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11.04.2018 | Pressemitteilung

Schnelleres Internet für Silberstadt

Ausbau des Breitbandnetzes – für die Ortsteile mit Förderprogramm – fürs Stadtgebiet durch Netzbetreiber

Fünf Millionen werden bis 2020 durch die Stadt Freiberg in den Ausbau des Breitbandnetzes im Stadtgebiet investiert. Mit dem einstimmigen Beschluss der Stadträte im Oktober 2016, die dafür notwendigen Eigenmittel in Höhe von zehn Prozent bereitzustellen, war die Voraussetzung für den notwendigen Fördermittelantrag beim Bund zum Breitbandförderprogramm geschaffen. Im März 2017 ist der Förderantrag bewilligt worden, so dass die Planungen beginnen konnten. Gegenwärtig befindet sich die Stadt Freiberg in Vergabeverhandlungen.

Die bewilligten rund fünf Millionen Fördermittel fließen vorrangig in die Freiberger Stadteile Halsbach, Kleinwaltersdorf und Zug. Denn Gebiete, die bereits ausgebaut sind oder wo der Ausbau eigenverantwortlich durch die Netzbetreiber durchgeführt wird, werden nicht gefördert.

Dennoch wird nun auch das Internet im gesamten Freiberger Stadtgebiet schneller. Die Deutsche Telekom kündigte am 5. April 2018 den Breitband-Eigenausbau an (Medieninformation Telekom), der im Oktober dieses Jahres für 20.000 Haushalte abgeschlossen sein soll.

Vorausgegangen war dem Förderantrag zum Ausbau des Breitbandnetzes in den Stadtteilen ein Antrag der Stadt auf Zuwendung für Beratungsleistungen. Nachdem dieser bewilligt worden war, hatte eine entsprechende Studie zur Breitbandversorgung beauftragt werden können. Ermittelt wurden hiermit unterversorgte und damit förderfähige Adresspunkte, die zukünftig mit Breitbandanschlüssen einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten sollen. Ergebnis: Die Kostenschätzung wies rund 4,9 Millionen Euro aus. 50 Prozent hiervon werden gefördert vom Bund, 40 vom Land. Damit muss die Stadt Freiberg für den Ausbau 493.750 Euro bereitstellen.


Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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