Allgemeine Informationen

Hat die verstorbene Person die Feuerbestattung ausdrücklich verfügt, so ist diesem Wunsch zu entsprechen, lehnte sie diese ab, so ist die Einäscherung unzulässig. Fehlt eine letztwillige Anordnung zur Feuerbestattung, kann der für die Bestattung verantwortliche Angehörige eine entsprechende Verfügung treffen. Die Feuerbestattung ist die häufigste Bestattungsart in Sachsen. Bei dieser Bestattungsform wird die oder der Verstorbene nach der Trauerfeierlichkeit mit dem Sarg eingeäschert. Hinweis: Eine handschriftliche Verfügung kann etwa so lauten: "Ich, (Vor- und Nachname), wünsche nach meinem Tode feuerbestattet zu werden. Ort, Datum, Unterschrift." Für Ort, Art und Durchführung der Bestattung ist der Wille der verstorbenen Person maßgebend, soweit gesetzliche Bestimmungen oder zwingende öffentliche Belange nicht entgegenstehen. Ist der Wille des oder der Verstorbenen nicht zu ermitteln, entscheidet der für die Bestattung verantwortliche Angehörige. Für Verstorbene ohne Hinterbliebene wird durch die Gemeinde eine ortsübliche Bestattung veranlasst.

Kontakt und Öffnungszeiten

Haushalt, Beiträge und Friedhofswesen (Sachgebiet)

Kerstin Titze

Besucheradresse
Heubnerstrasse 15
09599 Freiberg

Parkplatz

Stellplätze für Fahrzeuge mit Behindertenausweis sind auf der Heubnerstraße vorhanden.

Barrierefreie Nutzung

Eingangsbereich: mit Aufzug erreichbar über Einfahrt Herderstraße
Behindertentoilette: voll zugänglich
Aufzüge: voll zugänglich

Verfahrensablauf

  • Beantragen Sie eine Unbedenklichkeitserklärung.

  • Das Gesundheitsamt des Einäscherungsortes veranlasst eine zweite Leichenschau durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Rechtsmedizin. Die zweite Leichenschau kann auch vom einer in der Leichenschau erfahrenen Fachärztin oder einem Facharzt für Pathologie durchgeführt werden, sofern in einer Region nicht genügend Fachärzte für Rechtsmedizin zur Verfügung stehen.

  • Die Kremierung und die Beisetzung der Urne haben die Angehörigen / das beauftragte Bestattungsunternehmen mit dem Krematorium und der Friedhofsverwaltung zu regeln.

  • Die Asche eines Verstorbenen ist innerhalb von sechs Monaten nach der Einäscherung auf einem Bestattungsplatz beizusetzen.

Hinweis: Die meisten Formalitäten übernimmt in der Regel das beauftragte Bestattungsunternehmen. Dort erhalten Sie auch pietätvolle Beratung. Lassen Sie sich vor der Beauftragung die angebotenen Dienstleistungen und Preise erläutern.

Notwendigkeiten

  • letztwillige Anordnung des Verstorbenen zur Feuerbestattung beziehungsweise Verfügung des verantwortlichen Angehörigen

  • zweite Leichenschau

Erforderliche Unterlagen

  • Unbedenklichkeitserklärung des Gesundheitsamtes des Einäscherungsortes

  • Bescheinigung eines Facharztes für Rechtsmedizin, dass gegen eine Einäscherung keine Bedenken bestehen (zweite Leichenschau)

    • Die Bescheinigung entfällt, wenn bereits ein Facharzt für Rechtsmedizin die ärztliche Leichenschau durchgeführt hat.

Wichtig! Bei Anhaltspunkten für einen nicht natürlichen Tod, oder wenn es sich um die Leiche einer unbekannten Person handelt, ist anstelle der Unbedenklichkeitserklärung das schriftliche Einverständnis der Staatsanwaltschaft, der Ermittlungsrichterin oder des Ermittlungsrichters beim Amtsgericht des Sterbeortes erforderlich.

Fristen

  • Feuerbestattung: frühestens 48 Stunden nach Feststellung des Todes bis innerhalb von acht Tagen

  • Urnenbeisetzung: innerhalb von sechs Monaten

  • Samstage, Sonntage und Feiertage werden bei der Fristberechnung nicht mitgezählt.

  • Diese Frist kann auf Antrag vom Gesundheitsamt des Sterbeortes verlängert werden, wenn keine gesundheitlichen oder hygienischen Bedenken entgegenstehen.

Kosten

Rahmengebühr Unbedenklichkeitserklärung: EUR 10,00 bis EUR 30,00


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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