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Videopremiere: Steigerlied in neuem Glanz
Neuauflage der Bergbauhymne von Stojanov & the Syndicate wird erstmals gezeigt zur Freiberger Nachtschicht am 13. September
Exklusive Vorschau zum Trailer des Videos (youtube)
In Freiberg wird Geschichte neu geschrieben: Wenn am 13. September die 14. Freiberger Nachtschicht zu Ende geht, hebt sich der Vorhang für eine Weltpremiere, die es so noch nie gegeben hat. Die Freiberger Band Stojanov & the Syndicate hat die Hymne des Erzgebirges – das Steigerlied – neu aufgelegt und ein Musikvideo dazu gedreht. Gezeigt wird es erstmals an diesem Abend um 23:20 Uhr auf dem Freiberger Obermarkt. Seit heute ist der Trailer online.
Die Band verleiht dem Bergbau-Lied einen unverwechselbaren, modernen Klang. „Mit ihrem Mix aus Rock, Funk und Blues wagen sie das fast Unmögliche: unsere jahrhundertealte Tradition in die Gegenwart zu katapultieren und gleichzeitig den Brückenschlag zwischen Jung und Alt zu schaffen“, freut sich Anja Fiedler, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing der Stadt Freiberg auf die Premiere. „Gemeinsam mit der Band wollen wir mit dem Lied unsere Traditionen in die Welt senden.“
„Sie setzen unserer Welterberegion ein musikalisches Denkmal, das Generationen verbindet, Emotionen wecken wird und ein Erbe feiert“, bewertet Anja Fiedler es für Freiberg und die gesamte Montanregion als „von unschätzbarem Wert. Die Botschaft ist klar: Das Steigerlied lebt – lauter, bunter und kraftvoller als je zuvor!“
Denn dieses Projekt ist kein gewöhnliches Musikexperiment. Das zeigt bereits die Auszeichnung mit dem Förderpreis der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří der Silberstadt Freiberg. „Ein Preis, der nicht nur Ehre, sondern auch Verantwortung bedeutet“, ist sich Sänger Kristian Schulze bewusst. „Wer dieses Stück neu interpretiert, tritt in die Fußstapfen von Generationen – und stellt sich dem kritischen Blick einer ganzen Region, die ihr bergmännisches Erbe im Herzen trägt. Verrückt? Kaum denkbar! Aber genau deshalb so wichtig.“
Für die Videoproduktion haben sich Stojanov & the Syndicate tief unter die Erde gewagt: Drehorte waren unter anderem der Markus-Röhling-Stolln bei Annaberg sowie Reiche Zeche und Alte Elisabeth in Freiberg, wo erstmals eine Bergfrau und ein Bergmann die Geschichte des Steigerliedes in bewegenden Szenen verkörpern. „Ergänzt durch Live-Performance-Szenen entstand ein stimmungsvoll-bildgewaltiges Musikvideo, was das musikalische Erlebnis noch einmal auf ein neues Level heben soll“, meint Gitarrist Sven Jachalke.
Ohne starke Partner wäre diese Symbiose aus Tradition und Moderne nicht denkbar: Ermöglicht wurde das Projekt durch den Förderpreis der Silberstadt Freiberg, gemeinsam finanziert von Stadt, Freiberger Erdgas GmbH, VR-Bank Mittelsachsen eG, TU Bergakademie Freiberg und Freiberg.Science.City. Auch der Verein „Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.“ entscheidet bei der Förderpreisvergabe mit. Gemeinsam tragen sie dazu bei, dass ein kulturelles Erbe nicht nur bewahrt, sondern in neuem Glanz erstrahlt.
Der Förderpreis wird jährlich vergeben. Bewerbungen für den 6. Förderpreis sind bis 31. Dezember 2025 zu senden an:
Stadtverwaltung Freiberg
Büro des Oberbürgermeisters
Obermarkt 24, 09599 Freiberg
Alle Infos zum Welterbe und Förderpreis: www.freiberg.de/welterbe
Kontakt:
Stojanov & the Syndicate
info@stojanovsyndicate.de
https://www.stojanovsyndicate.de
Stadt Freiberg
pressestelle@freiberg.de
Tel: 03731/273180
