24.06.2021 | Pressemitteilung

Bürgerdialog: Auf der Tanzfläche vereint

Gesprächsabend beweist Zusammenhalt und richtet Blick nach vorn

Im Tivoli suchten beim zweiten Bürgerdialog 35 Teilnehmer nach Wegen, wie es in Freiberg nach dem Lockdown wieder bergauf geht. Am Ende gab es neben Ideen und Impulse für Freiberg auch viel Lob für die Veranstaltung.

Der erste Corona-Bürgerdialog, zu dem Oberbürgermeister Sven Krüger eingeladen hatte, fand am 26. Mai in der Nikolaikirche statt. Der zweite Dialog sollte keine Wiederholung werden. Deshalb trafen sich die Teilnehmer diesmal an einem anderen Ort, im Freiberger Tivoli. Auch die Sitzanordnung zeigte, dass neue Wege beschritten werden. Um alle Teilnehmer miteinander ins Gespräch zu bringen, hatte das Moderatorenteam von der Aktion Zivilcourage aus Pirna auf der Tanzfläche vier große Tische aufbauen lassen. Jeder Tisch widmete sich einem Thema, zu dem Gedanken für die Zeit nach dem Lockdown in Freiberg gesammelt werden sollten: Belebung der Innenstadt, Veranstaltungen, gegenseitiger Umgang in unserer Gesellschaft und lokale Berichterstattung/Information. Nach je 20 Minuten Diskussion ertönte ein Gong und die Teilnehmer wechselten Tisch und Thema. Am Ende hatte jeder Gast zu allen Aspekten seine Ansichten ins Gespräch einbringen könne.

Engagiert, aber immer einander zugewandt verliefen die Gespräche beim Bürgerdialog. Die Teilnehmer bildeten dabei viele Bereiche der Stadt wieder: Handel und Hochschule, Kultur und Kirche, Vereine und Verwaltung, Studenten und Rentner waren vertreten. Auch als nach fast zwei Stunden der Schlussgong erklang, blieben sie sitzen und diskutierten angeregt weiter. „Eins hat der Abend gezeigt: es gibt eine engagierte Stadtgesellschaft“, stellte Andreas Tietze, der zusammen mit Dr. Cathleen Bochmann-Kirst die Veranstaltung moderierte. Doch der Bürgerdialog machte auch deutlich, was den Teilnehmern in Freiberg fehlt. In seinem Fazit der Gespräche stellte Andreas Tietze fest, dass viele den Wunsch nach Räumen für regelmäßige Treffen, Dialog und auch Streit äußerten. „Die Freiberger wollen sich begegnen, miteinander reden und streiten. Wichtig ist ihnen dabei der persönliche Kontakt von Angesicht zu Angesicht.“

Der Bürgerdialog spiegelte diesen Wunsch wider. „Es ist gut, dass diese Veranstaltung stattgefunden hat“, lobt Thomas Schmalz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg, den Abend. „Keiner hat erwartet, dass wir alle Fragen lösen. Aber wir haben schon einen Anfang gemacht, wenn wir kleine Schritte gehen.“

„Wir müssen die Vergangenheit auswerten, damit wir nicht in Zukunft die gleichen Fehler machen“, hob Steinmetz Tobias Neubert hervor. „Viele Veranstaltungen reden mit den Teilnehmern nicht auf Augenhöhe. Beim Bürgerdialog war das anders.“ Auch Johannes Neidel, Student an der TU Bergakademie, findet den Bürgerdialog wichtig und richtig. „Ich konnte viele Punkte aus der Sicht der jüngeren Leute einbringen.“ Anke Krause, Einzelhändlerin und Vorsitzende des Gewerbevereins, zog sogar Motivation aus dem Abend. „Ich habe Ideen und Impulse mitgenommen.“

Die Stadt Freiberg plant, im Juli wieder zu einem Bürgerdialog einzuladen. Diesmal wird er im Kinopolis auf dem Wasserberg stattfinden. Dabei wird es noch einmal um das Thema Corona gehen. Die folgenden Dialoge kehren in die Stadtteile zurück, um Anliegen und Wünsche vor Ort aufzugreifen. Oberbürgermeister Sven Krüger rief die Dialoge im Mai 2017 ins Leben, bisher fanden sie zehn Mal statt.


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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