10.06.2026 | Pressemitteilung

Freiberg erinnert an Volksaufstand 17. Juni 1953

Der Gedenktag am 17. Juni erinnert an den Arbeiter- und Volksaufstand in der DDR im Jahr 1953, der von sowjetischen Truppen blutig niedergeschlagen wurde. Gemeinsam mit Mitgliedern der Vereinigung der Opfer des Stalinismus, Bezirksgruppe Freiberg, wird Bürgermeister Martin Seltmann am Mittwoch, 17. Juni, um 9 Uhr am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus auf dem Freiberger Donatsfriedhof einen Kranz niederlegen und der Menschen gedenken, die gegen die SED-Diktatur aufgestanden sind. Freiberger Bürger sind eingeladen, sich diesem Gedenken anzuschließen. Mit ihren Texten erinnern Jugendliche der 9. Klasse der Oberschule „Gottfried Pabst von Ohain“ an die Opfer des Volksaufstandes. Die Oberschule „Gottfried Pabst von Ohain“ hat seit 2020 die Patenschaft für diesen Gedenktag und bereichert ihn seitdem inhaltlich mit ausgewählten Texten.

Am 17. Juni 1953 kam es in der DDR zum ersten großen Volksaufstand. Was als Streik von Bauarbeitern für bessere Arbeitsbedingungen in Ost-Berlin begann, weitete sich zu einer landesweiten Protestwelle aus. Die Protestanten forderten das Ende der SED-Diktatur, freie Wahlen und die deutsche Wiedervereinigung. Freiberg war damals ein Hauptort des Volksaufstandes in Sachsen, da sich die Arbeiter zum Aufbau der Feinzink, später Bergbau- und Hüttenkombinat, sofort dem Protest angeschlossen hatten und in die Innenstadt marschierten.

 


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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