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Wirtschaftsstandort

Vom Silber zum Silizium – Wirtschaftsstandort Freiberg

charmant. zukunftsweisend. stark.

Die Universitätsstadt Freiberg mit rund 40.000 Einwohnern liegt im Herzen Sachsens am Fuße des Osterzgebirges.

Tradition und Innovation prägen den Wirtschaftsstandort, der heute beispielhaft für einen erfolgreichen Strukturwandel von der Bergbau- und Hüttenindustrie hin zum Hochtechnologiezentrum steht.

Attraktive Gewerbegebiete, eine große Branchenvielfalt und zahlreiche renommierte Forschungseinrichtungen ziehen Unternehmen und Arbeitskräfte an. Rund 12.000 Menschen pendeln täglich nach Freiberg ein.

Über die nahegelegenen Autobahnen 4 und 14 sind die sächsischen Metropolen Dresden und Leipzig mit ihren internationalen Flughäfen schnell zu erreichen. Nur rund 35 km von der tschechischen Grenze entfernt ist Freiberg zugleich ein Tor in Richtung Osteuropa. In den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch Kultur und Soziales pflegen Stadt, Unternehmen und Institutionen vielfältige internationale Beziehungen.


Freiberg ist die Kreisstadt des Landkreises Mittelsachsen mit rund 313.000 Einwohnern. Als Hauptverwaltungssitz ist sie zugleich Behördenzentrum für insgesamt 54 Kommunen.


Als Standort der Halbleiterindustrie gut aufgestellt

Als Standort der Halbleiterindustrie gut aufgestellt

„Elektronikwerkstoffe aus Freiberg“ – das hat Tradition in der Universitätsstadt. Mit dem 1957 gegründeten VEB Spurenmetalle Freiberg begann die Erfolgsgeschichte und so steht Freiberg seit mehr als 60 Jahren für Fachkompetenz und Erfahrung im Bereich der Halbleitermaterialien. 
 

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Nr. 1 auf dem Weltmarkt ist Freiberger Compound Materials (FCM) GmbH als Spezialist für Verbindungshalbleiter aus Galliumarsenid. Undenkbar wäre die mobile Informationsgesellschaft ohne ihre GaAs-Substrate – zu finden in Mobiltelefonen, Wifi-Funktionen in PCs, Notebooks und Tablets. Zudem sind diese optoelektronischen Bauelemente notwendig für Laser, LEDs und Kfz-Elektronik. Zur Erforschung der weiteren Potentiale von Galliumnitrid für die Leistungs- und Optoelektronik wurde das Labor des Galliumnitrid Zentrums Sachsen in Freiberg eröffnet. Gemeinsam arbeiten daran die Dresdner NaMLab gGmbH, die FCM GmbH und die TU Bergakademie Freiberg. Für sein Engagement, durch das sich die FCM GmbH zu einem hochmodernen High-Tech-Unternehmen entwickelt hat, wurde Herr Michael Federmann das Ehrenbürgerrecht als höchste Auszeichnung der Universitätsstadt Freiberg im Januar 2014 verliehen. 

Die Siltronic AG ist einer der Weltmarkführer für Wafer aus Reinstsilizium. Am Standort Freiberg werden Siliziumeinkristallen bis 300 mm Durchmesser und 300-mm-Siliziumwafer für die Chipindustrie entwickelt und produziert. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA. Im September 2016 weihte Siltronic eine neue Kristallziehhalle mit hochmodernen Anlagen ein. Mit einer Grundfläche von 1.500 Quadratmetern umfasst der Neubau beinahe die Fläche von zwei Handballfeldern. Dort wird Siltronic Einkristalle, sogenannte Ingots, ziehen, aus denen anschließend 300 mm-Wafer hergestellt werden. Seit der Übernahme der Freiberger Elektronikwerkstoffe GmbH durch Siltronic im Jahr 1995 hat das Unternehmen bereits über 800 Millionen Euro in die Erneuerung und den Ausbau des Standorts investiert. Mit der aktuellen Investition bekennt sich Siltronic klar zum Standort in Sachsen. Derzeit arbeiten im Freiberger Werk rund 800 Mitarbeiter.

