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Erneuerbare Energien

Freiberg als Stadt der erneuerbaren Energien und des effizienten Energieeinsatzes betreibt aktiven Klimaschutz durch Senkung des Energieverbrauches sowie durch verstärkte Nutzung emissionsarmer und erneuerbarer Energieträger. Diese Zielsetzungen aus dem Leitbild von 2004 sind in die Planungen der Stadt eingeflossen und haben damit Projektentwicklungen nachhaltig beeinflusst.

Folgende energetisch positive Maßnahmen verschiedener städtischer Bereiche / Unternehmen sind abgeschlossen oder befinden sich in Umsetzung / Planung (Auszug):

Hochbau

Fertigestellte Maßnahmen

Sanierung und Erweiterung Oberschule „Gottfried Pabst von Ohain“

Im Zuge der Gebäudesanierung wird die komplette Heizungsanlage mit Leitungssystem und Heizkörpern erneuert. Die Beheizung erfolgt weiterhin über Fernwärme, wobei der neue Gebäudeteil ebenfalls an die Fernwärmestation angeschlossen wird. Die Forderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EE-WärmeG) werden durch den Einsatz von Fernwärme erfüllt. Die Beleuchtung der Klassenräume erfolgt über LED-Leuchten mit Tageslicht abhängiger Steuerung.

Neubau Grundschule „Gregorius Agricola“

Die Wärmeversorgung des Objektes erfolgt innovativ durch eine Kohlendioxid/CO2-Erdsonden-Wärmepumpe. Zur Speicherung von Wärme wird unter dem Gebäude ein Schotterspeicher eingerichtet. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt als Niedrigtemperaturheizung mit Fußbodenheizflächen. Für die Erzeugung des benötigten Stromes wird die Dachfläche mit Photovoltaikpaneelen bestückt. Die Zu- und Abluftregulierung erfolgt über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Beleuchtung der Klassenräume erfolgt über LED-Leuchten mit Tageslicht abhängiger Steuerung.

Kinderkrippe und Soziales Zentrum Friedeburg

Krippe: Die Wärmeversorgung erfolgt mittels Fernwärme. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über Fußbodenheizung. Damit, sowie durch die Wärmedämmung der Fassade, wird die Einhaltung der Energie-Einsparverordung EnEV 2014 nachgewiesen.

Soziales Zentrum: Die Wärmeversorgung erfolgt mittels Fernwärme von der Übergabestation, die im Gebäudeteil Kinderkrippe installiert ist. Die Fernwärmeversorgung und die entsprechende Auslegung der Wärmedämmung von Fußboden, Dach und Fassade mit Dreifachverglasung von Fenstern und Türen sind die Grundelemente zur Einhaltung der Energie-Einsparverordung ENEV 2014. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über Fußbodenheizung. Die Gruppenräume, Bäder und WCs im Erdgeschoss haben eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erhalten.

Neubau Grundschule „Karl Günzel‘‘

Dieses Bauwerk erfüllt alle Kriterien des Passivhausstandards und wird mit Wärmepumpe in Kombination mit Fernwärme beheizt. Das Gebäude hat eine Lüftungsanlage mit dezentralen Lüftungsgeräten inckl. Wärmerückgewinnung. Die Regelung der Anlagen erfolgt über eine Gebäudeleittechnik.

Kita und Hort "Abenteuerland" - Erweiterung und Sanierung

Die Gebäudehülle ist gemäß Energieeinsparverordnung 2009 gedämmt. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme (Fußbodenheizung im Bereich Kinderkrippe und Kindergarten). Das Gebäude hat eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erhalten.

Neubau Turnhalle für Grundschule „Karl Günzel“

Dieses Bauwerk erfüllt alle Kriterien des Passivhausstandards und wird mit Wärmepumpe in Kombination mit Fernwärme beheizt.

