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14 Sirenen für Freiberg: flächendeckend, modern und einsatzbereit
Mit einem gut ausgebauten Warnsystem stärkt die Stadt die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und sorgt für eine schnelle Alarmierung im Ernstfall
Freiberg kann im Ernstfall flächendeckend alarmieren. Die Stadt ist mit 14 Sirenen ausgestattet. Damit erhöht die Stadt ihre Warninfrastruktur deutlich und sorgt dafür, dass alle Einwohner in den Stadtgebieten von Freiberg schnell und zuverlässig gewarnt werden können – unabhängig davon, ob es sich um eine Gefahr durch Unwetter, Großbrände, Chemieunfälle oder andere Notlagen handelt. Die Sirenen sind ein zentraler Baustein im städtischen Sicherheitskonzept.
„Unsere Sirenen sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen – mit Anlagen, die auf moderndem Stand sind, zuverlässig und schnell“, sagt Ordnungsamtsleiterin Jana Lützner. „Die Sirenen sind Teil eines umfassenden Warnsystems, das die Stadt Freiberg kontinuierlich modernisiert.“
Von den 14 Sirenen sind sieben auf Dächern und sieben als Mastanlagen installiert. Ein Teil der Anlagen wird über Solaranlagen und Akku mit Strom versorgt. In Zug ist wegen des Baus des Dorfzentrums „Neue Mitte“ noch die alte Sirene in Betrieb. Die neue Sirene wird aktiviert, sobald die Bauarbeiten beendet sind.
Die Standorte im Überblick: Nikolaikirche, Scholl-Gymnasium, Landratsamt, Pi-Haus, Walterstal Bürgerhaus, Bahnhof, Zug - Bürgerhaus, Friedeburg - Sportplatz, Wasserberg - Gartenanlage (Ziolkowskistraße), Pabst-v.-Ohain-Oberschule, Kleingartenanlage Schulweg, Münzbachtal Buswendeschleife, Seilerberg, Hegelstraße (Wasserzweckverband), und Wasserberg – BSC-Gelände. Die Einwohner von Halsbach werden derzeit über eine mobile Sirene alarmiert. Parallel dazu wird weiterhin ein geeignetes Grundstück für eine stationäre Sirene gesucht. Die Tallage des Ortes erschwert zusätzlich eine zuverlässige Beschallung.
Die Gesamtinvestition für die Sirenen beläuft sich auf rund 298.000 Euro, davon entfallen rund 274.000 Euro auf die Sirenen selbst und rund 23.400 Euro auf weitere Kosten wie Tiefbau und Funkgeräte. Ein großer Teil der Kosten wird durch Fördergelder abgedeckt. Insgesamt waren zehn Sirenen förderfähig. Förderzusagen sind in Höhe von 141.000 Euro vorhanden. Für die Stadt Freiberg verbleibt damit ein Eigenanteil von rund 157.000 Euro – vorausgesetzt, alle Fördergelder werden wie geplant bewilligt.
