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Projekt „Bergbauregion im Wandel" wird mit 6. Förderpreis ausgezeichnet
Verleihung am Tag des offenen Denkmals am 13. September um 14 Uhr im Wappensaal des Osterzgebirgsmuseums Schloss Lauenstein
Wo Bergbaugeschichte auf Zukunftsfragen trifft, beginnt der Dialog: Der sechste Förderpreis „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ der Silberstadt Freiberg geht in diesem Jahr an das Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein. Ausgezeichnet wird das Projekt „Bergbauregion im Wandel – Energiewende, Rohstoffbedarf und Dialog im Osterzgebirge“. Es will neue Bildungs- und Vermittlungsangebote für Schüler, Familien und Erwachsene entwickeln. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte des Bergbaus ebenso wie aktuelle Fragen rund um Rohstoffbedarf, Energiewende und die Zukunft der Region.
Die Silberstadt setzt mit dem Förderpreis seit 2021 bewusst ein Zeichen über die eigenen Stadtgrenzen hinaus. Als einziger Preis der Stadt kann er für Projekte aus der gesamten UNESCO-Welterbe-Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří vergeben werden – von Sachsen bis in den tschechischen Teil der Montanregion. Mit 5.000 Euro unterstützt Freiberg gemeinsam mit seinen Partnern Ideen, die das montane Erbe bewahren, neu vermitteln und für die Zukunft weiterdenken.
„Das Welterbe lebt davon, dass wir seine Geschichte immer wieder neu erzählen und mit den Fragen unserer Zeit verbinden. Genau das gelingt dem Projekt in Lauenstein: Es schafft Raum für Wissen, Austausch und einen sachlichen Dialog über die Zukunft unserer Region“, sagt Freibergs Bürgermeister und Kuratoriumsvorsitzender Martin Seltmann. „Für uns als Silberstadt ist es wichtig, solche Ideen sichtbar zu machen und ihre Umsetzung zu unterstützen. Der Förderpreis zeigt, wie eng die einzelnen Orte der Montanregion miteinander verbunden sind.“
Die feierliche Preisvergabe ist öffentlich und findet am Sonntag, 13. September, um 14 Uhr im Wappensaal des Osterzgebirgsmuseums Schloss Lauenstein statt:
Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein
Stadtteil Lauenstein
Schloss 6 | 01778 Altenberg
www.schloss-lauenstein.de/
Museumsleiterin Gabriele Gelbrich ist stolz auf den Gewinn des Förderpreises: „Unser Museum ist ein Ort, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unmittelbar zusammenkommen. Der Förderpreis gibt uns die Möglichkeit, genau diese Verbindung weiter auszubauen und insbesondere junge Menschen für die Themen unserer Region zu begeistern“, so Gelbrich. „Wir freuen uns sehr, am Tag des offenen Denkmals zeigen zu können, was sich im Schloss bewegt und welche ersten Schritte aus dem ausgezeichneten Projekt bereits sichtbar werden.“
Die Preisvergabe ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Termin mit einem Besuch des Schlosses zu verbinden. Denn am 13. September 2026 findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt – eine besondere Gelegenheit, historische Orte zu entdecken und einen Blick auf ihre heutige Entwicklung zu werfen.
Programm in Freiberg: www.freiberg.de/denkmalschutz
Programm deutschlandweit: www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm
Schloss Lauenstein, das seit 2019 Teil der UNESCO-Welterbestätte Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist, bietet dafür einen besonders spannenden Schauplatz.
Und bereits jetzt gilt: Der nächste Förderpreis ist ausgeschrieben. Bis 31. Dezember 2026 können sich Einzelpersonen oder Gruppen mit eigenen Projekten und Ideen bewerben, die einen Beitrag zum Erhalt, zur Vermittlung oder zur Weiterentwicklung des montanen Erbes leisten. Gesucht werden kreative Vorhaben aus der gesamten Montanregion – unabhängig davon, ob sie aus Freiberg, dem Erzgebirge oder dem tschechischen Teil der Welterbestätte kommen.