Neubau Kita „Brummkreisel“

Die Wärmeversorgung für Fußbodenheizung und Warmwasserbereitung erfolgt mittels Gasbrennwerttechnik und einer thermischen Solaranlage. Das Gebäude wird über dezentrale   Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung belüftet. Die Regelung der Anlagen erfolgt über eine Gebäudeleittechnik.

Sanierung der Jahnsportstätte

Die Wärmeversorgung erfolgt durch einen Fernwärmeanschluss der Stadtwerke Freiberg. Zur Unterstützung der Wärmeerzeugung wurde eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung integriert. Durch den Einbau einer Photovoltaikanlage erfolgt die Nutzung von Sonnenenergie, diese wird im Gebäude verbracht, Überschüsse werden ins öffentliche Netz eingespeist. Die Regelung der Anlagen erfolgt über eine Gebäudeleittechnik.

Stiftsvermögen "St. Johannis, Chemnitzer Straße 40" - Bürogebäude

Die Außenwandfläche wurde mit Wärmedämmverbundsystem hergestellt. Der Keller erhielt eine Wandinnendämmung. 260 Stück neue Fenster mit Wärmeschutzverglasung wurden eingebaut.  Ca. 250 m² Fassadenelemente wurden in Aluminium - Glas - Konstruktion mit Wärmeschutzglas hergestellt. Der Einbau von ca. 2.550 m² Wärmedämmung erfolgte an Dachschrägen und Dachdecken.

Neubau Kita „Kastanienzwerge“

Die Kita wurde mit dem Energiestandard Niedrigenergiehaus (EnEV 2009 minus 20 Prozent)    errichtet. Die Wärmeversorgung erfolgt mit Flüssiggas über ein Gasbrennwertgerät. Es erfolgte die Integration einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Neubau Naturkindergarten

Der Neubau erfolgte mit dem Energiestandard Niedrigenergiehaus (EnEV 2009 minus 20 Prozent).

Innere Sanierung Kornhaus

Die Errichtung der notwendigen Wärmeversorgungsanlagen erfolgte zur Gewährleistung der Gebäudeheizung durch eine geothermische Anlage zur Abdeckung von 75% des Heizenergiebedarfes sowie einen Gasbrennwertkessel zur Abdeckung von 25% des Heizenergiebedarfes sowie als redundantes Heizmedium. Es erfolgte die Installation von 2 maschinellen Zu - und Abluftanlagen mit integrierter Wärme- und Feuchterückgewinnung für die Büronutzung EG und ZG sowie den Bibliotheksbereich im DG. Die Regelung der Anlagen erfolgt über eine Gebäudeleittechnik.

Sanierung der Grundschule „Carl Böhme“

Neue Fenster wurden als Kunststofffenster mit 3-fach-Verglasung eingebaut. Eine Unterkonstruktion und Bekleidung mit Aluminiumverbundtafeln sowie Wärmedämmung wurden angebracht und Sonnenschutzanlagen auf der Südseite montiert. Das Gebäude wurde außen umlaufend im Kellerbereich freigeschachtet und mit einer Abdichtung und Wärmedämmung versehen. Der komplette Dachaufbau wurde bis auf die Betondecke abgebrochen und ein neuer Dachaufbau mit Dampfsperre, Wärmedämmung und Dachabdichtung aus Kunststoffdachbahnen aufgebracht. Im Kellerbereich erfolgte eine komplette Erneuerung des Fußbodens, wobei ebenfalls Abdichtungs- und Wärmedämmmaßnahmen erfolgten. Die Wärmeversorgung erfolgt durch einen Fernwärmeanschluss der Stadtwerke Freiberg.   Die Beleuchtung der Klassenräume erfolgt über LED-Leuchten.

