemeldete Bürgerinnen und Bürger sowie in Freiberg Steuerpflichtige. Dazu ist neben Vor- und Nachnamen die komplette Anschrift anzugeben, bei einer online-Abstimmung zusätzlich ein öffentlicher Benutzername und die E-Mail-Adresse. So soll eine Mehrfachabstimmung durch einzelne ausgeschlossen werden.
Die Abstimmungsergebnisse des Bürgerhaushaltes werden auf www.Buergerhaushalt-Freiberg.de und im Amtsblatt veröffentlicht.




27.05.2016

Kronkorken-Aktion als Pilotprojekt zum Bürgerhaushalt




Unter Bürgerhaushalt-Freiberg.de geht am Montag, 30. Mai, 9 Uhr, die Kronkorken-Aktion als Pilotprojekt an den Start. Für drei Projekte kann hier bis 30. November gevotet werden.

Insgesamt geht es dabei um 10.000 Euro, die das Freiberger Brauhaus anlässlich „750 Jahre Biertradition in Freiberg“ spendiert. Dafür hatten die Freibergerinnen und Freiberger binnen kürzester Zeit einen Container mit Kronkorken gefüllt. Wie viel der 10.000 Euro nun auf welches Projekt entfallen, das haben nun erneut die Freiberger in der Hand.

Von den insgesamt neun von der Bevölkerung vorgeschlagenen Projekten hat sich die Jury mit Vertretern des Freiberger Brauhauses und der Verwaltung unter Vorsitz von Oberbürgermeister Krüger für folgende drei entschieden:

„Kinderzoo im Zoo“ für den Tierpark

Der beliebte Freiberger Tierpark soll noch attraktiver werden – mit einem „Kinderzoo im Zoo“.

Ein schöneres Umfeld für den Lutherbrunnen

Ins Lutherjahr 2017 könnte Freiberg mit einem Lutherbrunnen in schönem Umfeld starten.

„Gärtnern macht Schule, denn Natur verbindet …“

Die „Uni im Grünen“ möchte mit ihrem Projekt die Wiederbelebung der Schulgartentradition fördern.

„Geben Sie Ihrem Favoriten Ihre Stimme“, fordert OB Krüger auf. Das Ergebnis wird zum nächsten Neujahrsempfang, im Januar kommenden Jahres, verkündet, wobei auf dem Portal des Bürgerhaushaltes das aktuelle Abstimmungsergebnis zu sehen ist.

Abstimmen können ausschließlich in Freiberg gemeldete Bürgerinnen und Bürger. Dazu sind bei der Abstimmung neben einem öffentlichen Benutzernamen Vor- und Nachname sowie komplette Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer anzugeben. Damit wird auch eine Mehrfachabstimmung durch einzelne ausgeschlossen.




27.05.2016

„Kronkorken-Sammelaktion“: Container ist randvoll


Jury entscheidet nun über Projekte – Nächster Schritt: Start der Bürgerbeteiligung


Ziel erreicht: Der sammelcontainer ist voller Kronkorken, womit die Brauerei 10.000 Euro für Freiberger Projekte spendiert. Foto: PS

Gemeinsam haben es die Freiberger geschafft und für hiesige Projekte 10.000 Euro „ersammelt“: Denn die Sammelbox vom Freiberger Brauhaus ist voll, kein einziger Kronkorken passt mehr hinein. Das war das Ziel, das es galt bis Jahresende zu erreichen. „Dass wir es schaffen, da war ich mir sicher, aber dass wir dafür nur ein Viertel der Zeit benötigen, das hat mich überrascht“, freut sich Oberbürgermeister Sven Krüger und bedankt sich bei allen, die geholfen haben, die Box zu füllen.

Das Freiberger Brauhaus, das in diesem Jahr „750 Jahre Brautradition in Freiberg“ feiert, hatte gemeinsam mit OB Krüger zum Neujahrsempfang im Januar dieses Jahres die Kronkorken-Aktion gestartet. Dafür war ein großer Plexiglas-Container im Rathaus aufgestellt worden, den es zu füllen galt mit Kronkorken des Freiberger Traditionsunternehmens.

Die vom Brauhaus zugesagten 10.000 Euro sollen Freiberger Projekten zu Gute kommen. Welchen, dafür hatten die Freiberger bis Ende März Vorschläge einreichen können. Aus insgesamt zehn Projekten wird nun die Jury aus Vertretern der Stadtverwaltung und der Brauerei drei auswählen. Projekt eins ist der Tierpark, der bereits zum Auftakt von den Projektpartner genannt worden war. Welche beiden weiteren ins Rennen gehen, das wird zum Start des Bürgerhaushaltes, voraussichtlich noch im Mai, verraten. Denn die Kronkorken-Aktion ist zugleich ein Pilotprojekt für den Bürgerhaushalt. Hier können die Freiberger Bürgerinnen und Bürger online bis Ende dieses Jahres darüber abstimmen, welches der drei Projekte wieviel Geld von den 10.000 Euro erhält. Das Ergebnis wird zum nächsten Neujahrsempfang, am 6. Januar 2017, verkündet.

