27.05.2025 | Pressemitteilung

Historiker beleuchtet Blutbad von 1923 in Freiberg

Buch „Kaltblütiger Mord“? - Präsentation am 19. Juni im Stadtarchiv

Es war eines der brutalsten Ereignisse des Krisenjahres 1923 in Deutschland. Am 27. Oktober 1923 erschütterte ein entsetzliches Blutbad Sachsen und das Deutsche Reich. In Freiberg starben bei zwei Reichswehr-Einsätzen 29 Menschen, bis zu 82 wurden schwer verletzt. Prof. Dr. Mike Schmeitzner hat in seinem neuen Buch „Kaltblütiger Mord“ dieses dunkle Kapitel akribisch rekonstruiert. Am 19. Juni, 18 Uhr, stellt der Autor es im Stadtarchiv Freiberg im Herderhaus vor.

Gestützt auf umfangreiches Quellenmaterial, das auch auf Recherchen in den Beständen des Stadtarchivs Freiberg beruht, schildert der Autor detailliert die Ereignisse jenes verhängnisvollen Tages und ordnet sie in ihren breiteren gesellschaftlichen Kontext ein. Das Buch geht noch weiter und beleuchtet die parlamentarischen, juristischen und erinnerungspolitischen Auswirkungen, die von Freiberg ausgingen. Dr. Mike Schmeitzner ist Historiker und Professor am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden und außerplanmäßiger Professor für Neuere und Neueste Geschichte.

Der Eintritt ist frei. Die Buchpräsentation mit Buchverkauf ist auf maximal 50 Personen begrenzt. Es wird um Voranmeldung gebeten, E-Mail: stadtarchiv@freiberg.de.

 


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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