05.01.2026

Bibliothek im Januar: Lesungen und Workshop

Neben der Ausstellung „Liebesknoten und andere Wunder“, in der Heide Fennert Malerei und Keramik zeigt, laden im Januar zwei Lesungen und ein Workshop in die Bibliothek ein:

Lesung „Clever reisen, mehr erleben“ mit Fanny Grund

Do, 15. Januar, 19 Uhr

Freier Eintritt – wir bitten um Voranmeldung unter stadtbibliothek@freiberg.de oder 03731 23477
Mit dem Ratgeber gibt Fanny Grund Tipps zum Reisen mit wenig Gepäck, Hinweise für einen gelungenen Familienurlaub und Entscheidungshilfen für Kreuzfahrten. Von der Wahl des Reisetermins über bewährte Buchungsstrategien bis zur perfekten Roadtrip-Route.

Lesung „KZ Freiberg“ mit Pascal Cziborra

Fr, 23. Januar, 19 Uhr

Freier Eintritt - Voranmeldung unter stadtbibliothek@freiberg.de oder 03731 23477
Rund 1.000 jüdische Frauen unterschiedlicher Nationalität wurden 1944 über Auschwitz nach Freiberg deportiert. Hier wurden sie zur Arbeit bei der Freia GmbH für die Arado Flugzeugwerke gezwungen, um in den letzten Kriegstagen nach Mauthausen gebracht zu werden. Im Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen erinnert Pascal Cziborra an das Schicksal dieser Menschen und präsentiert die Ergebnisse seiner Forschung.

Medienchamäleon „Trickfilmproduktion - Entdecke die Welt der Animation“

Sa, 24. Januar, 10 bis 16 Uhr

Freier Eintritt - Voranmeldung unter stadtbibliothek@freiberg.de oder 03731 23477
Der Workshop vermittelt, was „Animation" ist. Mittels Stopp-Motion-Trick wird eine einfache Technik erlebbar und verständlich gemacht. Es werden Apps zur Animationsherstellung gezeigt und wie Musik und Geräusche eingesetzt werden können. Schlussendlich entsteht ein eigenes kreatives Projekt.

Alle Termine: www.bibliothek-freiberg.de     

Malerei und Keramik von Heide Fennert bis 30. Januar im Kornhaus zu sehen

„Liebesknoten und andere Wunder“ heißt die neue Kunstausstellung von Heide Fennert im Kornhaus: gezeigt wird sie bis 30. Januar zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek. In Fennerts Ausstellungen von Malerei über Keramik, Holz, Stein bis hin zu Eisen sind es fantasievolle Geschichten, in die sich der Betrachter hineinversetzen kann und in denen er seine eigenen Träume und Erfahrungen wiederfindet. Sie erzählen von einer schwebenden Welt, die zwischen Fantasie und Realität angesiedelt ist. Es handelt sich um strukturelle Kompositionen, die von Subtexten und Bildern genährt werden, die darauf drängen, interpretiert, erlebt, beobachtet, im Detail, im Spiel der Linien und im Einsatz des Lichts entdeckt zu werden.

Heide Fennert liebt das Experimentieren mit den verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten von Materie und Technik mit einer neugierigen und visionären Einstellung, die sie immer auf die Suche nach Materialien zum Ausprobieren, Techniken zum Perfektionieren und Konzepten zum Entwickeln führt. All dies macht sie zu einer kompletten Künstlerin, die von der Malerei bis zur Bildhauerei reicht, in einer immer währenden stilistischen Suche, die einer Produktion Leben einhaucht, die in Bezug auf das Konzept vielfältig ist, aber immer im Einklang mit ihrem Denken und ihrer stilistischen Signatur steht. Als scharfe Beobachterin ihrer Umgebung verleiht Fennert dem, „was sie mit den Augen beobachtet und mit dem Verstand sieht", durch künstlerischen Ausdruck Form. Ihre Werke verkörpern Geschichten ohne Worte. Es sind fantasievolle Geschichten, in die sich der Betrachter hineinversetzen kann und in denen er seine eigenen Träume und Erfahrungen wiederfindet. Sie erzählen von einer schwebenden Welt, die zwischen Fantasie und Realität angesiedelt ist, und begreifen die visuelle Sprache als eine Erzählung, die von Zeit zu Zeit symbolisch, traumähnlich, rätselhaft oder rein explizit und figurativ sein kann. Es handelt sich um strukturelle Kompositionen, die von Subtexten und Bildern genährt werden, die darauf drängen, interpretiert, erlebt, beobachtet, im Detail, im Spiel der Linien und im Einsatz des Lichts entdeckt zu werden: Kreationen mit einem konzeptionellen Geist, die private Botschaften, Überlegungen, Gedanken und Gemütszustände vermitteln.
(M. Ferarini, Rom 2022)

Über Heide Fennert
Die aus Jena stammende Heide Fennert lebt und arbeitet in Linda im Osterzgebirge, etwa sieben Kilometer südwestlich von Freiberg. Sie arbeitet mit Ton, Holz und Farbe, druckt, malt, schnitzt und formt - das Entdecken neuer Ausdrucksmöglichkeiten in Material und Technik fasziniert sie. Es inspiriert sie, ihre Arbeiten mit anderen zu teilen und von anderen Künstlern zu lernen. Bis 2015 hat sie als Lehrerin gearbeitet und eine Keramikwerkstatt in Frankfurt (Oder) geleitet. Seitdem ist sie u.a. als freie Künstlerin, Mitglied des Freiberger Kunstvereins und Redakteurin von „Kunstgeschrey“ (Jahresheft des Freiberger Kunstvereins) tätig. Sie hat ihre Kunst in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt, u.a. in Freiberg, Dresden, Riesa, Zug/Schweiz, Florenz, Rom und Venedig.

 


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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Herz aus Silber – Imagefilm

Zukunft aus Tradition: Silberstadt, Universitätsstadt, Wirtschaftstandort, Lebensmittelpunkt - werfen Sie einen Blick in den Imagefilm der Silberstadt Freiberg.

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