Das hiesige Fraunhofer Technologiezentrum Halbleitermaterialien (THM) beschäftigt sich mit der Herstellung von kristallinen Werkstoffen sowie der Vereinzelung des hergestellten Grundmaterials. Dabei unterstützt es Firmen im Rahmen von Industrieaufträgen und öffentlich geförderten Projekten auf den Gebieten der Materialpräparation, -bearbeitung und -charakterisierung einschließlich Kristallzüchtung, Scheibenherstellung sowie Epitaxie und Hilfsstofffragen. Das Fraunhofer THM wird seit 2005 als gemeinsame Abteilung der beiden Fraunhofer-Institute IISB und ISE betrieben.

Wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung von innovativer Messtechnik für Nischenmärkte sind Schwerpunkte der Freiberg Instruments GmbH. Das in 2005 aus der TU Bergakademie Freiberg ausgegründete Unternehmen wurde im Juni 2010 für sein neuartiges Verfahren zur Qualitätsbestimmung von Silizium-Wafern mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ausgezeichnet. Zudem wurde den Gründern, Dr. Kay Dornich und Prof. Dr. J. R. Niklas, im Juli 2011 der Innovationspreis des Freistaates Sachsen verliehen. Für seine beachtliche Gesamtentwicklung, Innovationskraft und Engagement in der Region ist das Unternehmen im September 2016 als Finalist des "Großen Preis des Mittelstandes" und ein Jahr später (2017) mit dem „Oskar“ des Mittelstandes ausgezeichnet worden.

Ideenschmiede für alternative Energien

Ideenschmiede für alternative Energien

Zahlreiche mittelständische Firmen setzen auf die Kraft aus Sonne, Wind und Erde - Photovoltaik und Solarthermie, Erdwärme und Windkraft sind wachsende und zukunftsfähige Wirtschaftszweige der Region. So zählt die GeoENERGIE Konzept GmbH mit über 1.500 erfolgreich geplanten Erdwärmeanlagen weltweit zu den führenden Planungsunternehmen im Bereich Geothermie. Pioniere der Windkraft wie Sabowind GmbH und eab New Energy GmbH sind seit Anfang der 1990er-Jahre am Markt tätig und als Projektträger aus Freiberg im In-und Ausland erfolgreich aktiv.

In enger Kooperation mit Unternehmen forscht die TU Bergakademie nach innovativen Lösungen u.a. mit dem Deutschen-Brennstoffinstitut DBI | bergakademie, das sich als nationales wissenschaftliches und technologisches Zentrum der CO2-armen Brennstoff- und Kohlenstoffnutzung sieht. Neben der energetischen Nutzung fossiler und biogener Kohlenstoffträger steht insbesondere deren stoffliche Nutzung im Vordergrund der Forschungstätigkeiten.


Das Deutsche EnergieRohstoff-Zentrum Freiberg (DER) erforscht und entwickelt fortschrittliche und nachhaltige Konzepte für die stoffliche und stofflich-energetische Nutzung fossiler und biogener Energierohstoffe für das Nach-Erdölzeitalter.

Die Freiberg Institut GmbH - gegründet von Absolventen der TU Bergakademie - erstellt ganzheitliche Gebäude- und Energiekonzepte, die für eine intelligente, dezentrale sowie unabhängige und nachhaltige Energieversorgung mit Sektorkopplung stehen. Diese sollen helfen, Energiekosten zu senken und zukunftssichere Energieversorgungslösungen zu realisieren. Die Vision: die Gestaltung der Energiemärkte von morgen.

 

"Die Zukunft ist elektrisch." Davon ist das Unternehmen JT Energy Systems GmbH überzeugt. Im Jahr 2019 gegründet, wird das Unternehmen Energiesysteme für Fahrzeuge mit industrieller Anwendung entwickeln und fertigen. In Freiberg baut die JT derzeit das größte Produktionszentrum für Lithium-Ionen Batterien für die Intralogistikbranche auf. Auf einer Fläche von 42.000 m², was in etwa sechs Fußballfeldern entspricht, werden zukünftig rund 200 Mitarbeiter Lithium-Ionen Batterien und Ladegeräte mit modernsten Fertigungstechnologien und nach höchsten Qualitätsstandards produzieren.