Laufende und geplante Maßnahmen

Sanierung und Erweiterung Herderhaus zum Stadtarchiv

Für die Wärmeversorgung des Vorhabens ist ein Gesamtwärmebedarf von ca. 240 KW ermittelt worden. Daraus ergibt sich ein Jahreswärmebedarf von ca. 432 MWh. Im Zuge der Entwurfsplanung wurde die wirtschaftlichste Lösung der Wärmeversorgung ermittelt. Die Vorzugsvariante - geothermische Anlage mit Wärmepumpen bzw. Kraft-Wärme-Kopplung - kommt nun zur Ausführung. Die Spitzenheizlast wird in beiden Fällen durch einen Gasbrennwertkessel abzudecken sein. Die Wärmeabgabe ist im Altbau überwiegend mit Wandheizflächen sowie ergänzend mit Heizkörpern und über die Lüftungsanlage vorgesehen. Im Neubauteil wird die Beheizung überwiegend über die Lüftungsanlage und ergänzend durch Heizkörper erfolgen. Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes(EEWG) können beim geplanten Einsatz der Geothermie bzw. der Kraft-Wärme-Kopplung im Wesentlichen erfüllt werden. Für den Altbau als Baudenkmal lässt die Energieeinsparverordnung auch Ausnahmen zu.Infolge der besonderen Anforderungen des Archivbaues hinsichtlich Luftwechsel und Raumtemperaturen sind entsprechende lufttechnische und kältetechnische Anlagen für bestimmte Arbeits- und Sozialräume sowie die Magazin- und Depoträume geplant.


Straßenbeleuchtung

Fertiggestellte Maßnahmen

Einsparen durch Dimmen

Im gesamten Erdkabelnetz der Freiberger Beleuchtungsanlage gibt es schon seit den 1960-iger Jahren die Möglichkeit, die Leuchten während der verkehrsarmen Zeit mit reduziertem Lichtstrom zu betreiben - d.h. zu dimmen. Dabei bleibt gegenüber der oft praktizierten Variante, jede zweite Leuchte auszuschalten, die für die Verkehrssicherheit so notwendige Längsgleichmäßigkeit erhalten. Zwischen 22 und 5 Uhr werden die herkömmlichen Leuchten (mit Hochdruck-Natriumdampflampen - "gelbes Licht") mit halbem Lichtstrom betrieben. Bei den neuen LED-Leuchten ("weißes Licht") wird das Beleuchtungsniveau zeitlich gestaffelt - beginnend um 20 Uhr sogar in 3 Stufen abgesenkt. Schon 2007 wurde bei uns ein Ansteuerbaustein entwickelt, der eine mehrstufige Anpassung des Beleuchtungsniveaus an die Verkehrsstärke ermöglicht. Diese Steuerungsvariante ist auch in den modernen LED-Leuchten vorhanden.

Zusammen mit den verbesserten optischen Elementen zur Lichtlenkung und den individuellen Anpassungsmöglichkeiten der Leuchten an die zu beleuchtenden Straßen ergibt sich gegenüber der schon sparsamen Freiberger Beleuchtungsanlage ein Einsparpotential von weiteren 50% Elektroenergie. Natürlich sind diese 50% nicht sofort in der Gesamtanlage wirksam, da im Verhältnis zur Gesamtzahl nur eine begrenzte Zahl Leuchten pro Jahr ausgetauscht werden kann. Immerhin muss eine Straßenleuchte 25 Jahre ihren Dienst tun, bis sie abgeschrieben ist. 

Umrüstung auf LED-Leuchten

Seit 2005 setzen wir erfolgreich LED-Leuchten im öffentlichen Bereich ein - aufgrund der vorhandenen Investitionssicherheit seit 2012 in größerem Maßstab, insbesondere bei der Rekonstruktion von Straßenbeleuchtungsanlagen.

Neben vielen weiteren Vorteilen, die der Einsatz von LED-Leuchten mit sich bringt, kann dadurch Elektroenergie eingespart werden. Dies trägt zur Verringerung der CO2-Emission bei. In der Regel sind so Einsparungen von noch einmal 50 Prozent Energie gegenüber unseren auch schon sparsam betrieben Altanlagen möglich.

