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22.10.2019

Bahnhof: Kaufvertrag unterzeichnet

Oberbürgermeister Sven Krüger: Eigentumsübergang an Stadt voraussichtlich zum neuen Jahr

Mit Beginn des neuen Jahres könnte die Stadt Freiberg endlich Eigentümer des Bahnhofgebäudes sein. „Der Kaufvertrag ist jetzt von beiden Seiten – Käufer und Verkäufer – unterzeichnet“, informiert Oberbürgermeister Sven Krüger. Jetzt folgten die notwendigen notariellen Eintragungen, dann der Eigentümerwechsel. „Möglich ist dieser gegebenenfalls schon zum ersten Dezember, spätestens aber zu Beginn des neuen Jahres.“

So lange muss die Stadt Freiberg noch warten, um etwas zu tun - obwohl die Meldungen und Beschwerden von Bürgern der Stadt wie auch Reisenden über den verlotterten Zustand der öffentlichen Halle und des ungepflegten Umfeldes nicht abreißen. „Auch wenn bis zum Eigentümerwechsel noch der jetzige Eigentümer in der Pflicht ist, bald können wir endlich selber für Ordnung sorgen“, ist Krüger optimistisch. „Es muss endlich etwas geschehen.“ Seit Jahren engagiert er sich dafür, dass sich hier etwas ändert. Bisher waren der Verwaltung jedoch die Hände gebunden. „Nun wollen wir dafür sorgen, dass sich zunächst die Umstände des Umfeldes verbessern.“

Und dann werden die Ärmel richtig hochgekrempelt, damit das Bahnhofgebäude ein für die Silberstadt Freiberg würdigen Empfang für Reisende bietet: „Ich freue mich, dass wir Freiberg mit dem Bahnhof weiter ein großes Stück aufwerten können, wir wollen das Gebäude in seinem alten Glanz erstrahlen lassen“, verspricht er.

Für Baubürgermeister Holger Reuter ist das eine „spannende Herausforderung“. Doch bevor am Gebäude etwas sichtbar wird, werden noch einige Monate verstreichen. „Mit dem Baustart ist im nächsten Jahr noch nicht zu rechnen. Denn zunächst ist ein Vergabe-Verfahren notwendig, um ein Planungsbüro zu beauftragen. Daran schließen sich dann die Ausschreibungen der Bauleistungen an, deren Grundlage die Arbeit des Planungsbüros ist“, beschreibt Reuter die notwendigen Schritte.
„Es liegt aber selbstredend in unserem Interesse, die Toilettenanlage wieder in Betrieb zu nehmen. Daher werden wir die dafür erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen zeitnah beauftragen.“

Das Vorhaben „Bahnhof“ soll rasch, aber vor allem qualitätsvoll und nachhaltig auf den Weg gebracht werden, daher verböten sich Schnellschüsse. Denn Aktionismus berge die Gefahr von Fehlern und könnte teuer werden. „Der Umfang der Arbeiten kann durchaus mit denen aktuell am Herderhaus oder sogar am Schloss Freudenstein verglichen werden“, weiß Krüger. „Auch wenn wir selbst so schnell wie möglich starten wollen, müssen wir planvoll vorgehen, denn in einer guten Planung liegt der Schlüssel für ein erfolgreiches Projekt. Es gibt in Deutschland genügend Beispiele, die diesen Grundsatz nicht beachtet haben.“

Der Stadtrat hat mit seinem Beschluss zum Kauf auch Geld für notwendige Sicherungsmaßnahmen des Bahnhofgebäudes bewilligt, damit der Bauzustand sich nicht noch weiter verschlechtert – dazu zählen erste Maßnahmen an Dach, Essen und Fassade.

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