 

Moderne Recycling- und Entsorgungsindustrie

Moderne Recycling- und Entsorgungsindustrie

Freiberg hat sich zu einem Kompetenzzentrum der Recycling- und Entsorgungsindustrie entwickelt. Hochtechnologien machten es möglich, dass dieser Industriezweig zu einem festen Standbein der Freiberger Wirtschaft wurde. Die Betriebe dieser Sparte haben sich in der » Freiberger Interessengemeinschaft der Recycling- und Entsorgungsunternehmen e. V. (FIRE) zusammengeschlossen.

Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik GmbH (MRU) ist die drittgrößte Bleihütte in Deutschland. Die im 14. Jahrhundert gegründete Hütte wurde 1969 zu einer Schmelzanlage für Sekundärmaterialien umgewandelt. Heute produziert MRU rund 55.000 Tonnen Blei und Bleilegierungen pro Jahr, einschließlich Zinn- und Antimon-Vorlegierungen. Seit 2012 ist MRU ebenfalls Produzent für Polypropylen, das in der Automobilindustrie stark nachgefragt ist.

BEFESA Zinc Freiberg GmbH betreibt eine Anlage zur Verwertung bzw. Aufbereitung zinkhaltiger Abfälle durch thermische Verflüchtigung im Drehrohrofen. Die zinkhaltigen Abfälle sind überwiegend sogenannte Stahlwerkstäube aus Elektrostahlwerken, die anderen Abfälle kommen z.B. aus Gießereien, der Galvanikindustrie und aus Abwasserbehandlungsanlagen.

Pyral AG betreibt am Standort Freiberg eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Pyrolyseanlage, eine eigenentwickelte Wirbelschichtanlage (Pyradec®) sowie ein Aluminiumschmelzwerk zur Produktion von Aluminium in unterschiedlichen Formen und Legierungen. Haben Sie gewusst, dass die Wiedergewinnung einer Tonne Aluminium es ermöglicht, bis zu 4 Tonnen Bauxit, 1,8 Tonnen Chemikalien und 12.725 kW Strom zu sparen (genug Energie um einen  Haushalt mittlerer Größe über 10 Jahre lang mit Strom zu versorgen!)?

Unterstützt wird die Entwicklung dieses Wirtschaftszweiges durch das Sächsische Informations- und Demonstrationszentrum „Abfallbehandlungstechnologien“ Freiberg (SIDAF).

Maschinenbau, Montage und Feinmechanik

Maschinenbau, Montage und Feinmechanik

Montage und Vertrieb von Stahlkonstruktionen aller Art beschäftigt die C+P Industriebau Freiberg GmbH & Co. KG , Sondermaschinen- und -anlagenbau die 
Nürmont Installations GmbH und Co. KG, Fördertechnik für Stückgut und innerbetrieblicher Stückguttransport die Langhammer GmbH, Vakuumkammern für Beschichtungsanlagen die Streicher Maschinenbau GmbH & Co. KG.

Die FROLYT Kondensatoren und Bauelemente GmbH, deren Hauptgeschäft die Herstellung von Niedervoltelektrolytkondensatoren ist, hat sich im Sondermaschinenbau ein zweites Standbein geschaffen. Ein hochqualifiziertes Team von Konstrukteuren und Facharbeitern bietet komplexe Lösungen für Montage- und Prüfautomaten entsprechend den Wünschen und Forderungen der Kunden. Von der Konstruktion mit modernster 3-D-Software über die Einzelfertigung mit flexiblen NC-Maschinen bis zur Montage und Inbetriebnahme bietet FROLYT den kompletten Service.

Ausrüstungen für Papiermaschinen stellt die PAMA paper machinery GmbH her. Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik installiert die Popp und Lausser GmbH. Zu den weltweit führenden Anbietern von Motorkühlsystemen, Wärmeübertragern und Klimasystemen für Großmotoren gehört die MAHLE Industrial Thermal Systems GmbH.
Die Freiberger Präzisionsmechanik FPM Holding GmbH ist mit einer über 240-jährigen Tradition eines der ältesten Unternehmen in der Vermessungsbranche weltweit.

