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Stadt Freiberg | Bauen und Wohnen | Stadtentwicklung/ Städtebauliche Planungen

Sanierungsgebiet "Freiberger Altstadt"

Nachdem im Jahr 1991 der Beschluss zur Aufnahme vorbereitender Untersuchungen für die Freiberger Altstadt gefasst wurde, konnten im Jahr 1992 die Leitlinien für den städtebaulichen Rahmenplan der Freiberger Altstadt als Bestandteil der Sanierungssatzung diskutiert und durch die Stadtverordnetenversammlung am 4.03.1993 verabschiedet werden.


» Rahmenplan_Neuordnungskonzepte


Die » Sanierungssatzung, den gesamten Altstadtbereich innerhalb der ehemaligen Stadtmauer mit 46,86 ha betreffend, wurde mit Veröffentlichung im Amtsblatt am 16.01.1995 rechtskräftig.

Neben der Förderung des Wohnens soll die Bedeutung der Altstadt als Geschäfts-, Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum sowie für den Fremdenverkehr gestärkt werden. Gleiches gilt für ein vielfältiges Kulturangebot.

Neubauten sollen sich im Rahmen der umgebenden Bebauung einordnen, jedoch dabei durch ihr Erscheinungsbild ihre Entstehungszeit widerspiegeln.

Straßen- und Platzräume sollen nach dem historischen Vorbild wieder hergestellt werden und Aufenthaltsqualität für alle Altersgruppen gewährleisten. Dabei ist auf einen Ausgleich zwischen denkmalpflegerisch- städtebaulichen Interessen und Nutzungsanforderungen zu achten.

Bei Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit für den notwendigen Verkehr soll eine angemessene Verkehrsberuhigung angestrebt werden. Grün in der Altstadt soll in städtebaulich verträglicher Weise eingeordnet werden, dabei ist vorrangig die Entwicklung der Blockinnenbereiche und der Ringanlagen sowie die Begrünung der Fassaden Anliegen der Gestaltung.

Eine Fortschreibung der Rahmenplanung erfolgt u.a. durch Teilkonzepte zu den einzelnen Quartieren (Blockkonzepte).

Um planungsrechtlich auf Art und Maß der baulichen Nutzung Einfluss nehmen zu können, wurde ein Textbebauungsplan (» einfacher Bebauungsplan Nr. 010 "Freiberger Altstadt") erarbeitet, mit dessen Hilfe unter anderem verhindert werden soll, dass die Altstadtgrundstücke über das vertretbare Maß hinaus bebaut werden.

Des Weiteren existieren für den Bereich des Sanierungsgebietes eine » Erhaltungs- sowie eine » Gestaltungssatzung.
Die Erhaltungssatzung wurde veröffentlicht im Amtsblatt der Stadt Freiberg am 09.04.1992, die Gestaltungssatzung am 22.04.1992.

Auf Grund von sich zwischenzeitlich ergebenden Funktionszusammenhängen wurde das Sanierungsgebiet im Jahr 2000 auf die der Stadtmauer vorgelagerten Grünbereiche, Teiche sowie zweier Grundstücke u.a. zur Errichtung von Parkhäusern erweitert und umfasst jetzt 70,70 ha.

In der Freiberger Altstadt wird das vereinfachte Sanierungsverfahren durchgeführt. Die sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten der Grundstückseigentümer ergeben sich aus der Sanierungssatzung in Zusammenhang mit dem Baugesetzbuch. (»Antrag auf sanierungsrechtliche Genehmigung)

Darüber hinaus besteht im Sanierungsgebiet die Möglichkeit einer erhöhten steuerlichen Abschreibung nach §§ 7 h, 10 f und 11 a Einkommenssteuergesetz

Durch die Stadt Freiberg können Maßnahmen zur Sanierung von Gebäuden in der Freiberger Altstadt gegenwärtig aus den Bund-Länder-Programmen der städtebaulichen Erneuerung finanziell unterstützt werden. Dafür stehen jährlich rund 4,4 Mio. € zur Verfügung, wovon die Stadt einen Eigenanteil in Höhe von 20% bzw. 33,3% trägt.

Die Verwaltung der Fördermittel erfolgt durch den Sanierungsträger, die Stadtbau Freiberg GmbH.



  Kontakt

Die verantwortlichen Sachbearbeiterinnen im
Stadtentwicklungsamt
Frau Röllig
Tel.: 03731 / 273 433 sowie beim
Sanierungsträger
Frau Krumpfer
Tel.: 03731 / 396019
sind gern bereit, Erwerber oder Eigentümer von Grundstücken in der Freiberger Altstadt diesbezüglich zu beraten.