Als herausragendes "Einsparbeispiel" ist die Straßenbeleuchtung an der Bebelkreuzung zu nennen. Mit der Umstellung auf LED wurde neben der erheblichen Verbesserung der lichttechnischen Eigenschaften erreicht, dass die Beleuchtungsanlage nur noch 18,4 % der Elektroenergie im Vergleich zur Altanlage verbraucht. Dies bedeutet eine tatsächliche Senkung des Energieverbrauchs um 81,6 %!

Durch den Wechsel auf LED-Leuchten konnten bereits etwa 100.000 kWh Energie eingespart werden. Folgende Straßen im Stadtgebiet sind bereits mit LED-Leuchten ausgerüstet:

  • 2012: Halsbrücker Straße und Chemnitzer Straße

  • 2013: Neue Mitte Wasserberg, Silbermannstraße, Thielestraße, Chemnitzer Straße

  • 2014: Brennhausgasse, Donatsring, Dresdner Straße (Teilabschnitt), Körnerstraße, Parkplatz an der Halsbrücker Straße, Waisenhausstraße

  • 2015: Buchstraße1. Bauabschnitt (BA), Erbische Straße, Külzstraße
  • 2016: Buchstraße 2. BA, Walterstal 1. BA, Merbachstraße, Buttermarktgasse, Theatergasse
  • 2017: Agricolastraße (Teilabschnitt), Buttermarkt, Forstweg 1. BA, Goethestraße 1. BA, Silberhofstraße 1. BA, Walterstal 2. BA
  • 2018  August-Ferdinand-Anacker-Straße, Forstweg 2. BA, Goethestraße 2. BA, Silberhofstraße 2. BA, Johannisstraße
Laufende und geplante Maßnahmen

Weitere Umrüstung auf LED-Leuchten

Durch den wachsenden Anteil an erneuerbarer Energie am Energiemix geht der spezifische Emissionsfaktor (g CO2 je kWh) immer weiter zurück. Die Bedeutung der Einsparung von Elektroenergie zur Verringerung der CO2-Emissionen wird deshalb sinken. Durch die vielfältigen Zuschläge auf die Herstellungskosten von Elektroenergie werden die Stromkosten weiter steigen. Dieser Anstieg kann langfristig nicht durch die Umrüstung auf LED-Leuchten kompensiert werden. 

In der historischen Altstadt werden unabhängig von Bauvorhaben kontinuierlich weitere Leuchten gegen LED-Leuchten ausgetauscht. Beispiele dafür sind der Petriplatz oder die Burgstraße. Insgesamt konnten bereits über 176 LED-Leuchten in der Altstadt und 352 im übrigen Stadtgebiet installiert werden. Der Umrüstungsgrad steigt jährlich an.

Aktuelle Umrüstungen sollen auf der B173, der B101 und der Karl-Kegel-Straße erfolgen, da dort das Einsparpotenzial am höchsten ist.


Freiberger Abwasserbeseitigung

Fertiggestellte Maßnahmen

Eigenenergieerzeugung aus erneuerbaren Energien

Die Eigenenergieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen erfolgt durch Faulgasnutzung in zwei Blockheizkraftwerken (BHKW´s) mit 1.538 MWh, durch Wasserkraftnutzung über eine Turbine im Anlauf der Kläranlage mit 64 MWh und Photovoltaik auf 504 m² Kollektorfläche mit 80 MWh.

Damit wurden in 2020 rd. 60 % des Gesamtenergiebedarfs der Zentralkläranlage Freiberg (ZKA) durch erneuerbare Energien bereitgestellt. Unter Einbeziehung der Erdgasnutzung lag die Gesamteigenerzeugung bei rd. 75 Prozent (2.026 MWh).

Durch die Faulgasnutzung mittels Kraft-Wärme-Kopplung in den beiden Blockheizkraftwerken konnten 2018 auch rund 78% des Wärmebedarfs der ZKA gedeckt werden. Es wurden 1.421 MWh Wärme aus erneuerbaren Energien genutzt.

