14.04.2022 | Pressemitteilung

Museum: Depotgeflüster mit Preisfrage

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg mit Neuigkeiten aus dem Depot

Im Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg wird mit riesigen Schritten die neue Dauerausstellung vorbereitet, die ab Ende 2022 schrittweise in neuem Glanz eröffnen wird. Seit das Haus für die Neugestaltung geschlossen ist, gibt es Zuwachs im Depot: Alle Exponate mussten aus den Vitrinen in die Magazinräume umziehen. 

Damit sie zukünftig in der neuen Dauerausstellung wieder erstrahlen können, gehören Restaurierungsmaßnahmen zu den aktuellen Aufgaben des Museums. Von einer solchen Maßnahme berichtet das neue „Depotgeflüster“: Der sogenannte Marzipantafelschmuck von 1678 wurde einer „Generalüberholung“ unterzogen. 
Dabei handelt es sich um 15 filigrane geschnitzte Szenen aus Holz, die den Silbererzbergbau en miniature darstellen. Bis 2021 wurden sie im Ausstellungsthema „Meisterwerke bergbaulicher Kunst“ in einer hohen Standvitrine präsentiert. 

Die Freiberger Restauratorin Susanne Mayer hat die kostbaren Schnitzereien nun eingehend begutachtet und umfassende Restaurierungsarbeiten durchgeführt. 
Alle Teile wurden fachgerecht mit Pinseln in unterschiedlichen Größen und mit Wattestäbchen entstaubt und gereinigt, Fehlstellen und Flecken mit Aquarellfarbe retuschiert. Über die Jahre hatten sich auch Teile gelöst, die nun wieder befestigt sind: glitzernder Erzstaub, mit dem einige Stücke überzogen sind, und größere Steine sowie gebrochene oder abgetrennte Holzteile wurden wieder verklebt. Dies geschah nicht etwa mit handelsüblichem Leim, nein, für die Restaurierung werden in der Regel Leimsorten wie im Jahr der Herstellung angewendet: Hasenhautleim, Fischleim, Weizenstärke. 
Diese Maßnahme wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Zu guter Letzt die Preisfrage: Welcher sächsische Kurfürst kam in den Genuss der bergmännischen Schnitzereien? 
Er besuchte 1678 die Bergstadt Freiberg. Ihm zu Ehren gab es ein großes Fest, bei dem feinstes Marzipan aufgetafelt wurde. Zwischen all den kostbaren Marzipanpasteten schmückten die Festtafel kleine geschnitzte Bergbauszenen, die heute als Marzipantafelschmuck von 1678 im Museum überliefert sind!

Wer die Antwort weiß, schickt sie so schnell es geht per E-Mail an museum@freiberg.de. Den Absendern der ersten zehn richtigen Einsendungen winken tolle Preise.

In der Reihe „Depotgeflüster“ stellt das Stadt- und Bergbaumuseum in der Presse und auf seiner Homepage interessante oder unbekannte Objekte und Fotografien aus seiner Sammlung vor. Den Anfang machte im Mai 2020 eine unbekannte Maschine. Dank der Berichterstattung in der Presse fand sich damals schnell ein fachkundiger Bürger, der das Gerät als handbetriebene Lederspaltmaschine erkannte. Weiter Informationen auf www.museum-freiberg.de.

Adresse:
Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg (vorübergehend geschlossen)
Am Dom 1
09599 Freiberg
Tel. 03731 20 25 0
www.museum-freiberg.de
museum@freiberg.de


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