Geologische Kompetenz

Geologische Kompetenz

Dem 2002 gegründeten und eingetragenen Verein Geokompetenzzentrum Freiberg e.V. gehören heute mehr als 150 Mitglieder aus den Bereichen Geo- und Bergbauconsulting, Bergbau/ Sanierungsbergbau und Recycling, die IHK Chemnitz, die TU Bergakademie Freiberg, die Sächsischen Staatsministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, für Umwelt und Landwirtschaft sowie für Wissenschaft und Kunst mit ihren nachgeordneten Behörden, das Sächsische Oberbergamt und das Sächsische Landesamt für Umwelt und Geologie an. 
Schwerpunkte der Arbeit sind Organisation, Management und Durchführung von Projekten der nachhaltigen regionalen Entwicklung (Umweltschutz, Rohstoffsicherung, Bergbau, Bergbausanierung), Forschung und Entwicklung (Geowissenschaften, Geotechnik, Geobiotechnologie, Montanwesen, Recycling- und Sanierungstechnologien), Aus- und Weiterbildung.

Die zunehmende Bedeutung des Themenfeldes spiegelt die Gründung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie wider. Am 29. August 2011 hat das Institut für Forschungen zur effektiveren Gewinnung und Nutzung von Bodenschätzen und zur Entwicklung neuer Materialien in Freiberg seine Arbeit aufgenommen. Ziel und Auftrag des nationalen Forschungsinstituts ist die Sicherung des Rohstoffbedarfs der deutschen Wirtschaft. Seit Juni 2016 forscht das Freiberger Institut nun im sanierten und geschichtsträchtigen Domizil auf der Chemnitzer Straße, in dem zu DDR-Zeiten die Akademie der Wissenschaft ansässig war. Aktuell entsteht am Standort für rund 10 Mio. € ein neues Metallurgie-Technikum. Geplant ist weiterhin das gesamte Areal an den Freistaat Sachsen zu verkaufen und als Forschungscampus auszubauen. Der Stadtrat hat dazu mit Beschluss im Juli 2019 die Weichen gestellt.

Stadt der Wissenschaft

Stadt der Wissenschaft

Von großer Bedeutung für die Stadt ist die Entwicklung der  Technische Universität Bergakademie Freiberg - die Ressourcenuniversität seit 1765, erhöht sie wesentlich Attraktivität und Anziehungskraft des Standortes für Industrieinvestitionen. 

Im Jahr 2015 feierte die älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt ihr 250-jähriges Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen.
Dass Stadt und Uni auch weiterhin optisch zusammenwachsen, zeigt der neu entstehende Wissenschaftskorridor zwischen Campus und Innenstadt. Im Oktober 2015 zogen bereits die Wirtschaftswissenschaften in das sanierte Schlossplatzquartier. Weiterhin erfolgte auf dem Messeplatz im Mai 2017 der erste Spatenstich für das Zentrum für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung (ZeHS) sowie für den Neubau des Hörsaalzentrums und die Universitätsbibliothek - in 2020/21 soll die Eröffnung sein.

Dass Wissenschaft und Technik sowohl Klein als auch Groß in Staunen versetzt, zeigt alle 2 Jahre die Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft in Freiberg. Mit Experimenten, Vorführungen und Sensationen laden die TU Bergakademie, Stadt und Unternehmen Freiberger und Gäste zu einer Reise in teils unbekannte Welten ein und zeigen, welch’ spannende Studien-/Forschungslandschaft und marktführenden Firmen hier zu Hause sind. 

Materialien und Werkstoffe aus Freiberg

Materialien und Werkstoffe aus Freiberg

Die SM Sächsisches Metallwerk Freiberg GmbH u. a. mit Guss von Halbzeugen und Formguss in diversen Kupfergusslegierungen sowie die ACTech GmbH mit der Fertigung von Modellkernen und Prototypen für die Gussteilfertigung stützen gemeinsam mit dem Gießereiinstitut der TU Bergakademie Freiberg den Ruf der Stadt als Gießereikompetenzzentrum.


Mit der Gründung der AM Metals GmbH in 2016 hat sich in der Region Freiberg ein weiteres innovatives Unternehmen angesiedelt. Der Schwerpunkt liegt bei der Entwicklung und Fertigung von Prototypen sowie Serienstücke im 3D-Druck aus Kupfer oder Aluminium.



