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04.10.2017

7. Oktober: Freiberg gedenkt auf vielfältige Weise der Opfer der Bombardierung

Die Bombardierung der Innenstadt Freibergs jährt sich am Sonnabend, 7. Oktober, nunmehr zum 73. Mal: Auch in diesem Jahr wird auf vielfältige Weise der Opfer gedacht.

Mit einer Gedenkveranstaltung erinnert die Stadtverwaltung, vertreten von Oberbürgermeister Sven Krüger, auf dem Donatsfriedhof gegen 10 Uhr mit Überlebenden an den Bombenangriff auf die Stadt Freiberg am 7. Oktober 1944.

Gegen 11 Uhr wird sich mit Rainer Frommann, ein Überlebender des Bombenangriffs, im Ratssitzungszimmer des Rathauses in das Goldene Buch der Stadt Freiberg eintragen. Seit Jahren setzt er sich für eine lebendige Erinnerungskultur an den Bombenabwurf in Freiberg vor 73 Jahren ein: Rainer Frommann berichtet seit zehn Jahren in Schulen über seine Erlebnisse und viele weitere Schicksale. Er organisiert Veranstaltungen, die sowohl Gedenken, als auch ein Appell für Frieden sind. Zudem ist er eine Verbindungsperson zwischen den Überlebenden und den Menschen, die etwas über die Kriegsjahre erfahren wollen. Durch seine Initiative ist im letzten Jahr eine Gedenkplatte für die Opfer geschaffen und auf dem Donatsfriedhof aufgestellt worden.

Ab 18 Uhr lädt die Initiative „Wir sind Freiberg, wir sind bunt – lokales Netz für eine weltoffene Stadt“ zum traditionellen Lampionumzug ein. Treffpunkt aller Interessierten ist um 18 Uhr auf dem Parkplatz der Jakobikirche Freiberg, Dresdner Straße 1. Der Weg führt an der Stadtmauer entlang über die Heubnerstraße hin zum Freiberger Obermarkt.
Der Lampionumzug ist Teil des „Interkulturellen Herbstes“ Freiberg, der am 20. September 2017 mit dem „Markt der Vielfalt“ eröffnet worden ist. In den nächsten Wochen finden an verschiedenen Orten in Freiberg vielfältige Veranstaltungen zur kulturellen Verständigung statt.

Am 7. Oktober 1944, vor 73 Jahren, näherten sich amerikanische Bomber, die ihr Ziel auf der böhmischen Seite des Erzgebirges verfehlt hatten, Freiberg. 60 Tonnen Bomben wurden um 12:40 Uhr über der Stadt, vor allem über der Bahnhofsvorstadt, abgeworfen. Weit mehr als 100 Menschen verloren damals ihr Leben, mehr als 1000 wurden ihr Hab und Gut genommen. Bis zu diesem 7. Oktober war Freiberg von direkten Luftangriffen und Kriegsangriffen verschont geblieben.

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