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06.12.2017

Sabine Ebert erste Freiberger Stadtschreiberin

Bestsellerautorin fühlt sich Freiberg sehr verbunden

Fototermin in der historischen Ratskopistenstube im Freiberger Rathaus um Freibergs erste Stadtschreiberin Sabine Ebert, im Bild mit Oberbürgermeister Sven Krüger. Foto: PS

Geschichte ist nicht nur ihr Hobby, „sondern meine Passion – vor allem die sächsische und deutsche.“ Das bekannte Bestsellerautorin Sabine Ebert heute im Freiberger Rathaus, wo sie Oberbürgermeister Sven Krüger als erste Freiberger Stadtschreiberin ernannte. Sabine Ebert hat dieses Amt nun für 2018 inne, in dem die Stadt „Freiberg im Silberrausch“ begeht.

Sabine Ebert fühlt sich Freiberg sehr verbunden. „Wenn man rund 30 Jahre hier gelebt hat, dann reißen die Fäden nie ab.“ Hier in Freiberg habe sie erstmals die Begeisterung der Bürger für ihre Stadtgeschichte erlebt. Ihnen wird sie im Jubiläumsjahr nun zwei weitere Schriften schenken: eine zum Silberfund und eine weitere zur Bergakademie im Schicksalsjahr 1813.

Sabine Ebert erste Freiberger Stadtschreiberin


Bestseller-Autorin arbeitet prägende Momente der Geschichte für Freiberg neu auf



Zur ersten Freiberger Stadtschreiberin hat Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger die langjährige Freibergerin, Journalistin und Bestseller-Autorin Sabine Ebert am 6. Dezember ernannt.

Anlässlich des Jubiläumsjahres 2018, in welchem die Universitätsstadt Freiberg den ersten Silberfund im Jahr 1168 im Freiberger Gebiet sowie die urkundliche Ersterwähnung 1218 feiert, erhält Sabine Ebert damit den Auftrag, prägende Momente der Geschichte neu aufzuarbeiten. Ihr vielfältiges Wissen über die Geschichte Freibergs wird sie im Jubiläumsjahr schriftlich, wie auch mündlich weitergeben.

Es wird zwei öffentliche Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2018 geben, zu denen alle Freiberger und Gäste herzlich eingeladen sind. Im Juni kommenden Jahres gibt Sabine Ebert in ihrer Festrede zum Jubiläumsakt unter dem Titel „Ein Sonderfall: Der Christiansdorfer Silberfund und seine Folgen im Kontext der Siedlerbewegung im 12. Jahrhundert und der Herrschaft Kaiser Friedrich Barbarossas“ Einblicke in die Situation in Freiberg vor 850 Jahren. Im November dürfen sich die Freiberger dann über eine Veranstaltung zum Titel „Vergessene Stadtgeschichte? Freiberg und die Bergakademie im Schicksalsjahr 1813“ freuen. Ab November 2018 können beide Essays in einer Sonderedition in der Freiberger Tourist-Information am Schloßplatz gekauft werden.

Die Essays werden von Sabine Ebert in ihrer Funktion als 1. Freiberger Stadtschreiberin recherchiert und verfasst. Anders als in anderen Städten, wo der Stadtschreiber einen Blick von außen auf die aktuelle Situation in der Stadt wirft, wird die Freiberger Stadtschreiberin im Jubiläumsjahr Einblicke in die Geschichte der Stadt geben und dadurch das Wissen der Bürger über ihre Stadt erweitern.

„Ich freue mich sehr, dass wir Sabine Ebert für dieses Amt gewinnen konnten. In ihren Büchern wird Geschichte lebendig und ich bin überzeugt, dass selbst alt eingesessene Freiberger noch einen Aha-Effekt durch ihre Essays erhalten“, freut sich Oberbürgermeister Krüger. „Als langjährige Journalistin in Freiberg ist Sabine Ebert zudem mit dem besonderen und vielseitigen Charakter unserer heutigen Universitätsstadt bestens vertraut.“ Durch ihre Bestseller-Romane zu Freibergs frühen Jahren, die allesamt auch international sehr erfolgreich sind, lässt sie ein Millionen-Publikum Freiberger Geschichte miterleben – aufbereitet und eingebunden in die sächsische und deutsche Geschichte. „Und genau da wird sie thematisch in ihrem neuen Freiberger Amt anknüpfen.“ begründet er die Wahl der Autorin.