Technische Textilien für akustische und thermische Isolationen sowie Verstärkungsstoffe für Hochtemperatur- und Leichtbauanwendungen umfasst die Produktpalette der ASGLAWO technofibre GmbH. Zudem liegt der Fokus auf der Erforschung neuer Rohstoffe, neuer Technologien und neuer Produkte auf dem Gebiet der Isolations- und Verstärkungsstoffe.


Belchem GmbH  entwickelt textile Hochleistungsfasern und -garne für technische Textilien, Vliesstoffe und faserverstärkte Leichtbautechnologien und finden Einsatz zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft.

Belchem ist Top Innovator 2019! Die Hochtemperatur beständige textile Faser des Hidden Champion schützen unter anderem die Produkte der Luft- und Raumfahrt vor Temperaturen von über 1.000°C. Für seine anhaltende Innovationskraft wurde der Technologieführer aus Sachsen am 28. Juni 2019 mit dem begehrten TOP 100 Siegel ausgezeichnet.


Im Jahr 1889 gegründet als Deutsche  Gerberschule steht das Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen FILK seit mehr als 130 Jahren für Kompetenz in polymeren Werkstoffen. Als unabhängige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung und akkreditiertes Prüflabor zeichnet sich das FILK durch eine besonders hohe Industrienähe und Anwendungsorientierung aus. Die beiden Werkstoffgruppen Leder und Kunststoffbahnen repräsentieren dabei eine einzigartige Werkstoffkompetenz für das gesamte Spektrum flexibler synthetischer und natürlicher Polymerwerkstoffe, die ihre Anwendung im Automobil- und Wohninterieur, bei Medizin- und Biomedizinprodukten oder in der Agrar- und Bautechnik finden.


Eurofins Umwelt Ost GmbH ist Spezialist für chemische, physikalische und biologische Analysen. Dazu gehören zu den klassischen Gebieten der Umweltanalytik im Bereich Wasser, Boden, Luft auch die Abfall- und Brennstoffanalytik.  Diese Verfahren sind für Kunden im Bereich der regenerative Energien oder der Rohstoffrückgewinnung von Interesse, da sich bei Recyclingprozessen von Reststoffen und Abfällen Rohstoffe wie seltene Erden, Metalle, Edelmetalle gewinnen lassen.

Freiberg schmeckt

Freiberg schmeckt

Die Kunst des Bierbrauens beherrscht man in Freiberg schon seit dem 13. Jahrhundert – also 2020 schon über 750 Jahre. Heute zählt das Freiberger Premium-Pils der Freiberger Brauhaus GmbH zu den erfolgreichsten Marken in Sachsen. Und täglich kommen mehr Bierkenner auf den Freiberger Geschmack. 

Gut in Geschmack und Absatz sind die Produkte der Molkerei Hainichen-Freiberg GmbH & Co. KG, die zur Hofmeister-Champignon Unternehmensgruppe gehört. Rund 200 Millionen kg Milch, die aus den Regionen Freiberg, Hainichen und Wurzen kommen, werden hier pro Jahr verarbeitet.

Freiberger Spezialitäten wie die Freiberger Eierschecke oder der Bauerhase genießt man in der Konditorei & Cafe Hartmann. Bereits in der 4. Generation wird das charmante Cafe im Wiener Stil am Obermarkt geführt.

Feuerwerk aus Freiberg macht Autos sicherer

Feuerwerk aus Freiberg macht Autos sicherer

Im Werk der WECO Pyrotechnische Fabrik GmbH Freiberg wird ein riesiges Sortiment von Feuerwerksware produziert, dass zum Jahreswechsel seinen Hauptabsatz findet. Dabei gewinnt die kleine Feuerwerksalternative - das Tischfeuerwerk - mehr und mehr an Beliebtheit.

Kontinuierlich setzt die in unmittelbarer Nachbarschaft produzierende Betriebsstätte der Joyson Safety Systems GmbH als Zulieferer der Automobilindustrie ihre Produkte ab. Sie stellt Gasgeneratoren für Airbags her und verwendet dabei pyrotechnische Gase. Die Entwicklung des Unternehmens ist beachtlich: Im Laufe des Bestehens wurden bereits insgesamt 48 Millionen Euro in das Unternehmen investiert.

