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Freiberg sagt danke: Neujahrsempfang 2026 ehrt bürgerschaftliches Engagement
Verleihung der Bürgerpreise am 9. Januar um 18 Uhr in der Nikolaikirche
Der traditionelle Auftakt in das neue Jahr ist der Neujahrsempfang der Universitätsstadt Freiberg. Am Freitag, den 9. Januar 2026, um 18 Uhr ist es wieder so weit in der Nikolaikirche. Die Stadt stellt in diesem Jahr das Motto „Ihr Engagement ist das Licht in unserem Freiberg“ bewusst in den Mittelpunkt, denn gerade der unverzichtbare ehrenamtliche Dienst der Bürger erhellt und verbindet die Menschen in unserer Stadt. Und zeigt einmal mehr, dass Freibergs wahre Stärke dort liegt, wo Menschen sich aufeinander verlassen können.
Die Neujahresrede wird das vergangene Jahr Revue passieren lassen und einen Ausblick auf 2026 geben. Sie wird betonen, dass der uneigennützige Dienst der Bürger der wahre Schatz der Silberstadt ist. Als Zeichen dieser Würdigung beteiligt sich die Stadt am bundesweiten Ehrentag am 23. Mai und rückt das Ehrenamt ins Licht.
Ein Höhepunkt des Abends ist die 34. Verleihung der Freiberger Bürgerpreise. Diese Auszeichnung ehrt jene, die nach den Worten von John Ruskin den höchsten Lohn für ihre Mühe erfahren haben, nämlich „nicht, was wir dafür bekommen, sondern was wir dadurch werden“. In diesem Sinne würdigt die Universitätsstadt Freiberg für das Jahr 2025 zwei herausragende Preisträger.
Zum einen wird Andreas Schwinger ausgezeichnet, dessen beispielloses und vielschichtiges ehrenamtliches Engagement das kulturelle Miteinander in unserer Silberstadt auf einzigartige Weise bereichert und unzählige Menschen inspiriert hat. Seine Passion für die Musik ist omnipräsent: Er leitete den Knappschaftschor, terzschlag und chOHRwürmer, war Organisator von "Freiberg singt" und wirkt bis heute aktiv in zahlreichen Vereinen wie dem Förderverein Gottfried Silbermann mit.
Zum anderen geht der Bürgerpreis an die Gruppe der ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter des ambulanten Hospizdienstes der Diakonie Freiberg und würdigt die unverzichtbare, tagtägliche Arbeit, die seit mittlerweile knapp 30 Jahren geleistet wird. Ihr Wirken betrifft den tiefsten menschlichen Bereich und ist eine tragende Säule unserer Menschlichkeit. Mit ihrem Motto "Wenn die Last zu schwer wird, helfen wir tragen" leben sie Solidarität. Ob in der unmittelbaren Begleitung oder durch die wichtige Wissensvermittlung im Projekt "Hospiz macht Schule" – ihr Tun erfolgt oft leise und im Verborgenen. Doch der Trost und die Unterstützung, die sie Betroffenen und Angehörigen geben, sind für unser Gemeinwesen von unschätzbarem Wert.
Die Preisträger werden im Rahmen des Empfangs traditionell mit einer Laudatio und einem kleinen filmischen Portrait geehrt.
Eingeladen sind Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und der breiten Vereinslandschaft Freibergs sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Gästen ohne persönliche, schriftliche Einladung sind die Plätze auf der oberen Empore vorbehalten.
