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Mehr Sicherheit vor Schulen auf dem Wasserberg
Bring- und Abholbereiche vor Montessori-Schule und Albert-Schweitzer-Schule sollen Kinder schützen
Die Stadt Freiberg setzt gezielte verkehrsorganisatorische Maßnahmen im Umfeld der Förderschule Albert-Schweitzer und der Freien Gemeinschaftlichen Schule Maria-Montessori um. Hintergrund ist die seit längerer Zeit angespannte Verkehrssituation in der Tschaikowskistraße, insbesondere während des morgendlichen Schüler-Bringverkehrs.
In den engen Straßen des Wohngebiets kommt es derzeit regelmäßig zu Verkehrsbehinderungen, riskanten Wendemanövern und unübersichtlichen Situationen für Fußgänger und Radfahrer. Besonders betroffen sind Schulkinder, die zu Fuß unterwegs sind, sowie Anwohnerinnen und Anwohner, deren Zufahrten zeitweise blockiert werden. Ziel der Stadt ist es daher, den Verkehr besser zu ordnen, Konflikte zu vermeiden und die Sicherheit für alle Beteiligten spürbar zu erhöhen.
Ein zentraler Baustein ist die Einrichtung einer Kiss+Ride -Zone im Forstweg in unmittel barer Nähe des Zugangs zur Freien Gemeinschaftlichen Schule Maria-Montessori. Diese Zone steht montags bis freitags von 7 bis 8 Uhr für ein kurzes, zügiges Aussteigen der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Der Forstweg ist als zweispurige Erschlie ßungs straße mit sepa raten Parktaschen deutlich leistungsfähiger als die Tschaikowskistraße und kann den Bringverkehr mit geringen Zeitver lusten aufnehmen. Außerhalb des morgendlichen Zeitfensters bleibt der Parkraum uneingeschränkt für die Allgemeinheit nutzbar.
Für Eltern, die ihre Kinder persönlich in das Schulgebäude begleiten möchten, steht weiterhin der große Parkplatz südlich der Maria-Montessori-Schule mit Zufahrt über die Tschaikowskistraße zur Verfügung.
Parallel dazu werden in der Tschaikowskistraße Maßnahmen umgesetzt, die insbesondere der Förderschule Albert-Schweitzer zugutekommen. Das bestehende eingeschränkte Halteverbot wird zeitlich auf den Zeitraum von 7 bis 16 Uhr ausgeweitet. Zusätzlich wird ein Taxi-Wartebereich eingerichtet. Damit können Großraumtaxis künftig sicher auf der Fahrbahn warten, ohne den Verkehrsfluss zu behindern oder – wie bisher teilweise notwendig – auf Gehwege auszuweichen. Dies stellt eine deutliche Verbesserung für Fußgänger dar und reduziert insbesondere für Schulkinder ein bisher bestehendes Gefahrenpotenzial.
Keine Ausbauarbeiten in der Tschaikowskistraße und der Maxim-Gorki-Straße möglich
Aus verkehrsplanerischer Sicht sind weitere Ausbaumaßnahmen in der Tschaikowskistraße und der Maxim-Gorki-Straße nicht möglich, da es sich hierbei um reine Anliegerstraßen mit hohem Parkraumbedarf handelt. Eine nachhaltige Verbesserung kann daher nur durch eine Entlastung dieser Straßen und eine klare Trennung der Bringverkehre der beiden Schulen erreicht werden.
Die geplanten Maßnahmen wurden sorgfältig geprüft, in einem Lageplan ausführlich dargestellt und bereits zur Umsetzung vorbereitet. Mit der Ausführung der notwendigen Arbeiten wurde ein Fachunternehmen beauftragt.
Die Stadt Freiberg bittet insbesondere die Eltern der Freien Gemeinschaftlichen Schule Maria-Montessori, die neue Kiss+Ride-Zone im Forstweg konsequent zu nutzen. Durch dieses rücksichtsvolle Verhalten leisten die Eltern einen wichtigen Beitrag zu sicheren Schulwegen, zu einem ruhigeren Wohnumfeld und zu mehr Verkehrssicherheit im gesamten Gebiet Wasserberg.
