20.08.2019

„Mythos Atom“ endet mit Finissage

Sonderausstellung zum Uranbergbau geht auf Wanderschaft

Bevor die Sonderausstellung „Mythos Atom“ auf Wanderschaft geht, wird sie am Sonntag, 8. September, im Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg mit einer Finissage ab 13 Uhr beendet.
Letztmalig bietet sich dabei die Gelegenheit, an öffentlichen Führungen teilzunehmen. Die erste startet 13.30 Uhr. Um 15 Uhr lädt das Museum dann zu einer Führung mit einem der Kuratoren der Ausstellung, Dr. Rainer Karlsch, ein. Der Wirtschaftshistoriker und freie Publizist leitete von 2009 bis 2012 ein Projekt zur Geschichte des Uranbergbaus an der Technischen Universität Chemnitz und veröffentlichte unter anderem das Buch „Uran für Moskau. Die Wismut – eine populäre Geschichte“. Im Anschluss an die Führung wird er ab 16 Uhr aus einem seiner Bücher lesen und Bücher signieren.

Kinder können an diesem Tag in den ZeitreiseRäumen des Museums von 13 bis 17 Uhr Atommodelle basteln und sich so dem Thema nähern. Über einen QR-Code geht es zu einem Film, der kindgerecht die Frage beantwortet, wie ein Atomkraftwerk funktioniert.

Die Angebote zur Finissage sind im Eintrittspreis enthalten. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Kinder und Schüler bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Seit ihrer Eröffnung am 24. Mai hat die Sonderausstellung „Mythos Atom“ fast 3.000 Besucher ins Stadt- und Bergbaumuseum gelockt. Es ist ein Thema, das vielen „auf den Nägeln brennt“: Zum einen wird der jahrzehntelange Uranbergbau im sächsisch-böhmischen Erzgebirge beleuchtet, der Landschaft und Leute bis heute geprägt hat. Zum anderen wird erstmals die Geschichte der Wismut GmbH und ihrer Vorgängerunternehmen – Sowjetische und später Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft (SAG/SDAG) Wismut – in einer Ausstellung dargestellt. Die Wismut gehörte in der DDR zu den größten Industriebetrieben. In den Anfangsjahren waren hier über 100.000 Mitarbeiter beschäftigt, später etwa 45.000.
Neben informativen Texten sind in der Schau eindrucksvolle Fotoaufnahmen und erstmals veröffentlichte Dokumente zu sehen. Außerdem zeugen Exponate wie ein Stück Pechblende, ein Uranglas, Gemälde aus der Kunstsammlung der Wismut GmbH und ein Geiger-Müller-Zähler von der Vielfalt, die das Thema ausmacht.

Die deutsch-tschechisch gestaltete Wanderausstellung wird im Anschluss ab 10. Oktober 2019 bis 28. Februar 2020 im Regional- und Kunstmuseum Most in Tschechien zu Gast sein. Auch die IHK Chemnitz, das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum und die Welterbestätte Rammelsberg in Goslar haben bereits Interesse angemeldet.

Realisiert werden konnte das Vorhaben dank der Unterstützung des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung der Europäischen Union mittels des Programms „Ahoj Sousede. Hallo Nachbar.“


Adresse:
Am Dom 1
09599 Freiberg
Tel. 03731 202 50
www.museum-freiberg.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

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