Energieeinsparung durch neue Verdichter

Mit der Erneuerung der Verdichterstation in der ZKA im Jahr 2018 wurde eine weitere Energieeinsparung erzielt. Die Verdichterstation ist mit rund 40 % der insgesamt verbrauchten Elektroenergie der Hauptenergieverbraucher der ZKA. Aufgrund des Alters und der Bauart der Aggregate wurde durch deren Erneuerung die Energieeffizienz bei gleichbleibenden Förderleistungen maßgeblich erhöht. Künftig übernehmen zwei magnetgelagerte Turboverdichter mit Hochfrequenzmotoren und Frequenzumrichtern die Druckluftversorgung der ZKA. Die alten Turboverdichter 1 bis 3 werden rückgebaut, Turboverdichter 4 bleibt als Ausfallreserve erhalten.

Mit den neuen, energieeffizienten Verdichtern wird eine jährliche Einsparung an Elektroenergie von 270 MWh erreicht.

Sonnenenergie/Photovoltaik

Im Zuge des Ausbaues der Zentralkläranlage in den Jahren 2009 – 2012 wurden mehrere Dachflächen mit PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 35.52 kWp ausgestattet und im Jahr 2011 in Betrieb genommen.

Im Jahr 2013 wurde eine PV-Freiflächenanlage mit einer Leistung von 32.5 kWp gebaut und in Betrieb genommen.

Wasserkraftnutzung

Mit der Fertigstellung der Zentralkläranlage (ZKA) im Jahr 1998 wurde eine Wasserkraftanlage in Betrieb genommen. Die im Ablauf der ZKA installierte Freistrahlturbine hat eine maximale elektrische Leistung von 75 kW.


Gebäude- und Flächenmanagement

Fertiggestellte Maßnahmen

Energetische Sanierung

Der Austausch der gesamten Beleuchtungsanlage im Parkhaus „Tivoli“ brachte 131.000 kWh Stromeinsparung / a. Das entspricht einer Einsparung von ≈ 80% gegenüber dem früheren Zustand. 

Die Sanierung der Innenbeleuchtung im Künstlerbereich des Stadttheaters beinhaltete eine Stromeinsparung von 10.100 kWh / a. Das entspricht einer Einsparung von ≈ 58%.

Mit Installation einer 6,96 kWp Photovoltaikanlage auf dem Objekt: Brückenstraße 8 in Freiberg wird ein Gesamtertrag von ≈ 6.000 kWh/a erwartet. Das entspricht einer Eigenbedarfsdeckung von ca. 20%.

Die Erneuerung der Beleuchtung im Obergeschoss des Rathauses, Obermarkt 24 Beinhaltet 23.100 kWh Stromeinsparung / a. Das entspricht einer Einsparung von ≈ 70%.

Laufende und geplante Maßnahmen

Weitere Umrüstung auf LED-Leuchten

Die Erneuerung defekter Leuchten durch Energieeffiziente LED-Leuchten in allen Objekten beinhaltet eine ≈ 70%ige Energieeinsparung.

Der  Austausch der gesamten Beleuchtungsanlage in der Sporthalle „Heubner“ hat eine Einsparung von ≈ 73% zur Folge. Das sind 83.600 kWh Stromeinsparung / a.

Weiterhin ist die Erneuerung der Beleuchtung im Parkhaus Altstadt geplant. Hier ist mit vergleichsweise ähnlichen Effizienzwerten wie im Parkhaus Tivoli zu rechnen. 


Saxonia Standortentwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH inkl. Tochterunternehmen

Fertiggestellte Maßnahmen

Elektrotankstelle am DBI

Im Gelände des Deutschen Brennstoffinstitutes wurde eine Elektrotankstelle eingerichtet.

Umrüstung auf LED-Beleuchtung

Umrüstung auf LED-Beleuchtung

Die Außenbeleuchtung wurde auf LED-Technologie umgerüstet.

