03.11.2025

Haushalt beschlossen: Investitionen mit Weitblick

12. Stadtratssitzung am 2. Oktober – Nächste Sitzung am 6. November

Mit dem Bericht des Bürgermeisters hat die Stadtratssitzung am 2. Oktober begonnen. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils standen u.a. Fragestunde der Einwohner sowie Beschlüsse zum Nachrücken eines Stadtrates, für den Neubau eines Aufzuges an der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ und zum
Doppelhaushalt 2025/2026.
Dr. Jens Grigoleit
als Stadtrat nachgerückt

Dr. Jens Grigoleit ist der Neue in der Fraktion der Freien Wähler im Stadtrat. Er ist für die verstorbene Heidrun Hinkel nachgerückt. Die Stadträte haben Dr. Grigoleit einstimmig gewählt. Die Vereidigung nahm Bürgermeister Martin Seltmann vor. 

Aufzug für
Kita Sonnenblume

Die Kindertagesstätte Sonnenblume an der Karl-Günzel-Straße erhält einen Aufzug. Das haben die Stadträte einstimmig beschlossen. Gleichzeitig haben sie der außerplanmäßigen Ausgabe von 290.000 Euro zugestimmt. Die Fördermittel hat der Landkreis zugesagt. Die Kita ist eine Integrationseinrichtung und verfügt bislang
über keinen Personenaufzug, es gibt lediglich einen akkubetriebenen Treppenlift. Bis zu 18 Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen werden in der Kita
Sonnenblume betreut. Mit dem neuen Aufzug werden sich sowohl für die Kinder als auch für die Erzieher die Bedingungen wesentlich verbessern und die Mobilität
innerhalb der Einrichtung erleichtern. Geplant ist für den Aufzug ein zweigeschossiger Anbau am nordwestlichen Gartenausgang. Der Aufzug soll bis Ende August
2026 in Betrieb genommen werden. Die Kindereinrichtung bleibt während der Bauarbeiten geöffnet.
Doppelhaushalt 2025/2026:
keine Kredite, Schuldenstand sinkt

Der Haushalt der Stadt Freiberg steht. Die Stadträte haben den Doppelhaushalt 2025/2026 einstimmig beschlossen. Die Hebesätze für die Gewerbesteuer werden
nicht erhöht. Auch bei der Grundsteuer bleiben die Sätze, sodass es keine zusätzlichen Belastungen gibt. Ebenso ist geplant, in den kommenden zwei Jahren keine
neuen Kredite aufzunehmen. Stattdessen werden die Schulden durch regelmäßige Tilgungen weiter abgebaut. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt von 254 Euro Ende
2024 auf voraussichtlich 190 Euro Ende 2026. Die aktuelle Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 218 Euro pro Einwohner. Die finanziellen Reserven werden dafür genutzt,
um wichtige Investitionen für die Stadt zu stemmen. Das Paket ist umfassend: In den nächsten zwei Jahren investiert die Stadt rund 43,7 Millionen Euro. Die größten Ein-
zelvorhaben im Haushaltsplan sind die Sanierung des Bahnhofsgebäudes, der Bau des Welterbe-Besucherzentrum, Straßensanierungen, wie zum Beispiel die Damm-
straße 2. und 3. Bauabschnitt, Zuger Straße 1. und 2. Bauabschnitt sowie die Maxim-Gorki-Straße und die Albert-Einstein-Straße. Investiert wird auch weiterhin in
die Schulen, wie Neubau/Sanierung Clemens-Winkler-Schule und die Sporthallen Ohain-Oberschule und die Heubner-Sporthalle. Da das Land Sachsen und der Land-
kreis Mittelsachsen ihre Haushalte erst spät fertiggestellt haben und wichtige Schlüsselzuweisungen daher noch nicht feststanden, konnte der Doppelhaushalt 2025/26
erst jetzt beschlossen werden. Der Stadtrat tagt das nächste Mal am 6. November. Die öffentliche Sitzung beginnt 16 Uhr im Ratssaal. Die Tagesordnung ist in
diesem Stadtblatt auf Seite 3 abgedruckt, u.a. gehört der turnusmäßige Bericht der Stadtwerke Freiberg AG und Tochtergesellschaften
zum Themenkatalog.

 


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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