Architekturpreis

Architekturpreis 2020 für Gebäude Am Mühlgraben 10

Bauherren Anja und Torsten Bergt vor ihrem ausgezeichneten Wohnhaus Am Mühlgraben 10. Zum Tag der Architektur (28. Juni) erhielten sie den Freiberger Architekturpreis 2020. Das Preisträgerhaus hat sich gegen weitere fünf Mitbewerber um den Preis durchgesetzt. Überzeugt hatte es die Jury vor allem mit seiner sowohl architektonisch wie auch räumlich auf hohem Niveau gelösten Raumsituation. Außerdem füge es sehr gut in die kleinteilige, historische Struktur der Unterstadt ein.
Auf dem Foto im Hintergrund: Baubürgermeister Holger Reuter (Mitte) zusammen am Scheck mit Torsten Wenzel, Filialleiter der Deutschen Bank Freiberg, Architekt Michael Milew (2.v.r.), Stadtentwicklungsamtsleiter Martin Seltmann (r.) und Jury-Mitglied Jürgen Bellmann. Foto: PS

Sechs Häuser für dritten Freiberger Architekturpreis nominiert

Jury entscheidet über Vergabe – Verleihung zum Sächsischen Tag der Architektur am 28. Juni

Der Freiberger Architekturpreis geht in seine dritte Runde: Insgesamt sechs Gebäude sind dafür vorgeschlagen worden: fünf Wohnhäuser und ein Nullenergiehaus: Abraham-von-Schönberg Straße 38, Anton-Günther-Straße 7d, Am Mühlgraben 10, Gerbergasse 15 und Tuttendorfer Weg 14a sowie die Grundschule „Georgius Agricola“ im Münzbachtal.
„Die eingereichten Vorschläge sind allesamt schöne Beispiele für modernes Wohnen in einer historisch gewachsenen und vom Bergbau geprägten Stadt“, freut sich Baubürgermeister Holger Reuter über die von Freiberger Bürgern eingereichten Vorschläge. „Die Häuser könnten unterschiedlicher nicht sein. So wird die Entscheidung sicher nicht einfach.“
Das Preisträgerhaus soll innovative Gestaltungsqualität der baulichen Umwelt vermitteln sowie Maßstäbe für die Lösung von Bauaufgaben zeitgenössischer Architektur setzen. Welche Nominierung diesen Ansprüchen am meisten genügt, entscheidet eine Jury. Ihr gehören neben Bürgermeister Holger Reuter als Vorsitzendem auch der Filialdirektor der Deutschen Bank AG, der Leiter des Stadtentwicklungsamtes und der Sachbearbeiter der Unteren Denkmalschutzbehörde an sowie ein Mitglied des Bau- und Betriebsausschusses des Stadtrates, ein Mitglied des Kulturausschusses des Stadtrates, ein Vertreter des Freiberger Altertumsvereins und ein freischaffender Architekt als Sachverständiger.
Der Architekturpreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird seit 2016 im Turnus von zwei Jahren im Wechsel mit dem Sanierungspreis ausgelobt. Der erste Architekturpreis ging 2016 an Ronny Erfurt für sein Büro- und Geschäftshaus Borngasse 4, der zweite 2018 an die Kleinwaltersdorfer Kindertagesstätte „Kastanienzwerge“.
Vergeben wird der Architekturpreis von der Stadt Freiberg gemeinsam mit der Deutschen Bank Freiberg AG zur Förderung der Baukultur. Der Preis ist nicht teilbar und besteht aus einem Geldpreis in Höhe von 1.500 Euro in Verbindung mit einer Urkunde und einer Plakette aus Porzellan.
Verliehen wird der dritte Freiberger Architekturpreis jeweils zum Sächsischen Tag der Architektur Ende Juni, in diesem Jahr am Sonntag, 28. Juni, um 14 Uhr am Preisträgerobjekt.


Der Architekturpreis der Stadt Freiberg


Der Architekturpreis ist der fünfte städtische Preis und wird in Freiberg seit 2016 vergeben. 2015 hatten die Stadträte ihn auf den Weg gebracht und der dafür notwendigen Satzung mit großer Mehrheit zugestimmt.

Der Architekturpreis wird im Turnus von zwei Jahren im Wechsel mit dem Sanierungspreis vergeben, vermittelt innovative Gestaltungsqualität der baulichen Umwelt und setzt Maßstäbe für die Lösung von Bauaufgaben zeitgenössischer Architektur.

Der Sanierungspreis ist seit 1999 jährlich vergeben worden. Doch inzwischen sind mehr als 80 Prozent der Altbauten saniert, sodass immer weniger Vorschläge eingereicht werden, informierte Bürgermeister Holger Reuter. 

Vergeben wird der Architekturpreis von der Stadt Freiberg gemeinsam mit der Deutschen Bank Privat- und Geschäftskunden AG Investment & FinanzCenter Freiberg zur Förderung der Baukultur. Der Preis ist nicht teilbar und besteht aus einem Geldpreis in Höhe von 1.500 Euro in Verbindung mit einer Urkunde und einer Plakette aus Porzellan. Die Verleihung des Preises erfolgt jeweils zum Sächsischen Tag der Architektur Ende Juni.

Die Vorschläge können formlos im Büro des Bürgermeisters für Stadtentwicklung und Bauwesen, Obermarkt 24 eingereicht werden. Anzugeben sind Name und Adresse des Einreichers sowie eine kurze Begründung. Einzige Bedingung: Der Abschluss der Bauarbeiten darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.

Mehr zur Einreichung und Vergabe lesen Sie in der Architekturpreissatzung

Preisträger



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