Groß- und Einzelhandel: lebendig und individuell

Groß- und Einzelhandel: lebendig und individuell

Die Stadt Freiberg gilt als das bedeutendste Mittelzentrum zwischen Dresden und Chemnitz. Dieser geographische Aspekt, ebenso wie die starke Wirtschaftskraft der Region und der Anstieg des Stadttourismus, begünstigen die Entwicklung des Einzelhandels in Freiberg.

Mit zahlreichen bunten Märkten und kreativen Veranstaltungen bieten die Einzelhändler, der Gewerbeverein Freiberg e.V. und das Citymanagement der Stadt Freiberg Bürgern und Gästen Einkaufserlebnisse der besonderen Art. So begeistert insbesondere die „Freiberger Nachtschicht“ mit einem Nachtshopping bis 24 Uhr. Zudem runden jedes Jahr fünf verkaufsoffene Sonntage das Programm ab. 

Freiberg als Arbeitsort

Freiberg als Arbeitsort

Freiberg ist aufgrund der Branchenvielfalt der Unternehmen und Gewerbetreibenden sowie der Vielzahl renommierter wissenschaftlicher Institutionen ein attraktiver Arbeitsort. Dies spiegelt sich u.a. auch im stetig anhaltenden Pendlersaldo von über 3.900 wider (mehr als 10.800 Einpendler). Rund 2.500 Unternehmen beschäftigen ca. 19.200 Arbeitnehmer. Das Einzugsgebiet erstreckt sich dabei über den gesamten Landkreis Mittelsachsen, bis nach Chemnitz und Dresden.
Arbeitgeberverzeichnis

Das Thema Fachkräftegewinnung spielt daher für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Freiberg eine entscheidende Rolle. Die Stadt Freiberg unterstützt daher Projekte wie die Fachkräfteallianz Mittelsachsen und Linienbusse in die Gewerbegebiete, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und zugleich hiesige Arbeitnehmer sowie Unternehmen zu unterstützen:

Wir suchen Sie: Fachkräfteallianz Mittelsachsen

Mit regionalen Fachkräftekampagnen, Veranstaltungen und weiteren Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit werden Unternehmen und potentielle Arbeitnehmer zielgerichtet "gematched". Zudem werden die Kooperation von Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen sowie Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeregt und unterstützt.  Fachkärfteallianz Mittelsachsen

Für mobile Fachkräfte: Linienerweiterung in die Gewerbegebiete

Die Regiobus Mittelsachsen GmbH erweitert die Stadtbuslinie H und bedient nun zusätzlich die Gewerbestandorte Tuttendorf und Halsbrücke. Die Linienerweitung erfolgte auf Wunsch und in enger Abstimmung mit den Unternehmen vor Ort, um den Mitarbeitern eine Alternative zum Auto zu bieten. Das Anruf-Linien-Taxi (seit 2012 in Betrieb) fährt - wie bisher - die Gewerbegebiete Freiberg Ost, Saxonia, Süd und Pulvermühlenweg an. 

Optimistisch in die Zukunft

Optimistisch in die Zukunft

Freiberg und seine Bürger können stolz auf das Erreichte sein. Es gibt aber keinen Grund, in den Bemühungen nachzulassen, weiter intensiv an der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Freiberg zu arbeiten. Dies betrifft auch die Erschließung neuer Standorte für Gewerbe und vor allem Industrie. Dafür alle Kräfte zu bündeln ist unsere Aufgabe und Arbeit, bei der wir mit Optimismus in die Zukunft blicken.

Kontakt

Wirtschaftsförderung
Bettina Keller

Obermarkt 24
09599 Freiberg

Tel.: +49 (0) 3731 273 159
Fax: +49 (0) 3731 273 73 159
E-Mail: Bettina_Keller@freiberg.de


Unternehmen in Freiberg

Größte Arbeitgeber Freibergs

Firmenverzeichnis​​​​​​​


Downloads

  • Wirtschaftsbroschüre (dt.) Stand 2016

  • Wirtschaftsbroschüre (engl.) Stand 2016

  • Imagebroschüre (dt.)

  • Imagebroschüre (engl.)



Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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Herz aus Silber – Imagefilm

Zukunft aus Tradition: Silberstadt, Universitätsstadt, Wirtschaftstandort, Lebensmittelpunkt - werfen Sie einen Blick in den Imagefilm der Silberstadt Freiberg.

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