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Klimaschutz aktiv mitgestalten – Freiberger bringen Ideen ein
Von Radwegen bis zur Verpackungssteuer: Über 100 Freiberger liefern Ideen für das Klimaschutzkonzept
Gut besucht war die Bürgerveranstaltung zum Klimaschutzkonzept der Stadt Freiberg Anfang November in der Nikolaikirche. Über 100 Freiberger informierten sich über die geplanten Maßnahmen der Stadt, langfristig Treibhausgase zu senken und Energie einzusparen. Bürgermeister Martin Seltmann stellte das Konzept sowie die aktuelle Klimaschutzbilanz vor.
Im Anschluss waren die Besucher selbst gefragt: An verschiedenen Themenstationen konnten sie ihre Ideen, Fragen und Anregungen zu den wichtigsten Handlungsfeldern des Maßnahmenkonzepts – Stadtverwaltung, Mobilität, Erneuerbare Energien, Wirtschaft sowie Konsum – einbringen. Mitarbeiter der Stadt Freiberg standen hier mit Rat und Tat zur Seite.
Ideen für mehr Klimaschutz und Energieeinsparung haben die Freiberger genug. Die zahlreichen sachlichen Diskussionen drehten sich unter anderem um verbesserte ÖPNV-Anbindungen, sichere Fuß- und Radwege, zusätzliche Grünanlagen sowie die Möglichkeit einer Verpackungssteuer.
Die Initiative für das Klimaschutzkonzept startete bereits 2021 mit einem Stadtratsbeschluss (28.01.2021). Das integrierte Klimaschutzkonzept wurde vom Leipziger Institut für Energie in enger Zusammenarbeit mit der lokalen AG Klima erarbeitet. Diese Arbeitsgruppe vereint wichtige Akteure der Stadt: Vertreter der Stadtwerke, Freiberger Unternehmen, Handwerk und Verbände. Ein wichtiger Schritt war die anschließende Beratung des Konzepts in den politischen Gremien, die von Dezember 2023 bis März 2024 stattfand. Die Stadt ist mit diesem Infoabend einem Anliegen des Stadtrats der letzten Wahlperiode nachgegangen, der sich für eine zusätzliche Bürgerbeteiligung starkgemacht hatte. Damit wurde die Bevölkerung wiederholt in die Entwicklung des Konzepts eingebunden.
