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25.02.2014

Freiberger Aktionstage gegen Sucht und Drogen

Arbeitskreis Sucht/Drogen gegründet: Präventive Veranstaltungstage am 16. und 17. Mai

Die Drogenkriminalität hat bundesweit zugenommen - einen besonderen Schwerpunkt setzt in Sachsen dabei die Modedroge Crystal. Auch Freiberg ist in Sachen Rauschgiftkonsum und -kriminalität kein weißer Fleck. Spätestens seit der Razzia Anfang des Monats im Stadtzentrum, ist das allen Freibergern bewusst: Hier waren Drogendealer und Konsumenten mit Kleinstmengen an Betäubungsmitteln auf frischer Tat ertappt worden.

Bereits Mitte des vergangenen Jahres war die Stadtverwaltung auf eine sich verstärkende Drogenproblematik aufmerksam geworden. Daraufhin hatten zahlreiche Gespräche mit Vertretern unterschiedlicher Einrichtungen, spezialisierten Beratungsstellen, aber auch Bürgerinnen und Bürgern stattgefunden.

Im Ergebnis dessen konnte auf Initiative der Verwaltung im Oktober vergangenen Jahres ein Arbeitskreis Sucht/Prävention gebildet werden. Mitwirkende sind neben Vertretern des Landratsamtes Mittelsachsen (Jugendamt/Gesundheitsamt), des Kinder- und Jugendschutzbundes, der Diakonie, des CJD/Buntes Haus sowie der Polizei auch Vertreter der Stadtverwaltung (Sachgebiete Jugend sowie Soziales und Büro OB). „Unser Ziel ist es, sich stärker zu vernetzen und damit eventuell auch den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den unterschiedlichen Einrichtungen wie Beratungsstellen, Jugendsozialarbeitern, therapeutisch und präventiv Arbeitenden zu intensivieren.", erklärt Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. „Aus den bisher geführten Gesprächen wurde zudem deutlich, dass ein großes Aufklärungsdefizit besteht.“ Und das sowohl zum Thema Drogen generell als auch im Speziellen zu Crystal bzw. synthetischen Modedrogen sowie "grüner Ware".

Daher sind die Aktionstage ein erstes konkretes Ziel. Am 16. und 17. Mai werden sie im Pi-Haus ausgerichtet. Das Angebot ist breit und sowohl informativ als auch präventiv angelegt: Das gesamte Pi-Haus wird an diesen Tagen Aktionsfläche für verschiedene Vorträge (bspw. generell zum Thema Sucht, speziell zu Therapieformen, -möglichkeiten sowie -anlaufpunkten), Filmvorführungen, Buchlesungen etc.

Mit diesen Aktionstagen soll das Problem Sucht mit seinen aktuellen Schwerpunkten und Ausprägungen öffentlich thematisiert werden. Es sollen nicht nur die verschiedenen Facetten dargestellt werden, sondern auch die Anlaufstellen und Beratungsangebote vorgestellt werden. Zielgruppe sind hierbei Erwachsene, Eltern, Lehrer wie Jugendliche gleichermaßen.
„Die Bevölkerung, insbesondere Personen, die durch ihre tägliche Arbeit im engen Kontakt mit Jugendlichen oder auch möglicherweise gefährdeten Menschen sind, müssen sensibel für dieses Thema sein“, weiß Cornelia Hünert vom AK Sucht/Prävention. „Eine Möglichkeit sich zu beteiligen besteht vor allem darin, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen und Verdachtsmomenten wirklich auf den Grund zu gehen, nicht gleichgültig zu bleiben, sondern nachzufragen und Vorkommnisse gegebenenfalls anzuzeigen.“

Hintergrund:
Die mit verschiedenen Süchten einhergehenden Drogen- bzw. Beschaffungskriminalität fällt in den Verantwortungsbereich der Strafverfolgungsbehörden, d.h. der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder bspw. der Jugendgerichtsbarkeit, nicht aber der Stadt. Was die Prävention, Aufklärung und auch Beratung betrifft, sind kompetente Beratungsangebote, Sozialarbeiter, Ärzte, Therapeuten, die Schulen und auch die Zivilgesellschaft, die Bürgerinnen und Bürger gefragt. Hinsichtlich Prävention und Beratung gibt es in Freiberg etablierte Einrichtungen wie bspw. die Diakonie und den Kinderschutzbund, aber auch das städtische Sachgebiet Jugend, die sowohl beratend als auch vermittelnd aktiv sind und das bereits seit sehr langer Zeit.

Kontakt:
Arbeitskreis Sucht/Drogen
Büro des Oberbürgermeisters, Cornelia Hünert, Tel. 273102
Sachgebiet Jugend, Heiko Heese, Tel. 41 93 815

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