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Statements

Gemeinsam Verantwortung für die Stadt beweisen

9. Dezember 2020

Freiberg steckt in einer schweren Zeit. Seit dem Frühjahr 2020 verändert Corona unser Leben. Nun bestimmt die vierte Welle unseren Alltag und spült viel weg, was uns in den vergangenen Monaten Hoffnung gegeben hat. Die aktuelle Unsicherheit verstärkt bei vielen Menschen ihre Sorgen.

Wir sind alle von Corona betroffen, jeder in unterschiedlicher Weise. Da ist der Freiberger, der seine Mutter durch Corona verloren hat, da sind Ärzte und Pflegekräfte, die weit über ihrem Limit arbeiten, Geschäftsinhaber und Freischaffende, die Angst um ihre wirtschaftliche Existenz haben, Mitarbeiter im Hotelgewerbe, die durch Kurzarbeit zu Hause sitzen. Diese Sorgen kann ich verstehen. Vor allem: Diese Sorgen machen etwas mit uns. Die Normalität ist in großen Teilen verloren gegangen und wird auch so schnell nicht vollständig wiederkommen.

Doch ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam diese Krise überwinden werden.
Wir können das Infektionsgeschehen eindämmen und die Situation in den Krankenhäusern wieder entspannen. Dazu müssen wir uns unserer gemeinsamen Verantwortung für unsere Mitmenschen, für unsere Stadt, bewusst werden und sie leben. Nutzen Sie die Möglichkeiten, sich impfen zu lassen. Die Stadt wird sich weiter engagiert dafür einsetzten, dass es Impfangebote vor Ort gibt. Auch das kostenlose Testangebot  werden wir ausweiten und an die Bedürfnisse der Bürger anpassen. 

Das Bild von Freiberg und der Region ist derzeit bundesweit durch „Montagsspaziergänger“ und Corona-Proteste geprägt. Es überlagert den Blick auf das, was Freiberg seit Jahrhunderten auszeichnet: Weltoffenheit und eine solidarische Stadtgesellschaft, lebendige Kultur und Wissenschaft, Respekt und Gastfreundschaft. Es liegt an uns, jetzt diese Werte in den Vordergrund zu stellen. Der offene Brief von „Freiberg für alle“ steht für diese Werte und ich unterstütze sein Anliegen. Und ich teile seinen Appell an alle Freiberger: Beteiligen Sie sich nicht an den illegalen Protesten! 

Was wir jetzt brauchen, ist Zusammenhalt und Zuversicht. Ich stehe nach wie vor für einen Dialog, der gemeinsame Wege aus der Krise sucht. Dazu erfordert es Offenheit, und keine Rechthaberei.

Wir können die dunkle Zeit, die durch die Corona-Pandemie über uns gekommen ist, nicht kleinreden oder wegdemonstrieren. Wir können uns ihr nur mutig, mit Mitmenschlichkeit entgegen stellen. Lassen Sie uns weiterhin für einander da sein, uns und andere schützen und uns gegenseitig beistehen und Kraft geben.

Ich wünsche allen Bürgern eine friedliche und gesunde Weihnachtszeit.

OB Krüger unterstützt offenen Brief

Oberbürgermeister Sven Krüger ruft die Stadtgesellschaft zu Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit auf. Er unterstützt das Anliegen des offenen Briefes "Freiberg für alle":

Freiberg für alle: offener Brief

„Mittelsächsische Erklärung“

Oberbürgermeister Sven Krüger hat auch die Mittelsächsische Erklärung - Gegen Gewalt und Radikalisierung - gegen Lüge, Hass und Hetze! unterzeichnet:

Zur Erklärung des Landskreises Mittelsachsen

#Weihnachtsfrieden2021

Videobotschaft von Oberbürgermeister Sven Krüger zum 2. Advent


Persönliche Erklärung zum Abwahlantrag Bürgermeister Holger Reuter

4. Januar 2021

Sie haben sicherlich die deutschlandweite öffentliche Diskussion um die Äußerungen von Bürgermeister Reuter verfolgt. Im diesem Zusammenhang  erreichten mich eine Vielzahl von kritischen Äußerungen, die ich in vielen Punkten ebenso vertrete. Ich habe Herrn Reuter aufgefordert mir darzulegen, wie er seine zukünftige Rolle sieht. Er hat sich mir gegenüber erklärt, dass er sich für seine verbleibende Amtszeit mit vollster Kraft dem Wohle unserer Stadt widmen möchte.

