Silberstadt® - Marketing

Überarbeitetes Marketingkonzept der Siberstadt Freiberg

Ziel: Freiberg stärker als Silberstadt® vermarkten – „Silber“ soll Strahlkraft für Freiberg bringen

Freiberg ist die Silberstadt Deutschlands. Die Marke „Silberstadt® Freiberg“ etablierte sich vor allem in den zurückliegenden Monaten stark. Denn im Herbst 2017 ging die neue Marketing-Strategie der Stadt an den Start. Sie hat das Ziel, Freibergs Profil als Silberstadt zu schärfen und damit ihren Bekanntheitsgrad überregional zu erhöhen. So soll Silber vor Ort überall erlebbar und sichtbar gemacht werden, damit Freiberg nicht nur Silberstadt heißt, sondern es auch erlebt und gespürt werden kann. Der erste Schritt dafür war, die neue Marke nach innen zu etablieren - damit sich die Freiberger mit ihrer Silberstadt identifizieren, sich emotional mit ihr verbunden fühlen. Dies bildet die Grundlage um die Marketingaktivitäten anschließend überregional zu intensivieren. Dafür sollen u.a. 2020 die Potenziale der sächsischen Landesausstellung genutzt werden, aber auch der jetzt errungene Welterbetitel wird Freibergs silberne Botschaft in alle Welt tragen.


Marketing-Strategie mit Leben füllen 

Einen gelungenen Auftakt, die Marketing-Strategie mit Leben zu füllen, bot bereits das Silberrauschjahr 2018. Freiberger und Gäste der Stadt feierten gemeinsam bei vielfältigen Veranstaltungen rund um „850 Jahre Silberfund und 800 Jahre urkundliche Ersterwähnung“. Auch in den kommenden Jahren soll daran angeknüpft werden - damit das Thema „Silber“ eben nicht nur ein kurzes Aufleuchten war, sondern künftig überall in der Stadt aufgegriffen wird und seine Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus entfalten kann. Das Marketing-Konzept wurde seit 2017 sowohl in bestehende Aktionen und Angebote eingebracht, als auch bei neuen Projekten maßgeblich berücksichtigt. Hier eine kleine Auswahl an Maßnahmen der Marketing-Strategie, die dafür sorgen, das Profil Freibergs als Silberstadt zu schärfen.


Erste Freiberger Stadtschreiberin

Bestsellerautorin Sabine Ebert ist 2017 zur ersten Freiberger Stadtschreiberin ernannt worden. Im Silberrauschjahr schrieb sie zwei exklusive Essays zur Freiberger Stadtgeschichte und beleuchtete damit bisher unbekannte Kapitel von Freibergs Historie: »Ein Sonderfall: Der Christiansdorfer Silberfund und seine Folgen im Kontext der Siedlerbewegung im 12. Jahrhundert und der Herrschaft Kaiser Friedrich Barbarossas« und »Vergessene Stadtgeschichte? Freiberg und die Bergakademie im Schicksalsjahr 1813«. „Eine deutschlandweit erfolgreiche Bestsellerautorin erreicht ein großes Publikum und es ein Glücksfall für Freiberg, dass sich ihre erste Romanreihe um die Stadtgeschichte dreht und damit natürlich auch um den Silberfund, der aus dem Dorf schließlich eine Stadt machte“, freut sich Oberbürgermeister Sven Krüger.


Botschafter verleihen der Silberstadt ein sympathisches Gesicht

So wie Bestsellerautorin Sabine Ebert gibt es auch viele Freiberger, die sich für die Silberstadt in unterschiedlichen Bereichen engagieren. Egal ob ehrenamtlich, in Vereinen oder durch ihre Forschung und/oder ihren Einsatz zum Erhalt kultureller und bedeutsamer Orte. Ein Beispiel hierfür sind die Silberstadt-Botschafter: prominente oder profilierte und verdiente Freiberger aus Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie übernehmen ehrenamtlich die Rolle als Bekanntheits- und Sympathieträger und verleihen Freiberg damit ein sympathisches sowie persönliches Gesicht. Oberbürgermeister Sven Krüger benannte 2017 sieben Botschafter. Jeder für sich trägt seit dem eine spezielle Facette der Silberstadt in die Welt hinaus.

    Die Botschafter der Silberstadt Freiberg sind:
    • Albrecht Koch, Präsident der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft Freiberg

    • Urs Ebenauer, Dompfarrer

    • Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor TU Bergakademie Freiberg

    • Ralf-Peter Schulze, Intendant Mittelsächsische Theater- und Philharmonie gGmbH

    • Erich Fritz, Geschäftsführer Saxonia Standortentwicklungs- und verwaltungsgesellschaft mbH

    • Prof. Michael Eßlinger, Sprecher der Geschäftsführung Freiberger Brauhaus i.R.

