29.05.2024 | Pressemitteilung

Zwei weitere Figuren glänzen auf dem Silberweg

Skulpturen „Schauspielerin“ und „glücklicher Bergmann“ enthüllt

Der Silberweg wächst. Mit der „Schauspielerin“ am Buttermarkt vor dem Theater und dem „glücklichen Bergmann“ am Schüppchenberg stehen inzwischen vier Plastiken auf dem Silberweg. Erst vor kurzen wurden der Entdecker auf dem Schloßplatz und der Türmer an der Petrikirche enthüllt. Die Kunstobjekte des Silberweges symbolisieren Freibergs Montan- und Stadtgeschichte.

Oberbürgermeister Sven Krüger: „Die großen Silberfiguren sind großartige Plastiken mit toller Symbolik unserer Montan- und Stadtgeschichte. Ich bedanke mich bei den Künstlern für ihre beeindruckende Arbeit.“  

Zu den Figuren:
Schauspielerin:
Das Mittelsächsische Theater ist das älteste Stadttheater der Welt, das noch im ursprünglichen Gebäude zu erleben ist. Schauspieler und Sänger, Opernchor und Orchester erfreuen mit jährlich etwa 600 Veranstaltungen die Einwohner der Region und ihre Gäste. Damit gehört das Theater zu einer der wichtigsten Kultureinrichtungen der Silberstadt. Um die Bedeutung herauszustellen ist die tanzende Schauspielerin eine Station auf dem Silberweg. Die Bewegung vereint Dynamik, Eleganz und Kraft. Dies war der Künstlerin Catrin Große wichtig. Sie schuf damit ihre erste überlebensgroße Plastik.   

Hauptspielstätten des Mittelsächsischen Theaters sind die historischen Stadttheater in Freiberg und Döbeln sowie die wunderschön gelegene Seebühne an der Talsperre Kriebstein. Und auch zu den alljährlichen Sommernächten im Schlosshof Schloss Freudenstein können Theatervorstellungen unter freien Himmel genossen werden.

Der glückliche Bergmann:
Die Bergbaulandschaft Freiberg ist das älteste und wichtigste Abbaugebiet für Silber im Erzgebirge. Die Figur des Bergmanns verkörpert Freibergs Bergbau-Geschichte. Auf dem Schüppchenberg, dort, wo der Bergmann steht, liegen die Anfänge der Berghauptstadt Freiberg. Denn hier soll sich im Jahre 1168 der sagenhafte Silberfund zugetragen haben. Der dargestellte Knappschaftsälteste hatte eine besondere Rolle, sie vertraten die Interessen der Bergleute und organisierten die soziale Absicherung.

Nach dem Bildhauer Friedhelm Schelter zeigt der Bergmann, dass Wohlstand und Glück von Fleiß und ehrlicher Arbeit kommen.

Berg-und Hüttenleute in ihrer Uniform können zwei Mal jährlich in der Silberstadt bestaunt werden: während des Christmarktes und des Bergstadtfestes.
 

Auf dem entstehenden Silberweg mit einer Länge von rund 1,9 Kilometern wird die Montan- und Stadtgeschichte Freibergs erlebbar gemacht. Schritt für Schritt stellt die Stadt Freiberg insgesamt elf überlebensgroße silberne Figuren auf. Sie alle sind von Künstlern geschaffen worden, die über einen Kunstwettbewerb ausgewählt wurden. Der Silberweg durch die mittelalterliche Altstadt von Freiberg verbindet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Der Rundweg kann in etwa 60 bis 90 Minuten absolviert werden und ist besonders für Familien geeignet. So führt er auch zu Grünbereichen, Plätzen zum Ausruhen und Spielplätzen.

Umgesetzt wird das Projekt mit zahlreichen Partnern, welche die einzelnen Stationen zum Leben erwecken. Mit dabei sind die TU Bergakademie Freiberg, das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg, die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft, die Ev.-luth. Domgemeinde Freiberg, der Fremdenverkehrsverein Freiberg, die Historische Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft e.V. (HFBHK), das Kinder- und Jugendparlament der Stadt Freiberg (KIPA), das Mittelsächsische Theater und die Petrikirche.

Der Silberweg schließt an die Entdecker Spur an. Diese präsentiert die bergbauliche Tradition Freibergs. Beide touristischen Erlebnispfade werden künftig auch digital zu erleben sein.
Der Silberweg ist 2020 mit 360.000 Euro veranschlagt worden und wird mit 325.000 Euro aus dem Förderprogramm Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mit Haushaltsmitteln des Deutschen Bundestags und des Sächsischen Landtags mitfinanziert.

 


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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