Fast 30 Jahre hat Sabine Ebert in Freiberg, ihrer Wahlheimat, gelebt. Als Journalistin hat sie mit ihrer Arbeit deutliche Spuren hinterlassen: So gründete Sabine Ebert 1990 die erste unabhängige Zeitung jener Zeit in Freiberg, den „Freiberger Anzeiger“. Nicht immer bei allen beliebt, aber sehr geachtet war sie als kritische Berichterstatterin. Ihre 1991 ins Leben gerufene und bis 2006 von ihr herausgegebene Jahrbuch-Reihe der Region ist einmalig in Sachsen. Das lokale Geschichtsbuch wird noch heute jährlich aufgelegt.

Doch für Freiberg ist Sabine Ebert vor allem eine deutschlandweite und internationale Botschafterin. Ihre Bücher haben Millionen Leser neugierig gemacht auf die Silberstadt und unzählige Touristen angelockt. Der nach ihren Romanen aufgelegte Stadtrundgang „Auf den Spuren der Hebamme“ an die historischen Orte hatten mittlerweile rund 20.000 Teilnehmer. Die Nachfrage ist weit größer, viele Besucher kommen unabhängig davon, um auf eigene Faust auf Marthes Spuren zu wandeln.

Unbestritten haben Sabine Eberts Bücher den Bekanntheitsgrad der Silberstadt Freiberg deutlich erhöht, und das weit über Sachsens und Deutschlands Grenzen hinaus.

Sabine Ebert hat es geschafft, Menschen aller Altersgruppen mit der spannenden Geschichte um Freibergs Entstehung zu fesseln. Sie hat den Sachsen „ihre Geschichte zurückgegeben“, wie sie oft zu hören bekommt. Sie hat aber auch für die Freiberger selbst Geschichte lebendig und nacherlebbar gemacht. Sowohl für das 12. Jahrhundert, die Zeit der Siedlerzüge, der ersten Silberfunde und der Stadtwerdung im Kaiserreich Barbarossas, ganz besonders aber auch in „1813 – Kriegsfeuer“ und „1815 – Blutfrieden“.

Alle ihre Romane sind mit wissenschaftlicher Gründlichkeit recherchiert und geben ein ganzes Zeitpanorama wieder. Ebert hat damit nach Einschätzung von Literaturkritikern das Genre des historischen Romans in Deutschland neu definiert. Das Besondere an ihren Werken ist, dass ihr die Geschichte nicht als bloße Kulisse dient, sondern das eigentliche Thema ist.

Namhafte Historiker deutschlandweit (u. a. von der Akademie der Wissenschaften Berlin/Brandenburg, von Universitäten und Hochschulen in Dresden und zahlreichen anderen Orten) unterstützten sie bei den Recherchen, aber auch Freiberger: so von der TU Bergakademie und deren Wissenschaftlichem Altbestand in der Universitätsbibliothek sowie Experten für historischen Bergbau und das Münzwesen, ebenso das Archiv der TU Bergakademie. Eberts akribische Recherchen sind bei Fachleuten inzwischen so geschätzt, dass sie sogar als Referentin zu Kolloquien eingeladen wird.

Künftig zählen nun zwei weitere Schriften um Freiberg zu ihren publizistischen Werken. Beide Essays werden nicht nur Freiberger Geschichte neu beleuchten, sondern dem Festjahr „Silberstadt im Silberrausch“ besonderen Glanz verleihen und weitere Freiberger Historie aus dem Schatten der Vergangenheit lösen.


Sabine Ebert


Lebenslauf
1958 in Aschersleben geboren
aufgewachsen und Abitur Berlin
journalistisches Volontariat in Magdeburg
Studium der Lateinamerikawissenschaften/ Sprachwissenschaften Universität Rostock
1983 bis 2011 Journalistin in der Wahlheimat Freiberg
2011 Umzug aus beruflichen Gründen nach Leipzig

Werke
Jahrbuch der Region Freiberg (1991-2006)
Das Geheimnis der Hebamme (2006)
Die Spur der Hebamme (2007)
Die Entscheidung der Hebamme (2008)
Der Fluch der Hebamme (2010)
Der Traum der Hebamme (2011)
Blut und Silber (2009)
1813 – Kriegsfeuer (2013)
1815 – Blutfrieden (2015)
Schwert und Krone – Meister der Täuschung (2017)
Schwert und Krone – Der junge Falke (2017)

Freiberg: Als die Schornsteine noch rauchten - Fotodokumente zwischen 1945 und 1989 (mit Gunther Galinsky)
Silbermanns Erben: Ansichten, Geschichten, Anekdoten (mit Gunther Galinsky)
Freiberg - Entdeckungen im Landkreis Freiberg (mit Gunther Galinsky)
Freiberger Paraden (mit Knut Neumann)
+ Mitwirkung mit Freiberger Beiträgen an diversen Anthologien (z.B. „Hundert sächsische Köpfe“, mehrfach „Calwer Jahrbuch“, „Sachsens heimliche Herrscher")

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