    • Marion Schreiber, BLICK


    Silberrausch Freiberg 2018

    Im Silberrausch-Jahr 2018 sind vor allem bestehende Veranstaltungen „versilbert“ worden. Denn es sollten keine bewährten Konzepte abgelöst oder kurzfristig und kostspielig durch neue ersetzt werden. Vielmehr ist es das Ziel, das „Silber“ im Großen wie im Kleinen in Bestehendes einzubinden. Das Festjahr begann mit einem Silberschmieden im über 400 Jahre alten Freibergsdorfer-Hammer: Zum traditionellen Neujahrsschmieden am 1. Januar kam erstmals auch der Werkstoff „Silber“ in dieser alten Schmiede „unter die Hämmer“. Auch die Freiberger Geschichtsstunden griffen mit Vorträgen wie „Von der Silbermünze zur Geldkarte“ und „700 Jahre Muldenhütten Hüttenstandort“ das Marketingkonzept auf. Die „Silbernen Tage“ im Juni bildeten den Auftakt des 33. Bergstadtfestes. Erstmals gab es hier u.a. einen PET-Pfandbecher, welchen das Silberrausch-Logo zierte. Auch die Freiberger tragen die Idee mit. Als dazu aufgerufen wurde, an die Häuser silberne Wimpel zu hängen, um die ganze Altstadt zum Festjahr zu schmücken, mussten diese bereits in der ersten Woche der Ausgabe nachbestellt werden. Zur Freiberger Nachtschicht erleuchtete eine silberne Lasershow das Rathaus. „Ritter Christian“ berichtete von den ersten Silberfunden sowie hellen und dunklen Kapiteln der über 850-jährigen Stadtgeschichte. Ein riesiger silberner Stern leuchtete den Besuchern in engen Gassen den Weg und wurde zum unvergesslichen Fotomotiv vor historischer Kulisse.


    Silbernes für alle Sinne

    Auch der 29. Freiberger Christmarkt stand erstmals im Zeichen des Silbers. Der Riesenstollen wurde mit einem Silberblatt angeschnitten. Neue Produkte wie Silberstadt Glühwein, „Silberstadt“ Knox-Räucherkerzen oder die Tasse im silbergrauen Design konnten in der neuen Silberstadtbaude, einer Hütte am Rand des Christmarktes, gekauft werden. Bei der erstmaligen Geschenke-Einpack-Aktion verwandelte Oberbürgermeister Sven Krüger gemeinsam mit den Silberstadt-Botschaftern in der Altstadt gekaufte Präsente der Christmarktbesucher in silberne Schmuckstücke.


    SilberBOOM Landesausstellung 2020

    An der sächsischen Landesausstellung 2020 zur Industriekultur ist auch Freiberg maß - geblich beteiligt: Auf einem thematischen Bergbauerlebnispfad vom Stadt- und Bergbaumuseum zur Reichen Zeche, bei der Industrie-Kultur-Nacht, bei einer spielerischen, multimedialen und interaktiven UntertageEntdeckertour im Silberbergwerk und zahlreichen weiteren Angeboten und Veranstaltungen können Besucher am „Schauplatz Erz“ Freibergs silberne Vergangenheit erleben. Im neuen Ergänzungsbau des Museums wird eine bedeutende korrespondierende Sonderausstellung zu sehen sein. Die Landesausstellung will unter dem Schlagwort „BOOM“ sächsische Industriegeschichte an authentischen Orten erlebbar machen. Neben Freiberg unter dem Schlagwort „SilberBoom“ bereiten sich fünft weitere Schauplätze längst darauf davor, u.a. das August Horch Museum in Zwickau unter „AutoBoom“ oder das Industriemuseum Chemnitz unter „MaschinenBoom“.


    Silberpfad führt durch Silberstadt

    Künftig soll ein Silberstadtweg durch die Silberstadt führen. Der Weg führt durch die Altstadt vorbei an Sehenswürdigkeiten. Auch sollen für diesen Pfad zwölf lebensgroße Metallfiguren entworfen werden, diese erzählen dann von dem historischen Leben in der Stadt und markieren wichtige Wegpunkte. Zum Pfad gibt es eine App, welche die wichtigsten Punkte erklärt und die Geschichte Freibergs direkt vor Ort erlebbar macht. Der Rundweg wird zwischen 60 und 90 Minuten dauern und ist besonders für Familien geplant. So führt er auch vorbei an Grünbereichen, Plätzen zum Ausruhen und Spielplätzen.


    Jetzt Silberstadt- statt Bergstadt-Königin

    Erstmals ist in diesem Jahr eine SilberstadtKönigin in Freiberg gewählt worden. Sie löst damit das Amt der Bergstadtkönigin ab, welches seit 2000 jährlich zum Bergstadtfest verliehen wurde. Damit ist auch Freibergs First Lady erkennbarer Teil der Marketing-Strategie. Und obwohl sie längst zur Tradition der Silberstadt und des Bergstadtfestes gehört, wird sie sich von ihren Vorgängerinnen deutlich unterscheiden: Ab diesem Jahr wird sie vom Schirmherren des Projektes, Oberbürgermeister Sven Krüger, für die Zeit ihrer Regentschaft offiziell als Botschafterin der Silberstadt berufen und diese bei mehr öffentlichen Auftritten und Reisen als bisher sympathisch präsentieren.


