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27.09.2019

Gründerpreis geht an japanisches Restaurant

Eröffnung noch in diesem Jahr in der Freiberger Innenstadt geplant

Ein fernöstliches Welterbe im erzgebirgischen Welterbe – das japanische Restaurant „WASHOKU“ ist der diesjährige Gewinner des Gründerwettbewerbs „Lebendige Innenstadt“ der Silber- und Welterbe-Stadt Freiberg. Die Jury hat sich in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig für das Konzept von Andy Puschmann entschieden. Er setzte sich gegen vier weitere Gründerteams durch. Als Gewinner erhält er eine Unterstützung der Gewerbemiete von bis zu 500 Euro monatlich für ein Jahr. Oberbürgermeister Sven Krüger beglückwünschte den Sieger und dankte allen Teilnehmern für ihre spannenden Gründungsideen, die vielleicht dennoch in Freiberg realisiert werden.

Die als „Washoku“ bezeichnete japanische Küche wurde im Dezember 2013 von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt. Der Gründer und künftiger Inhaber des gleichnamigen Restaurants „WASHOKU“ – Andy Puschmann – hat daher ganz bewusst diese Bezeichnung gewählt. Er möchte seinen Gästen die Möglichkeit bieten in die faszinierende Welt der fernöstlichen Küche einzutauchen und kulinarische Köstlichkeiten in stilvollem Ambiente zu genießen. So soll ein kleines Stück fernöstliches Welterbe ins erzgebirgische Welterbe geholt werden.
Auch eine Ladenfläche für das neue japanischen Restaurant „WASHOKU“ ist bereits gefunden: In der Korngasse 6 in Freiberg soll es noch in diesem Jahr öffnen. Erste Anfragen zur Ausrichtung von Weihnachtsfeiern liegen dem Gründerpreisträger bereits vor. Um die japanische Kochkunst den Gästen näher zu bringen, wird das WASHOKU-Team ihre Kreationen in einer halboffenen Küche zaubern. Täglich soll dabei ein Mittagsmenü, ein Liefer- und Cateringservice sowie a la carte Essen angeboten werden.

Seit einigen Jahren rückt die Silberstadt auch die Gründerszene in der Altstadt verstärkt in den Fokus. Denn belebte Geschäfte zeichnen eine attraktive Innenstadt aus. Um Freibergs historisches Zentrum noch attraktiver, vielfältiger und bunter zu machen, wurde im Jahr 2016 der Gründerwettbewerb "Lebendige Innenstadt" der Silberstadt Freiberg ausgelobt.

Zum vierten Mal wurden in diesem Jahr wieder Geschäftsideen gesucht, die in der Freiberger Innenstadt fehlen – im Bereich Einzelhandel, Gastronomie oder einem damit verbundenen Segment. Insgesamt gingen fünf Bewerbungen ein. Sie kamen aus den verschiedensten Bereichen: Im Einzelhandel bewarb sich ein Geschäft mit unverpackten, regionalen Lebensmittel, in welchem auch private Hobbyimker oder Schmuckhersteller ihre Produkte verkaufen können, sowie ein Modeladen, welcher von alleinstehenden, in Kriegsgebiet lebenden Frauen hergestellte Kleidung verkaufen möchte. Ein weiterer Bewerber hatte ein Konzept für eine Hochzeitsagentur eingereicht. Auch eine „Silberstadt-Bahn“ durch die Altstadt, vorbei an den Sehenswürdigkeiten, stand zur Wahl.

Die Jury besteht aus Vertretern der IHK, dem Freiberger Gewerbeverein, SAXEED, der Sparkasse Mittelsachsen, der Design- und Digitalagentur 599media, den Wirtschaftsjunioren Freiberg sowie einem Stadtrat und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Freiberg.

Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.freiberg.de, Bereich Citymanagement.

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