Energetische Sanierung

Im Gebäude Korngasse 1 erfolgte die Modernisierung der Heizanlage (Ausbau alter Gasthermen /  Einbau Gaszentralheizung) sowie der Einbau neuer Fenster mit  Isolierverglasung.

Laufende und geplante Maßnahmen

Umrüstung auf LED-Beleuchtung

Die Umrüstung der Innenbeleuchtung auf LED-Technologie im Gelände des Deutschen Brennstoffinstitutes läuft und soll fortgeführt werden.

„Shared-Fuhrparkkonzept“ mit E-Autos

Eine Potenzialanalyse zur Einführung eines „Shared-Fuhrparkkonzeptes“ mit E-Autos für das DBI läuft.


Stadtwerke Freiberg AG

Dauerhafte Maßnahmen

E-Ladesäule am Rathaus

Seit 2020 befindet sich hinter dem Rathaus eine Akkuladestation. Geladen werden können hier kostenfrei Akkus von Mobiltelefonen, E-Bikes, Notebooks usw.

Elektromobilität und flächendeckende Ladeinfrastruktur

Bereits 2015 haben wir, die Stadtwerke Freiberg, die erste öffentliche Ladesäule an der TU Bergakademie Freiberg errichtet. Und im Jahr 2016 sind zwei weitere Ladestationen am Hotel Alekto und im Parkhaus Altstadt hinzugekommen. Unser firmeneigener Fuhrpark verfügt über vier Elektrofahrzeuge, die auf dem Firmengelände aus einer eigens dafür errichteten Ladestation gespeist werden. Außerdem beabsichtigen wir die Errichtung einer Schnellladestation im Bereich Eherne Schlange/Hornstraße. Hierfür wurde ein Fördermittelantrag gestellt. Darüber hinaus wurde im Frühjahr 2020 in der Burgstraße am Rathaus eine öffentliche Akku-Lademöglichkeit installiert. Hier können Freiberger und Besucher bequem ihre Fahrradakkus oder auch ihr Smartphone aufladen.

5 Jahre lang stellten wir den Strom, der an den Freiberger Ladestationen genutzt wird, kostenlos zur Verfügung. Für unsere Stadt haben wir so eine flächendeckende Ladeinfrastruktur geschaffen und leisten damit einen wesentlichen Beitrag, um Elektromobilität regional voranzubringen. Alle öffentlichen Ladepunkte in Freiberg haben derzeit eine Ladeleistung von 11 bis 22 kW. Außerdem ist der Strom an allen Ladepunkten in Freiberg klimafreundlicher Ökostrom aus Erneuerbaren Energien – TÜV geprüft und zertifiziert. Seit Februar 2020 laufen alle unsere Ladesäulen in Freiberg nun im Authentifizierungsmodus. Das bedeutet, Nutzer unserer Ladesäulen müssen sich authentifizieren, um das Laden und somit den Bezahlvorgang zu starten. Dabei werden die geladenen Kilowattstunden eichrechtskonform zum Preis ab 49 Cent/kWh (brutto) abgerechnet. „Für unsere Nutzer ist dies eine längst überfällige Veränderung. Ein zukunftssicherer Ausbau der Ladeinfrastruktur muss wirtschaftlich sein. Nachdem wir den Strom jetzt über den langen Zeitraum von fünf Jahren kostenfrei zur Verfügung gestellt haben, ist dies aufgrund der stetig steigenden Nutzerzahlen nicht mehr finanzierbar.“ so Axel Schneegans, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Freiberg AG. Allen eMobility-Nutzern stehen an den Freiberger Ladepunkten die üblichen Bezahlsysteme zur Verfügung. Entweder durch Nutzung der eCharge+-App oder durch gängiges Direct Payment (Ad hoc-Laden).

