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Erneuerbare Energien

Im Mittelalter dachten Bergleute, dass das Silber nachwächst. Als die Kohle in Nordengland im 14. Jahrhundert große Verwendung fand, wurden die Fundstellen mit Dünger beschmiert, um das Wachstum der Kohle zu fördern. Heute wissen wir, dass es ganz anders ist. Wissenschaftler streiten heute, ob das Erdöl 20 Jahre, 40 Jahre oder länger verfügbar sein wird oder ob die Kohle noch 200 oder 300 Jahre ausreichend genutzt werden kann. Einigkeit herrscht aber darüber, dass wir diese wertvollen, endlichen Ressourcen viel schneller verbrauchen, als sie jemals „nachwachsen“ könnten und dass zum Beispiel Kohle viel werthaltiger ist, als diese mit einem Wirkungsgrad unter 50 Prozent zu verbrennen.

Zu den Alternativen gehören heute Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme. Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm ist überzeugt, dass Erneuerbare oder „Neue“ Energien die Grundlage einer zukünftigen nachhaltigen Energieversorgung sind. Nicht zu vergessen ist dabei auch die Schaffung von Arbeitsplätzen in Industrie, mittelständischen Unternehmen sowie beim lokalen Handwerk.

Bis Ende 2008 wurde im Freiberger Stadtgebiet folgende Leistung installiert bzw. Strom (2008) aus Erneuerbaren Energien eingespeist:

  1. Wasserkraft 335 kW mit einer Einspeisung von 826,9 MWh
  2. Photovoltaik 5.084 kWp / 2.106 MWh
  3. Biomasse 450 kW / 1.186 MWh
  4. Windkraft 1.700 kW / 2.771,7 MWh
Mit der Summe von 6,9 GWh produzierten „Grünen Strom“ und 23,0 GWh bezogenen „Grünen Strom“ sind dies 6,22 Prozent des Endenergiebedarfs der Stadt Freiberg.

Dieser zahlenmäßig niedrige Anteil an Strom aus Erneuerbaren Energien wird stark durch eine energieintensive Wirtschaft am Standort Freiberg beeinflusst.

Im Heizwerk an der Chemnitzer Straße werden über Kraft-Wärme-Kopplung (BHKW) rund 38 GWh Strom erzeugt.

Eine belastbare Größe der Kollektorfläche bezüglich der installierten thermischen Solaranlagen liegt für Freiberg nicht vor, da es für diese Anlagen keine Meldepflicht gibt. Aktuell wird von zirka 2.000 Quadratmetern ausgegangen.

In Freiberg wurden 49 geothermische Anlagen mit einer Heizleistung von 1050,3 kW und 144,9 kW Kühlung installiert.

Energie und Klimaschutz

Anschrift Eigenbetrieb GFM
Brückenstraße 8, 09599 Freiberg

Kontakt SB Silke Wiechert
Telefon: 03731 273 524
Fax: 03731 273 73 524
E-Mail: Silke Wiechert

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