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November 2014

Städtepartnerschaft mit dem Herzen gelebt

Achtes Wanderwochenende mit Gästen aus der polnischen Partnerstadt Walbrzych

Unterwegs im Freiberger Bergbaurevier: die Teilnehmer des jährlichen Wanderwochenendes mit der polnischen Partnerstadt Walbrzych. Foto: PS

Rund 40 Wanderer, zwischen neun und 78 Jahren alt, zogen Mitte vergangenen Monats gemeinsam durch die Freiberger Bergbaulandschaft. Es waren die Teilnehmer der achten Auflage des jährlichen Treffens mit Wanderern aus Freibergs polnischer Partnerstadt Walbrzych.
Jeweils im Wechsel wird gewandert in und um Freiberg oder Walbrzych. Vom 10. bis 12. Oktober waren die Freiberger die Gastgeber. Nach dem Start dieser partnerschaftlichen Beziehung 2007 wuchs die Teilnehmerzahl auf beiden Seiten stetig, längst sind Freundschaften entstanden. Das war zu spüren – schon bei der Ankunft. Ein so herzliches Hallo zwischen Gästen und Gastgebern hat gleich zu Beginn der gemeinsamen drei Tage gezeigt: Hier wird Städtepartnerschaft mit dem Herzen gelebt.
Nach der Begrüßung im Rathaus durch Andreas Schwinger, Verantwortlicher für die Städtepartnerschaften, und Renate Schönborn, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Freiberg-Walbrzych, ging es ab in die Gastfamilien. Denn das ist Tradition bei den Treffen: Die polnischen Wanderer wohnen bei Freiberger Gastfamilien, bei den Treffen in Walbrzych ist es umgekehrt. „Die individuellen Abende haben sich bewährt und die Sprachbarrieren sind kein Problem, sie tragen eher zu vielen Lachern bei“, freut sich Katharina Wegelt, die als Mitglied des Partnerschaftskomitees gemeinsam mit den Freiberger Wanderern die jährlichen Treffen organisiert. Viele Polen sprechen auch deutsch, und das Freiberger Polnisch-Vokabular wächst stetig.“
Die diesjährige „Wandertour durch die Bergbaulandschaft war ausgesprochen reizvoll und spannend“, bestätigt Carsten Dütsch. Er ist seit Anfang an dabei, hat noch kein Wanderwochenende verpasst, längst bringt er seine Partnerin und die Kinder dazu mit. „Die Abstecher in die restaurierte Tuttendorfer Kirche hat alle überrascht. Eine tolle Entdeckung.“ Ihm, wie den anderen Wanderern, haben der, wenn auch kurze Besuch der Halsbrücker Erzwäsche und das Singen in der Betstube der Alten Elisabeth, wo Andreas Schwinger an der Orgel saß und zum Abschluss das Steigerlied anstimmte. Die letzten Sprachbarrieren waren spätestens beim geselligen Abend verschwunden.
Der Besuch der Sammlung historischer Gasgeräte direkt vor der Abreise der Gästen entpuppte sich als absoluter „Renner".
Die Freiberger haben sich beim achten Wanderwochenende wieder als exzellente Gastgeber bewiesen: mit der herzlichen Aufnahme der polnischen Gäste, mit dem zusammengestellten Programm, der ausgesucht schönen Wanderung und der Bewirtung.
Die Walbrzycher haben nun erneut zum Gegenbesuch am zweiten Oktoberwochenende im kommenden Jahr eingeladen, dann wird bereits zum neunten Mal gemeinsam gewandert. Walbrzych liegt in einer reizvollen Umgebung mit verschiedenen Mittelgebirgen (u.a. Eulengebirge).
Neue Mitwanderer sind herzlich willkommen.
Kontakt:
Katharina Wegelt, Tel. 273 104, pressestelle@freiberg.de