Energieeffizienz-Netzwerk der „eprosa-Gruppe“

Seit April 2017 sind die Stadtwerke Freiberg AG Mitglied im „Energieeffizienz-Netzwerk der „eprosa-Gruppe“. Bereits seit Ende der 90er Jahre agieren wir in einem Netzwerk mit zwölf anderen Stadtwerken aus Sachsen. Die „eprosa“ steht für „Energie pro Sachsen“ und bildet den Rahmen für einen regen Austausch und Wissenstransfer. Gerade das Thema der Energieeffizienz ist den Stadtwerken Freiberg AG als Energieanbieter und -dienstleister besonders wichtig. Aus diesem Grund wurde die Arbeit der „eprosa-Gruppe“ mit der Gründung eines Energieeffizienz-Netzwerkes speziell auf diesem Gebiet nochmals intensiviert.   

Das „Effizienznetzwerk der „eprosa-Gruppe“ ist Teil der bundesweiten „Initiative Energieeffizienz-Netzwerke“ (IEEN). Die IEEN ist ein Aktionsbündnis zwischen der Bundesregierung und 22 Verbänden und Organisationen der deutschen Wirtschaft und ein wichtiger Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE). 

Das Energieeffizienz-Netzwerk der „eprosa-Gruppe“ ist zunächst auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegt (1.4.2017 bis 31.3.2020). Ziel ist es, in gemeinsamer Zusammenarbeit eine signifikante Energieeinsparung und CO2-Reduktion zu erreichen. Als Partner profitiert die Stadtwerke Freiberg AG einerseits von individuellen Energieeinsparungslösungen und andererseits von dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Die Netzwerkteilnehmer formulieren gemeinsam ein gemeinsames konkretes Einsparziel für die Laufzeit des Netzwerkes.

2020: Unser Energieeffizienz-Netzwerk hat eine Energieeinsparung von über 4.668 Megawattstunden (MWh) pro Jahr oder rund 2.293 Tonnen CO2 pro Jahr umgesetzt!
Dies entspricht dem Jahresbedarf von rund 1.130 Haushalten bei einem Jahresdurchschnittsverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh). Nach drei Jahren Laufzeit haben wir alle so unser ursprünglich gesetzte Einspargröße übertroffen. Bereits 2019 erhielt unser Energieeffizienz-Netzwerk für seine erfolgreiche Arbeit eine Auszeichnung von der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH.

Effizienznetzwerke

Energieaudits für SWG und GFM

Als gemeinsame Aktivität im Konzern der Stadt Freiberg haben die Stadtwerke in 2015 für den Eigenbetrieb Gebäude- und Flächenmanagement und die SWG Freiberg AG die gesetzlich vorgeschriebenen Energieaudits nach DIN EN 16247-1 zur Erfüllung der Verpflichtungen nach dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) durchgeführt.

Energiestammtisch - aktuell und zukunftsweisend

Seit fast 30 Jahren versprechen unsere Veranstaltungen Brisanz, Vielseitigkeit und Wissenswertes. Der Energiestammtisch bietet allen Interessenten ein Forum, um sich auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. In jeder Veranstaltung informieren Fachexperten die Besucher zu ausgewählten Themen. Der Freiberger Energiestammtisch vermittelt Fachwissen, gibt Anregungen und leistet Aufklärungsarbeit rund um das Thema Energie. Selbstverständlich sind alle Veranstaltungen öffentlich und kostenlos.

Auch in diesem Jahr warten wir wieder mit spannenden, interessanten und fachlich fundierten Themen auf.

Termine und Themen

Energiemanagement der Stadt Freiberg

Gebäude- und Flächenmanagement (Eigenbetrieb)

Brückenstraße 8
09599 Freiberg

Tel.: +49 3731 273 501
Fax: +49 3731 273 73 501
E-Mail: gfm@freiberg.de


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

zum Landkreis

Herz aus Silber – Imagefilm

Zukunft aus Tradition: Silberstadt, Universitätsstadt, Wirtschaftstandort, Lebensmittelpunkt - werfen Sie einen Blick in den Imagefilm der Silberstadt Freiberg.

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