Unabhängig davon prüft aktuell das Landratsamt Mittelsachsen als zuständige Dienstaufsichtsbehörde die Einleitung eines Disziplinarverfahrens und aus der Mitte des Stadtrates kam der Antrag auf Einleitung eines Abwahlverfahrens nach den Bedingungen der Sächs. Gemeindeordnung. Dieses wird vollständig von den Fraktionen SPD und Freie Wähler sowie mehrheitlich von den Fraktionen Bündnis90/Die Grünen sowie Die Linke/Haus-Grund und einzelnen Stadträten der Fraktion CDU/FDP unterstützt. Mit 17 Stimmen verfehlt der Antrag allerdings um eine Stimme das notwendige Quorum von 18 Unterstützungsunterschriften. Eine klare Botschaft aus dem Stadtrat ist das nicht. Für ein erfolgreiches Abwahlverfahren wären zusätzliche 7 Stimmen erforderlich, damit die nötige Mehrheit von 24 Stimmen (2/3 der Stadträte) erreicht wird.

Ich habe mich daher in den letzten Tagen umfangreich beraten lassen und mich mehrfach mit dem Landratsamt Mittelsachsen abgestimmt, denn auch ich habe eine Stimme und kann damit den Antrag verhindern oder ermöglichen.

Egal, wie ich mich entscheide, ich werde damit Kritik ernten, das ist mir bewusst. Deswegen habe ich sehr intensiv abgewogen, welche öffentliche Wahrnehmung meine Entscheidung haben könnte, da diese auf jeden Fall aufgrund der intensiven Berichterstattung auch wiederum unsere Stadt in den Fokus nehmen würde. Wenn ich den Abwahlantrag nicht unterstütze, stellt sich in diesem Fall für mich die Frage, ob der Wunsch von immerhin 50% der Mitglieder des Freiberger Stadtrates von mir als Vorsitzender des  Stadtrates einfach negiert werden kann.
Bei Stimmengleichheit entscheidet bei Wahlen in der Regel das Los. So kamen sogar schon Bürgermeister ins Amt (https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/nach-losentscheid-steht-neuer-buergermeister-in-ahnatal-fest-17069331/der-neue-buergermeister-stephan-17069339.html), aber diese Entscheidung überlässt dem Zufall das Ergebnis und nicht meiner Verantwortung.

Ich bin bereit, auch in diesem Fall die Verantwortung zu übernehmen und bin daher dem Antrag beigetreten. Damit wird dieser in der nächsten Stadtratssitzung auf der Tagesordnung stehen. Ich erwarte aber für den Fall, dass in der Stadtratssitzung das notwendige Quorum nicht erreicht wird, die Angelegenheit abgeschlossen ist und keine weiteren Diskussionen erfolgen, die das Ansinnen der Stadt Freiberg schädigen. Wir alle, Stadträtinnen und Stadträte, Bürgermeister Reuter und ich als Oberbürgermeister haben die Verpflichtung, zum Wohle unserer Stadt zu arbeiten und das ist meine Erwartung für die zukünftige Zusammenarbeit.

Glück auf
Sven Krüger


Friedensgebet und Ankündigung Bürgerdialog

21. Januar 2021

Wir gehen durch schwierige Zeiten. Auf diesem gemeinsamen Weg müssen wir uns nicht an die Hand nehmen, aber wir müssen im Umgang miteinander zuversichtlich und respektvoll bleiben. Zum Friedensgebet werde ich heute für unser gemeinsames Vorankommen innehalten. Dazu können alle Freiberger beitragen: Mit der neuen Corona-Verordnung ist es möglich, dass bis zu 1000 Menschen zusammenkommen. Nutzen wir diese Chance unsere Meinung demokratisch zu äußern, so wie es das Grundgesetz uns vorgibt und nehmen wir nicht an unangemeldeten Protestzügen teil. Damit können Sie selbst eine klare Botschaft senden, sich von anderen Gruppierungen klar distanzieren und der Polizei und Versammlungsbehörde helfen, sich vorzubereiten. 

Jeder von uns kann durch sein eigenes Handeln Verantwortung dafür übernehmen, dass wir als Stadt erhobenen Hauptes aus der Pandemie gehen. Es muss wieder darum gehen das Verbindende in den Vordergrund zu stellen und nicht das Trennende. Deshalb ist es mir sehr wichtig, erneut mit allen Bürgern Freibergs ins Gespräch zu kommen. Dafür werde ich Ende Februar erneut einen Bürgerdialog anbieten. 
 


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

zum Landkreis

Herz aus Silber – Imagefilm

Zukunft aus Tradition: Silberstadt, Universitätsstadt, Wirtschaftstandort, Lebensmittelpunkt - werfen Sie einen Blick in den Imagefilm der Silberstadt Freiberg.

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