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11.07.2018

Lückenschluss wird zum Schulterschluss

Stadt und Domgemeinde planen gemeinsames Besucherzentrum



Unterzeichneten die Willenserklärung für das gemeinsame Besucherzentrum: Oberbürgermeister Sven Krüger (links) und Michael Steeger, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Domgemeinde. Mit dabei - stehend hinter den Unterzeichnenden v.l.n.r.: Andreas Schwinger, SGL Kultur, Anja Fiedler., Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing, und Museumschefin Andrea Riedel. Foto: PS

Der geplante Lückenschluss am Stadt- und Bergbaumuseum soll auch zum Schulterschluss mit der Evangelisch-lutherischen Domgemeinde St. Marien führen. Die Stadt Freiberg und die Domgemeinde St. Marien planen ein gemeinsames Besucherzentrum. Dieses entsteht im Lückenschlussbau des Museums und soll 2020 eröffnet werden – begleitend bereits zur Landesausstellung Sachsen, bei der die Stadt Freiberg einer der Schauplätze sein wird. Für das gemeinsame Vorhaben „Besucherzentrum“ haben die Domgemeinde und die Stadt Freiberg heute eine Willenserklärung unterzeichnet.

„Mit dem gemeinsamen Besucherzentrum bündeln wir ähnlich wie in der Tourist-Information am Schloßplatz mit dem Theater unsere Angebote“, ist Oberbürgermeister Sven Krüger begeistert. Denn für ihn zeichnen sich durchweg Vorteile ab: kurze Wege, besucherfreundliche und flexiblere Öffnungszeiten sowie ein umfangreiches Angebot. Denn zu den Konzerten im Dom stehen dann beispielsweise mit dem Besucherzentrum den Gästen neben dem Shop vor allem die neuen Sanitäranlagen zur Verfügung. Damit verfügt Freiberg mit der Tourist-Information und dem Besucherzentrum, über zwei Anlaufpunkte für Touristen an prädestinierter Stelle – dem Schloßplatz und Untermarkt.

„Der Freiberger Dom ist einer der Besuchermagnete unserer Stadt. Mit dem Besucherzentrum nutzen wir auch die Mitarbeiterkapazitäten besser und können so einen umfangreicheren Service anbieten“, stellt Krüger in Aussicht.

Dass Stadt und Dom einfach zusammen gehören, steht für Michael Steeger, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Domgemeinde, fest. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wollen gern zeigen, dass Stadt und Kirche durchaus gemeinsam etwas anpacken können.“ Für ihn stehen das Stadt- und Bergbaumuseum und der Dom in wunderbarer Beziehung – und das nicht nur räumlich. Während das Museum den Ursprung Freibergs mit dem Silberbergbau verdeutliche, sei der Dom auch ein Zeichen des Glaubens der Bergleute. Steeger ist sich sicher: „Was wir heute unterzeichnen, wird uns überdauern.“

Darauf setzt auch OB Krüger: „Das neue Besucherzentrum bringt unsere Silberstadt in punkto Tourismus und Besucherfreundlichkeit ein großes Stück nach vorn.“

Los geht es mit dem Vorhaben bereits dieser Tage mit archäologischen Untersuchungen am Standort des künftigen Museums-Zwischenbaus.

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