    Urlaubsbotschafter gesucht

    Auch die Urlaubszeit hat das bei der Umsetzung der Marketing-Strategie federführende Amt für Kultur-Stadt-Marketing nicht ungenutzt verstreichen lassen: Reiselustige Freiberger waren aufgerufen, den „Silberstadt-Urlaubsbeutel“ mit in den Urlaub zu nehmen. Voll bepackt mit Infomaterial und Souvenirs zu Freiberg war er kostenfrei in der Tourist-Info erhältlich. Am Urlaubsort konnten die Freiberger so für ihre Heimatstadt schwärmen und auf sie neugierig machen. Wer ein Foto von sich am Urlaubsort mit dem „Silberstadt-Urlaubsbeutel“ bei facebook oder Instagram hochgeladen hatten - mit #SilberstadtFreiberg und was an Freiberg geliebt wird, konnte sogar etwas gewinnen: Unter allen Teilnehmern wurden Freiberg-Gutscheine im Wert von 10, 25 oder 50 Euro verlost.


    Silberne Pforte fürs Museum

    Eine silberne Pforte soll das über 150 Jahre alte Freiberger Stadt- und Bergbaumuseum erhalten. Sie ist bereits in aller Munde: Denn die silberne Pforte ist ein Anbau am Museum, in dem sich künftig der Eingangsbereich befinden wird. Die Fassade dieses Anbaus wird „versilbert“: Das Wort „Silber“ soll in einer Vielzahl von Sprachen die Fassade zieren, welche in Freiberg gesprochen werden oder worden. Damit wird ein silberner Blickfang in der historischen Altstadt geschaffen. Aber auch inhaltlich befasst sich das Museum mit dem Thema Silber. Sei es in der Dauerausstellung zur wechselvollen Stadtgeschichte, welche sich ohne den Silberfund und den Bergbau nicht derart entwickelt hätte, oder u.a. in der Sonderausstellung „Silberrausch & Berggeschrey“. Diese zeigte 2018 über 150 Exponate aus dem sächsischen und böhmischen Erzgebirge sowie anderen bedeutenden Montanregionen des Mittelalters. Einzigartige Freiberger Objekte verdeutlichen, wie schwer die Bergleute arbeiten mussten und wie hart ihr Leben im Mittelalterlichen ablief. Die zweite silberne Sonderschau im Silberrausch-Jahr „Freibergs Silber – Sachsens Glanz“, präsentierte das Tafelsilber der sächsischen Kurfürsten und damit, wozu die reichen Silberfunde der Region verarbeitet wurden. Ohne Silber wäre die Geschichte der Stadt eine andere.


    Silberstadt-Kooperationen

    Auch in anderen Ländern gibt es Städte, die sich als Silberstädte präsentieren, so Schwaz in Österreich und Schonhooven in den Niederlanden. Beide waren 2018 zu Gast in Freiberg. Hier gab es Gespräche, wie eine künftige Zusammenarbeit aussehen könnte.


    Rathaus: Verstecktes Silber allerorten

    Das Rathaus hat sein ockerfarbenes Gewand abgelegt. Eigentlich sollte im vergangenen Jahr nur das Dach erneuert werden. Bei diesen Arbeiten kam bei restauratorischen Untersuchungen die grau-schwarze Farbgebung des 16. Jahrhunderts zum Vorschein. Nachdem das Vorhaben mit dem Denkmalschutz abgestimmt worden war und der Stadtrat zugestimmt hatte, war es beschlossen: nicht nur das Dach zu erneuern sondern auch die historische Farbgebung wiederherzustellen. So erstrahlt das Rathaus jetzt im edlen (Silber-)Grau. Zufällig und doch absolut passend zum neuen Image als Silberstadt.




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    Kontakt

    Amt Kultur-Stadt-Marketing

    Schloßplatz 6
    09599 Freiberg

    Tel.: +49 3731 273 651
    Fax: +49 3731 273 73 659
    E-Mail: Kultur_Stadt_Marketing@Freiberg.de



    Silberstadt-Partner


    Mittelsachsen – Freiberg mittendrin

    Der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen befindet sich in Freiberg. Für Bürger der 53 mittelsächsischen Kommunen, davon 21 Städte, ist er Ansprechpartner u.a. für KfZ-Zulassungen oder Kindergeldanträge und betreibt das Jobcenter Mittelsachsen.

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    Herz aus Silber – Imagefilm

    Zukunft aus Tradition: Silberstadt, Universitätsstadt, Wirtschaftstandort, Lebensmittelpunkt - werfen Sie einen Blick in den Imagefilm der Silberstadt Freiberg.

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