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AUSGEGRABEN. Archäologische Funde am Herderhaus
Vernissage mit Vortrag im Stadtarchiv am 8. Oktober - Ausstellung läuft bis 18. Februar
„AUSGEGRABEN“ zeigt vom 8. Oktober bis 18. Februar im Stadtarchiv Freiberg erstmals Fundstücke, die bei archäologischen Untersuchungen im Hofbereich des Herderhauses zu Tage befördert wurden. Neben Vogelpfeife, Blumentopf und Gürtelschnalle zeugen weitere Exponate von der Geschichte des Grundstückes, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Objekte kehren nun temporär an den Ort ihrer Herkunft zurück und geben Einblicke in das Leben und Arbeiten der Menschen in Freiberg im Mittelalter und in der frühen Neuzeit.
Von September 2017 bis April 2018 forschte ein fünfköpfiges Team des sächsischen Landesamtes für Archäologie auf dem etwa 1.500 Quadratmeter großen Gelände. 820 archäologische Funde konnten dokumentiert werden. Dazu zählen unterirdische Mauerreste sowie freigelegte Keramikscherben und ganze Gefäße, Tierknochen und Schlackenreste.
Dr. Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie Sachsen eröffnet die Ausstellung „AUSGEGRABEN“ am Donnerstag, 8. Oktober, um 18 Uhr mit einem Vortrag. Sie referiert „Vom mittelalterlichen Leben in der Bergstadt Freiberg“ und schildert die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen in der Herderstraße. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen und mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung entstand mit Unterstützung und Leihgaben des Landesamtes für Archäologie Sachsen. Sie ist bis zum 18. Februar zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs zu sehen: dienstags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr.
AUSGEGRABEN. Archäologische Funde am Herderhaus
8. Oktober 2026 – 18. Februar 2027
Stadtarchiv Freiberg im Herderhaus
Herderstraße 2 (Besuchereingang)
09599 Freiberg
Öffnungszeiten:
Di 10 – 18 Uhr, Mi und Do 10 – 16 Uhr
Eintritt frei

