10.05.2022 | Pressemitteilung

Tag der Städtebauförderung: Führungen durchs Herderhaus und Kita Pusteblume

Führungen durch das Herderhaus und Kita Pusteblume

Gleich zwei der jüngsten Baumaßnahmen in Freiberg können zum Tag der Städtebauförderung am 14. Mai besucht werden: Herderhaus und Kita Pusteblume.
Der Blick ins Herderhaus lohnt sich, denn zur Baustellenführung um 10 Uhr können Besucher Gebäudeteile besichtigen, die nach der Eröffnung nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Zudem sind im Herderhaus alle Fotos zu sehen, die zu diesjährigen Fotowettbewerb bei der Stadtbau eingereicht worden sind. Auch der Gewinner wird am Tag ausgezeichnet.
In der Bahnhofsvorstadt öffnet die neue Kita „Pusteblume“ an der Berthelsdorfer Straße ihre Türen und gewährt einen Einblick in den kindgerechten Neubau, der für über 100 Mädchen und Jungen viele Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken und sich Entfalten bietet. Die Besichtigung beginnt 14 Uhr, ebenfalls am 14. Mai.

Pressemitteilung der Stadtbau Freiberg GmbH
14. Mai 2022 - Tag der Städtebauförderung

Für starke Quartiere, ein attraktives Lebensumfeld und ein gutes Leben in der Nachbarschaft – die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente und zentrale Säule der Stadtentwicklung.

Wie überall in Deutschland finden am 14. Mai 2022 auch in Freiberg Veranstaltungen im Rahmen der Städtebauförderung unter dem Motto „Wir im Quartier“ statt. Informieren Sie sich im Herderhaus – dem zukünftigen Stadtarchiv – über die zahlreichen in der Freiberger Altstadt (seit 1991) und der Bahnhofsvorstadt (seit 2002) im Rahmen verschiedener Programme der Städtebauförderung umgesetzten oder in Umsetzung befindlicher städtischer und privater Bau- und Sanierungsmaßnahmen, oder nehmen Sie Teil an den angebotenen Führungen im Herderhaus und in der Kita Pusteblume.
Die im Rahmen der Städtebauförderung ausgereichten Finanzhilfen, die jeweils hälftig von Bund und Land übernommen werden, ergänzt die Kommune mit einem Eigenanteil, dessen Höhe in Abhängigkeit von dem jeweiligen Programm zwischen 20 Prozent und einem Drittel der jeweiligen Gesamtförderung liegt.

In der Freiberger Altstadt stand seit 1991 bis heute vor allem die Sanierung der aus verschiedenen Jahrhunderten stammenden Altbausubstanz im Fokus der ausgereichten Städtebauförderung; In der Bahnhofsvorstadt war und ist es vor allem die gesamtheitliche Quatiertsentwicklung. Wurden in der Altstadt neben Gebäuden auch Straßen und Plätze im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebaulicher Denkmalsschutz“ (SDP) saniert, nahm die Städtebauförderung in der Bahnhofsvorstadt darüber hinaus die Aktivierung und Unterstützung quartierseigener Entwicklungspotentiale in den Fokus. Mithilfe des Programmes Soziale Stadt (SSP) sollte eine nachhaltige Entwicklung von Stadtteilen mit besonderen sozialen, wirtschaftlichen, aber auch städtebaulichen Potenzialen ermöglicht werden. Im Rahmen dieses Programms konnten in der Bahnhofsvorstadt seit 2002 zahlreiche Gebäude und Straßen saniert, öffentliche Plätze und Spielflächen – beispielsweise an Schulen und Kindergärten - hergestellt werden. Aktuell wurden mit der Kita Pusteblume, ein Anlaufpunkt am Tag der Städtebauförderung, 120 Betreuungsplätze in der Bahnhofsvorstadt geschaffen.
In der Freiberger Altstadt dominieren neben einigen privaten Großprojekten derzeit die umfassenden kommunalen Sanierungs- und Baumaßnahmen und stehen damit aktuell im Zentrum der in Anspruch genommenen Städtebauförderung. Neben dem Herderhaus, in das zum Jahreswechsel das Stadtarchiv umgezogen werden soll, wird in den nächsten Monaten auch die Fertigstellung und Eröffnung des Ergänzungsbaus des Stadt- und Bergbaumuseums erwartet. Als kirchliches Großprojekt der vergangen 10 Jahre konnte im Oktober letzten Jahres der Domkreuzgang am Dom St. Marien mit umfassender Unterstützung mit Mitteln aus der Städtebauförderung fertiggestellt werden.

Die Städtebauförderung beinhaltet den Erhalt, die Modernisierung und Mobilisierung von Wohnraum sowie die gesamtstädtische Aufwertung im Rahmen der klassischen Stadtsanierung. Dazu zählen auch Ergänzungsbauten, Lückenschließungen oder Aufstockungen. In der Freiberger Altstadt konnte seit 1990 durch die zahlreichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen eine umfassende städtebauliche Aufwertung der Altstadt erreicht werden. In der Bahnhofsvorstadt spielte/spielt neben der reinen Quantität an neuen Wohnungen auch die städtebauliche, funktionale und soziale Qualität für ein lebenswertes, stabiles und resilientes Quartier eine große Rolle. Mit Hilfe der Städtebauförderung konnten für das Quartier in den letzten Jahrzehnten große Erfolge erzielt werden. Die weitere Unterstützung im laufenden Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten (SZP)“ soll diese Bemühungen weiterführen.
Der bundesweite Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund. (Stadtbau Freiberg Gmb, GM)

Plakat zum Tag der Städtebauförderung (PDF)

Flyer  Stadtspaziergang (PDF)


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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