Unterstützt wurden die Freiberger bei der Sammelaktion übrigens auch aus dem Bundesgebiet: So hat Dietmar Lüdtke aus Königswusterhausen von der Freiberger Aktion gehört und ein Paket randvoll mit Freiberger Kronkorken in die Universitätsstadt gesendet.
Und: Weder Stadtverwaltung noch Brauhaus bleiben auf den mehr als 66.000 Kronkorken sitzen. Holger Dobberitz hat angeboten, sie für etwa 150 Euro zu entsorgen. „Sollte dieses Ergebnis unterschritten werden, runde ich dieses gern auf, um die Spendenaktion zu stärken.“ Diese Summe kommt nochmal zu den 10.000 Euro hinzu.

Nach der großen Resonanz auf die Kronkorken-Aktion ist OB Krüger auch davon überzeugt, dass „diese Aktion als Pilotprojekt für unseren Bürgerhaushalt angenommen wird“, und hofft auf eine große Beteiligung beim Abstimmen.



17.03.2016

Alle sammeln Kronkorken für einen guten Zweck





Hilft Kronkorken einzuwerfen: der fünfjährige Neufreiberger Jamarion. Geschickt hatte
sie Dietmar Lüdtke aus Königswusterhausen, der von der Sammel-Aktion gehört hatte. Foto: PS


18.02.2016

Freiberger sammeln für einen guten Zweck


Pilotprojekt von Verwaltung und Brauhaus zum „Bürgerhaushalt“ – Bislang gibt es vier Projekt-Vorschläge



Nach nur knapp zwei Monaten haben die Freiberger schon
rund 5.000 Euro ersammelt. Foto: PS

Das gemeinsame Pilotprojekt von Stadtverwaltung und Freiberger Brauhaus GmbH wird von den Freibergern gut angenommen: die Aktion „Kronkorken sammeln für einen guten Zweck“. Gestartet wurde sie zum Neujahrsempfang. Bis zu 10.000 Euro stellt das Freiberger Brauhaus, das in diesem Jahr „750 Jahre Brautradition in Freiberg“ begeht, hierfür in Aussicht. Dafür ist im Foyer des Freiberger Rathauses ein Glascontainer aufgestellt worden, der nun bis Jahresende mit Kronkorken gefüllt werden soll. Je voller er wird, desto mehr Geld gibt es. Bereits jetzt, nach nur knapp zwei Monaten Sammelzeit ist der Container etwa zur Hälfte gefüllt.
An dem Glascontainer im Foyer sind ein Zeit- und ein Geldstrahl zu finden. Damit können sich die Bürger zum einen über die Geschichte der 750-jährigen Brautradition in Freiberg informieren, wie auch über die Höhe des eingespielten Geldes.

Projektvorschläge


Wofür das Geld eingesetzt werden soll, dafür können noch bis Ende März Vorschläge im Büro des Oberbürgermeisters eingereicht werden. Neben dem Tierpark gibt es inzwischen drei weitere Projektvorschläge:

- Vorschlagr, den Fremdenverkehrsverein bei seinem Projekt „Donatsturm“ zu unterstützen. Der Fremdenverkehrsverein will den touristischen Anziehungspunkt mit Info-Tafeln ausstatten.

-Vorschlag, unter dem Motto „Bier trifft Musik“ das gesammelte Geld als Grundstock einer neuen Orgel für die Nikolaikirche nutzen und damit das Musikleben der Stadt bereichern.

- Vorschlag, die Freiberger Tafel als Projekt unterstützen.

Zur Abstimmung gestellt werden maximal drei Projekte. Ein Team mit Vertretern des Brauhauses und der Stadtverwaltung wird unter Leitung von OB Krüger die Auswahl treffen. Diese werden mit dann Start des Bürgerhaushaltes online zur Abstimmung gestellt. Hier können die Freiberger Bürgerinnen und Bürger über die Verteilung des Betrages abstimmen und damit festlegen, welches Projekt welche Summe erhält.

