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August 2018

Willkommen in Freiberg. Was heißt das eigentlich?

Ein Statement von Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger

Willkommen in Freiberg. Was heißt das eigentlich?

Freiberg ist seit vielen Jahrhunderten eine weltoffene Stadt, in welcher Menschen verschiedener Herkunft friedlich zusammenleben. Gemeinsam haben diese gearbeitet, studiert, gelacht und Wohlstand für alle geschaffen. Auch tausende ausländische Studierende haben die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen unserer Stadt in die Welt getragen. Unsere Stadtgesellschaft lebt von Offenheit und kritischem Zeitgeist. Darauf sind wir zurecht stolz.

Jeder ist in unserer Stadt willkommen, der sich für uns oder unsere Geschichte interessiert und die Regeln des Zusammenlebens akzeptiert.

Was in derzeit in Chemnitz passiert, macht uns, macht mich als Oberbürgermeister sehr betroffen. Ich habe 1992 in Chemnitz mein Abitur abgelegt und mehrere Jahre in Chemnitz meinen Beruf ausgeübt. Ich kenne die Stadt, die Menschen und habe dort Freunde gefunden. Diese Stadt ist nicht braun, wie es derzeit medial um die Welt geht und auch oft pauschal über alle Sachsen gesagt wird. In Chemnitz leben Menschen wie Sie und ich, wie überall in Deutschland, Menschen, die Sorgen haben, wenn Verbrechen passieren, und diese Sorgen auch artikulieren wollen.

Jetzt hat das in Chemnitz eine Eigendynamik bekommen. Gruppen, die unserem Rechtssystem unserer Demokratie abgeneigt sind, versuchen die Ereignisse für sich auszunutzen. Daraus aber zu schließen, dass alle Menschen in Sachsen Demokratiefeinde sind, die einer vergangenen Weltanschauung folgen, ist verwerflich, eben weil es alle Menschen in einen Topf wirft.

Wenn nicht mehr differenziert wird, wenn nur noch gilt, wer nicht für mich ist, kann nur gegen mich sein, dann sind wir nicht mehr weit von den Verhältnissen der Weimarer Zeit entfernt. Das ist falsch.

Wir müssen wieder dazu kommen, dass wir Lösungen suchen und finden. Das geht nur miteinander.

Wir müssen uns wieder alle an die Regeln des Zusammenlebens erinnern und uns diese bewusst machen.

Ansonsten landen wir in der Anarchie. Das gilt nicht nur für Chemnitz oder Sachsen, sondern für ganz Deutschland.

Nur dann haben wir als Gesellschaft eine Zukunft.

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