Startseite | Kontakt | Sitemap | Gästebuch | Impressum | Suche | A A A |
Willkommen auf der Website der Universitätsstadt Freiberg
 
Technische Infrastruktur

Wasseranlagen - belebend und Stadtbild prägend

Wasseranlagen prägen als Brunnen, Kunstgräben und
Teiche das Stadtbild seit Jahrhunderten. Zweckbestimmt,
repräsentativ, interaktiv wirkend und auch verspielt, erzählen
kunstvoll gestaltete Brunnen aus den verschiedenen Epochen
Stadtgeschichte. Die Erlebbarkeit des Phänomens „Wasser“
ist das allerorts bestimmende oder schmückende Medium
in Parkanlagen und auf zahlreichen Stadtplätzen.


Rundbrunnen im Albertpark

Verwobenheit von Rundbrunnen und Wasserspiel mit einfühlsamer Teppichbeetgärtnerei; Detailarbeit mit jährlich wechselnden ornamentalen Pflanzbildern
  1. Brunnen als zentraler Bestandteil einer neobarocken Parkachse (Schwedendenkmal, Freitreppe, Rundbrunnen und Kopfbeet)
  2. ursprüngliche Errichtung 1894 aus den Erlösen der „Erzgebirgischen Gewerbe- und Industrieausstellung"
  3. Teilsanierung 1996

Clauß-Grotte im Albertpark

  1. Grotte zu Ehren des Bürgermeisters August Friedrich Clauß (Lebenszeit: 1813 bis 1882)
  2. unterhalb der Wallstraße, zwischen dem Oberen und Mittleren Kreuzteich gelegene Wasseranlage (in der Nähe eines ehemaligen Marstalls)
  3. nach den landschaftlich prägenden und künstlerischen Auffassungen der Romantik im Jahr 1873 errichtetes Gesamtbauwerk
  4. ursprünglich künstlich angelegte Felsbastei, u. a. aus Grotte und Wasserfall bestehend (letzteres nicht mehr erlebbar) sowie am Fuße der Anlage befindliche Kleinwasserfläche mit klassischem, senkrechtem Fontänenstrahl
  5. Teilsanierung 1995

Kreuzbrunnen im Albertpark

  1. Errichtung 1855 am heutigen Standort, dem Kreuzungspunkt von Wallstraße, Leipziger Straße und der Einmündung zum Schloss Freudenstein (Ende der Haupt- bzw. Königsallee im Albertpark)
  2. historischer Standort; rechte Parkhausseite (ca. 200 m entfernt)
  3. in das Gelände eingesenktes und mit Eiben umstandenes Brunnenbauwerk (nicht frei einsehbar)
  4. Brunnenensemble und die für das Brunnenoberteil bestimmte Statue einer Quellnymphe schuf der Freiberger Bildhauer Christian Carl Gottlob Dittrich
  5. umfassende Instandsetzung 1996

Brunnen Obermarkt "Otte der Reiche"

  1. nach dem Stadtgründer Markgraf Otto dem Reichen (1156-1190) im Jahr 1897 als Platz beherrschender Monumentalbrunnen auf dem Obermarkt errichtet
  2. vier kreuzartig angeordnete Brunnenschalen, zweistufige Wasserebenen, Löwenskulpturen und -motive sowie zentral erhobene Statue nach Planungen des Dresdner Bildhauers Georg Gröne
  3. Teilsanierung 1995

Fortuna-Brunnen

  1. vom Freiberger Künstler Bernd Göbel anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums gestaltete und im Boulevard Petersstraße 1986 eingeweihte Brunnenanlage
  2. ein sich nach oben und seitwärts windender Lebensbaum (Endpunkt als Wasserspeier gestaltet) beherbergt symbolhaft bedeutende und markante Persönlichkeiten aus dem traditionsreichen Stadtleben in Verbindung mit kristallartigen Formen

Klatschweiberbrunnen

  1. vom Freiberger Künstler Gottfried Kohl 1979 geschaffenes und anmutig wirkendes Raumelement, als eine originelle und frohmutige Interpretation eines regen Gedankenaustausches
  2. würdiger Standort am Rathausgiebel in unmittelbarer Verbindung zum Boulevard Erbische Straße

Luther-Brunnen

  1. Standort an der Mauer des Grünen Friedhofes, unmittelbar befindlich am Dom
  2. Einweihung des kleinen Bauwerkes 1917 mit aufgesetzter Lutherbüste, die sich zuvor seit 1883 als Einzeldenkmal auf dem Grünen Friedhof befand

Gerberbrunnen

  1. vom Freiberger Künstler Gottfried Kohl 1999 geschaffene ausdrucksstarke Referenz und Versinnbildlichung der mittelalterlichen Handwerkskunst
  2. Aufstellung im Zusammenhang mit der Erneuerung des Untermarkts zwischen Dom und Gerber- Passage

    Wasser-Wind-Spiel-Brunnen (Schleierbrunnen)

    1. im Boulevard Burgstraße 2008 errichtetes, interaktives Kunstobjekt (Betrachten, Hören, Bespielen), bestehend aus Wasserkubus, Labyrinth und Schleierrahmen der Firma Laurin- Design M&K Stapf GbR (Chemnitz)
    2. Erlebbares Element als Bestandteil der Neugestaltung des öffentlichen Raumes „Fußgängerzone“, u. a. durch die Thematisierung der optischen/ physikalischen Wirkungen von Wasser, Schwerkraft und Wind