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Archivgeschichte

Das Stadtarchiv Freiberg gilt als eines der interessantesten und schönsten sächsischen Stadtarchive, das trotz großer Stadtbrände im Mittelalter kaum Überlieferungslücken aufweist. Die urkundliche Ersterwähnung des Freiberger Stadtarchivs erfolgte bereits im Jahre 1487. Die älteste Urkunde datiert von 1224. 1632 wurde in der ehemaligen Silberkammer im Rathaus der Einbau des Ratsarchivs vorgenommen.

Für die Akten richtete man 1786 – 1791 auf Betreiben des Oberstadtschreibers Klotzsch (Amtszeit: 1759 – 1789) die vormaligen Brotbänke im Erdgeschoss des Rathauses als Magazin ein. Klotzsch ordnete sämtliche Archivalien und legte eine Reihe von Findbüchern an.

Durch die Edition der Freiberger Urkunden bis zum Jahre 1485 löste der namhafte sächsische Archivar Hubert Ermisch eine Hinwendung zu Problemen des Stadtarchivs aus, so dass der Stadtrat um 1900 eine umfassende Revision und die Neuanlegung der Repertorien zu den Ratsakten veranlasste.

1940 wurden die Bestände des Ratsarchivs auf Rittergüter und Schlösser der Umgebung ausgelagert, wobei es zu Urkunden- und Stadtbuchverlusten kam. Das Magazin des Stadtarchivs erfuhr von 1987 bis 1992 eine Rekonstruktion. 1996 wurde die umfassende Restaurierung des Ratsarchivs abgeschlossen. Dieses Kleinod verfügt über eine originale Archivinneneinrichtung aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts und kann nach Vereinbarung besichtigt werden.

RatsarchivPapsturkunde, 1226