Vorschläge einreichen bis Ende März


Eingeworfen werden können die Kronkorken bis Jahresende jeweils zu den Öffnungszeiten der Verwaltung:

Montag von 8 bis 12 Uhr
Dienstag von 9 bis12 Uhr und 13 bis 18 Uhr
Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr
Freitag von 9 bis 12 Uhr

Weitere Projektideen können bis 31. März dieses Jahres im Büro OB schriftlich eingereicht werden:

Stadtverwaltung Freiberg
Büro des Oberbürgermeisters
Obermarkt 24
09599 Freiberg

oder Buero_OB@freiberg.de


12.01.2016

Start des Pilotprojektes „Bürgerhaushalt“


gemeinsam mit der Freiberger Brauhaus GmbH - am Mittwoch, 13. Januar, 14 Uhr im Foyer des Rathauses, Obermarkt 24


Warfen die ersten Kronkorken gemeinsam ein: Oberbürgermeister Sven Krüger (l.) und Frank Rehagel, Marketingleiter der Brauhaus GmbH. Foto: René Jungnickel

Ein Pilotprojekt zum Start der Bürgerbeteiligung hat Oberbürgermeister Sven Krüger zum Neujahrsempfang vorgestellt – gemeinsam mit Steffen Hofmann, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Freiberger Brauhaus GmbH, die dieses Projekt in ihrem Festjahr „750 Jahre Biertradition in Freiberg“ unterstützt.

Mit seinem Amtsantritt hat Oberbürgermeister Sven Krüger versprochen, die Verwaltung noch transparenter zu gestalten. Dazu gehört für ihn u. a. neben dem Einbeziehen der Freibergerinnen und Freiberger in die Ratsarbeit auch der Bürgerhaushalt. Hier werden die Bürger auf einer dafür angelegten Internetplattform mitbestimmen bei geplanten Investitionen. Der Start für den Bürgerhaushalt ist für Mitte dieses Jahres terminiert.

Gleichwohl sind die Freiberger Bürger bereits jetzt gefragt. Denn mit einem Pilotprojekt möchte OB Krüger nun schon starten. Bis zu 10.000 Euro stellt dafür das Freiberger Brauhaus in Aussicht. Die Freibergerinnen und Freiberger können nicht nur dafür sorgen, dass die gesamte Summe in ein Freiberger Projekt fließt, sondern auch, welches es sein soll.

Kronkorken sammeln für einen guten Zweck: Am Mittwoch, 13. Januar, wird 14 Uhr im Foyer des Freiberger Rathauses ein Glascontainer aufgestellt. An ihm sind ein Zeit- und ein Geldstrahl zu finden. Der Zeitstrahl informiert über die Geschichte der 750-jährigen Brautradition in Freiberg, der Geldstrahl über die Höhe des eingespielten Geldes. Denn der Container soll gefüllt werden mit Kronkorken – von Freiberger Bieren, von alkoholfreiem bis zum neuen Kellerbier.
Solange der Container leer ist, steht der Betrag bei Null. Je mehr er gefüllt wird, steigt diese Summe jedoch an - bis zu maximal 10.000 Euro.
Eingeworfen werden können die Kronkorken jeweils zu den Öffnungszeiten der Verwaltung:

Montag von 8 bis 12 Uhr
Dienstag von 9 bis12 Uhr und 13 bis 18 Uhr
Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr
Freitag von 9 bis 12 Uhr

Welches Projekt das gesammelte Geld erhält, darüber werden die Freiberger entscheiden. Zunächst schlägt die Stadtverwaltung den Freiberger Tierpark vor. Weitere Projektideen können bis 31. März dieses Jahres im Büro OB schriftlich eingereicht werden:

Stadtverwaltung Freiberg
Büro des Oberbürgermeisters
Obermarkt 24
09599 Freiberg

oder Buero_OB@freiberg.de

Ein Team mit Vertretern des Brauhauses und der Stadtverwaltung wird unter Leitung von OB Krüger eine Auswahl von drei Projekten treffen. Diese werden mit Start des Bürgerhaushaltes online zur Abstimmung gestellt. Hier können die Freiberger Bürgerinnen und Bürger über die Verteilung des Betrages abstimmen und damit festlegen, welches Projekt welche Summe erhält. Das Ergebnis wird auch Thema zum nächsten Neujahrsempfang, am 6. Januar 2017, sein.

„Ich freue mich, dass wir dieses Pilotprojekt im Festjahr ´750 Jahre Biertradition´ gemeinsam mit unserer Brauerei auf den Weg bringen. Denn ich halte es für einen guten und dabei lockeren Auftakt für unseren Bürgerhaushalt, bei dem die Freibergerinnen und Freiberger künftig sicherlich sehr aktiv sein werden – wie ich es mir wünsche“, hofft OB Krüger auf eine große Beteiligung. „Und nun gilt es Kronkorken zu sammeln ...“


Die Freiberger nehmen die Sammelaktion gut an: Schon
nach den ersten Tagen beginnt sich die Sammelbox
zu füllen. Foto: Marie-Therese Walcha

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Fax: 03731 273 73 104
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