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08.09.2017

Frischekur fürs Stadt- und Bergbaumuseum

Stadt beschließt: Niederwiesaer Büro entwickelt Modernisierungskonzept

Das Stadtmodell könnte künftig ganz anders in Szene gesetzt werden - mit Multimediaeffekten und v.a.m. Grafiken: Atelier Helmstedt I Schnirch I Rom

Das Freiberger Stadt- und Bergbaumuseum ist in die Jahre gekommen. Das 1861 gegründete Haus zählt zu bedeutendsten Stadtmuseen Sachsen, aber eben auch zu den ältesten. Dass es letztmals umfassend saniert worden ist, liegt über ein viertel Jahrhundert zurück.

Und egal, ob es hier um Bildung oder Unterhaltung geht – die Art und Weise der Darstellung, des Erlebnisses „Museum“ hat sich für die Besucher seitdem drastisch verändert: Heute werden in „erlebnisorientierter Atmosphäre“ Informationen vermittelt, wobei multimediale Angebote durchaus eine große Rolle spielen.

Damit der außerordentlich wertvolle und umfangreiche Sammlungsbestand von Freibergern und Besuchern der Stadt weiter und wieder im Fokus bleibt, muss das Museum attraktiver werden.

Daher soll das Museum einer gründlichen Frischekur unterzogen werden. „Wir wollen die vorhandenen Ausstellungen komplett neu gestalten“, erklärt Anja Fiedler, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing. „Dazu gehört auch, dass wir den geplanten Zwischenbau mit ins neue Konzept einbeziehen, mit dem sich viele neue Chancen für Ausstellungen und Präsentationen auftun.“

Für dieses Konzept war ein Ideenwettbewerb ausgelobt worden. Auf Empfehlung der Landesstelle für Museumswesen waren dafür deutschlandweit sechs Büros angefragt worden. Drei von ihnen präsentierten sich und ihre Ideen für das traditionsreiche Freiberger Haus am Untermarkt einer Fachjury, der u.a. Ulrike Stottrop, Vorsitzende der Stiftung Ruhr-Museum, und Korinna Lorz, stellvertretende Leiterin der Landesstelle für Museumswesen, angehörten.

Die beiden Büros „Atelier Helmstedt I Schnirch I Rom“ aus Niederwiesa und ö-Konzept aus Zwickau empfahl die Jury zur Entscheidung in den Stadtrat. Auf der gestrigen Sitzung der Stadträte setzte sich das Team aus Niederwiesa durch.
Sie werden nun ihr vorgestelltes Grundkonzept weiter ausbauen und gemeinsam mit Stadt, Museumsleitung und Externen an die Freiberger Wünsche anpassen. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Bergbaugeschichte Freibergs, durch die ein silberner Faden durch die Jahrhunderte führen soll.

Vorliegen soll es bis Ende kommenden Jahres. Dann ist auch eine nächste Präsentation für den Stadtrat geplant. Investieren will die Stadt für die Neuausrichtung des Stadt- und Bergbaumuseums rund 1,5 Millionen Euro.

Für Oberbürgermeister Sven Krüger ist das „Grüne Licht“ des Stadtrates für die Museums-Modernisierung die Grundlage für die nächsten Jahrzehnte.
„Die Konkurrenz auf dem Freizeit- und auch Bildungsmarkt ist groß“, weiß er. „Wenn wir unsere Freiberger und auch Gäste der Stadt künftig mit unserer Stadt- und Bergbaugeschichte fesseln wollen, sie für sie begeistern, dann ist dieser Schritt für ein attraktives und zeitgemäßes Museum nicht nur sehr wichtig, sondern absolut richtig.“






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